KS – Neuemusik
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https://kulturserver-nrw.de/de_DE/gazette-neue-musik-in-nrw-ausgabe-august-…
<https://kulturserver-nrw.de/de_DE/gazette-neue-musik-in-nrw-ausgabe-august-…>
*August 2026*
*Gewesen: *Abschiedskonzert Günter Steinke – asphalt Festival in Düsseldorf
*Angekündigt: *Visual Sounds in Dortmund – Wandelweiser-Klangraum in
Düsseldorf – Auftakt Ruhrtriennale u.a.m.
*(möchten Sie diese Gazette monatlich neu per E-Mail erhalten? Dann
senden Sie bitte eine Mail an *neuemusik-join(a)list.kulturserver-nrw.de
<mailto:neuemusik-join@list.kulturserver-nrw.de>*)*
*[Abschiedskonzert Günter Steinke]*
Zum Auftakt der Folkwang Woche Neue Musik hieß es Abschied nehmen: Nach
23 Jahren als Professor für Instrumentalkomposition verlässt Günter
Steinke zum Ende des Sommersemesters die Folkwang Universität
<https://www.folkwang-uni.de/home>. Gemeinsam mit Mitstreitern und
Mitstreiterinnen ließ er aus diesem Anlass in einem moderierten Konzert
<https://www.folkwang-uni.de/fileadmin/medien/aktuell/SoSe-2026/Programm-Er%…>
unter dem Motto /Crazy Years/ die Jahre Revue passieren und viele
Erinnerungen aufblitzen. 2004 trat Steinke aus Bremen kommend, wo er
zuletzt das elektronische Studio geleitet hatte, die Nachfolge von
Nikolaus A. Huber an und war ob des renommierten Vorgängers zunächst
einmal nervös. Doch dieser hatte trotz großer Fußspuren keine stabilen
Strukturen für die Neue Musik hinterlassen und so konnte Steinke frei
schalten und walten. Sofort begann er Kontakte zu knüpfen und seine
Netzwerke auszuspielen. Er lud renommierte Personen und Ensembles wie
Helmut Lachenmann oder das Ensemble Recherche nach Essen ein und
etablierte den Studiengang Integrative Komposition
<https://www.folkwang-uni.de/home/musik/studiengaenge/integrative-kompositio…>,
der neben den Bereichen instrumentale und elektronische Komposition auch
Visualisierung und Popmusik umfasst. Vor allem aber streckte er seine
Fühler über den Hochschultellerrand hinaus aus, was Kooperationen mit
der Essener Philharmonie, der Konzertreihe ‚Musik der Zukunft‘ sowie
November Musik zur Folge hatte. 2008 schlug dann die große Stunde mit
der Förderung durch das Netzwerk Neue Musik
<https://www.kulturstiftung-des-bundes.de/de/projekte/detail/netzwerk_neue_m…>,
in dessen Rahmen die Kulturstiftung des Bundes 15 Projekte über vier
Jahre üppig bezuschusste. In NRW gehörte neben Köln und Moers auch Essen
zu den Auserwählten: Unter dem Motto ‚Entdeckungen‘ schlossen sich die
Folkwang Universität, die Folkwang Musikschule, die Philharmonie
<https://www.theater-essen.de/philharmonie/>, die GNMR
<https://www.gnm.ruhr/> und der Landesmusikrat <https://www.lmr-nrw.de/>
zusammen und zwar so erfolgreich, dass zum Abschluss der Förderung 2011
das NOW!-Festival
<https://www.theater-essen.de/philharmonie/now-festivalprogramm-2026-transze…>
aus der Taufe gehoben wurde, das seitdem jedes Jahr im Herbst
stattfindet und sich nach (vorläufiger) Abwicklung des Kölner
Achtbrückenfestivals als größtes Neue-Musik-Festival in NRW etabliert
hat. Das soll, wie man erleichtert zur Kenntnis nehmen konnte, erst
einmal so bleiben, denn Planungen reichen schon bis in das Jahr 2028.
Von der guten Zusammenarbeit mit der Essener Philharmonie berichtete die
Intendantin Babette Nierenz, die es sich nicht nehmen ließ, eine kleine
Klaviereinlage (Schönberg) zum musikalischen Programm beizusteuern.
Dieses wurde vor allem vom Ensemble S201
<https://www.ensemble-s201.com/> bestritten und wer sich schon immer
gefragt hat, wie es zu seinem Namen kam, erhielt an diesem Abend die
Antwort: In Raum S201 residiert(e) Günter Steinke! Zunächst kamen
Mitglieder des Ensembles solistisch zum Einsatz. Robert Wheatley
interpretierte Steinkes /C-Arco/ für Cello solo, bei dem sich flüchtige
Gesten zu nervös-zittrigen Schraffuren und kurzen Eruptionen verdichten,
Dimitry Stavrianidi steuerte /...kaum einen Hauch/ für Bassflöte solo
bei, das romantische Attitüden aufbricht und das Instrument zum
Sprachrohr macht, in das der Interpret das namensgebende Goethegedicht
(auf französisch!) wispert und haucht. Zum Ausklang spielte S201
Steinkes /Crazy Daisy, /das schüchtern und verhuscht beginnt, zunächst
kleine Ausbrüche wagt, immer mehr Fahrt aufnimmt und sich schließlich in
schrille, irrwitzige Sphären versteigt. Aber Steinke wollte die Bühne
nicht für sich allein, sondern ließ mit Jagyeong Ryo, Hyelin Lee und
Philippe Hersant auch Studierende und Verbündete zum Zuge kommen. S201
ist übrigens nicht das einzige Ensemblegewächs, das in der Ära Steinke
entstanden ist, auch das Ensemble Crush <https://ensemble-crush.com/>,
das sich mit Salvatore Sciarrinos/Omagggio a Burri/ am Progamm
beteiligte, hat seine Wurzeln in Essen und, nicht zuletzt seitdem
Barbara Maurer
<https://www.folkwang-uni.de/home/hochschule/personen/lehrende/vollanzeige/p…>
ihre Lehrtätigkeit aufgenommen hat, sind weitere Neugründungen zu
verzeichnen (so stellten sich beim letzten NOW!-Festival das Trio
Signale <https://sophiekockler.com/projekte/> und das Trio Sillage vor).
Wer auch immer die Nachfolge antreten wird (ein unterschriftsreifer
Vertrag liegt bereits vor), findet in Essen ein gut bestelltes Haus vor,
aber auch von Steinke kann man sich kaum vorstellen, dass er sich
einfach so zur Ruhe setzt. Dafür wirkt er viel zu munter und
unternehmungslustig.
*[asphalt Festival in Düsseldorf]*
Das Arditti Quartet <https://ardittiquartet.com/>hat meine Annäherung an
die Neue Musik ganz wesentlich begleitet. Ob bei den Kammermusiktagen in
Witten oder beim Inselfestival in Hombroich, die Ardittis (damals noch
in der Besetzung mit Garth Knox und Rohan de Saram, über den ich bei
dieser Gelegenheit erfahre, dass er 2024 im Alter von 85 Jahren
verstorben ist) waren praktisch immer dabei und jedes ernstzunehmende
Streichquartett wurde selbstverständlich von ihnen aus der Taufe
gehoben. Mittlerweileist sogar Kritik an ihrer Spielweise erlaubt
(angeblich unterkühlt und zu sehr auf Perfektion ausgelegt) und es gibt
viele neue Namen in der Szene (spontan fallen mir Jack Quartet und
Quatuor Diotima ein), aber mein Herz schlägt immer noch höher, wenn der
Name Arditti irgendwo auftaucht. Ausgerechnet das Düsseldorfer asphalt
Festival <https://www.asphalt-festival.de/>, das nicht auf
zeitgenössische Musik spezialisiert ist, sondern ein sehr breites,
spannendes Spektrum bietet(von Florentina Holzinger bis Christiane
Rösinger!), hat mir jetzt diese Freude bereitet. Der Aufführungsort KIT,
ein unterirdischer Ausstellungsraum mit kalten Betonwänden, ist zwar was
die Akustik anbelangt gewöhnungsbedürftig, aber ich war entschlossen,
mich davon nicht beeinträchtigen zu lassen. Inzwischen ist das Quartett
mit Lukas Fels (Cello, ehemals Ensemble Recherche) und Ralf Ehlers
(Bratsche) zur Hälfte in deutscher Hand, aber an der besonderen Stellung
von Irvine Arditti, der die Formation 1974 in London gegründet hat,
kommen keinen Moment Zweifel auf. Musikalisch präsentierten
<https://www.asphalt-festival.de/events/2026/shy-and-wild-is-love/> sie
eine interessante Mischung aus Vertrautem (Jonathan Harveys
/Streichquartett Nr. 2/aus dem Jahr 1988 und Iannis Xenakis /Tetras/aus
dem Jahr 1983, mit gewohnter Energie und Verve gespielt), einem neueren
Werk von Zeynep <https://www.zeynepgedizlioglu.com/>*Gedizlioglu*
<https://www.zeynepgedizlioglu.com/>und einem Stück des Schweizer
Komponisten Daniel Glaus, der für mich eine Neuentdeckung darstellte.
Dabei wurden sie unterstützt von der Harfenistin Consuelo Giulianelli
<https://www.consuelogiulianelli.net/> und der Sopranistin Christina
Daletska <https://daletska.net/en/Home.html>, die bereits in
Gedizlioglus /Wenn du mich hörst, klopf zweimal/für Streichquartett und
Sopran (2009) aufhorchen ließ. Mit sich steigerndem Nachdruck adressiert
sie ein namenloses Gegenüber („Hörst du mich? Bist du da?), grundiert
von den Streichern, eindringlich, pochend, wobei sich die Stimme immer
mehr Raum nimmt. Mit zwei frühen Liedern von Heinz Holliger in einem
Arrangement für Stimme und Harfe (/Der Abend/und /Der Schmetterling/)
stimmten sich Daletska und Giulianelli schließlich ein auf Daniel Glaus’
/Chammawet Ahawah /für Sopran, Harfe und Streichquartett,das Hauptwerk
des Abends. Glaus wurde 1957 in Bern geboren, warbis2022 als Organist am
Berner Münster tätig und wirkt als Hochschulprofessor in Bern und
Zürich. Als Inspirationsquellen nennt er neben der Neuen Musik (als
prägend werden u.a.Nono, Holliger, Xenakis, Grisey
genannt)philosophische und literarische Quellen von Heraklit über
Meister Eckhart bis Rilke und Naturphänomene. Seinem knapp halbstündigen
/Chammawet Ahawah /liegt das Hohe Lied des Salomon zugrunde, das uns im
hebräischen Original, einer englischen Übersetzung und einer Erweiterung
durch den Lyriker Andreas Urweider begegnet. Aus einem
ätherisch-flirrenden Streichergrund erhebt sich die Stimme im
hebräischen Urtext,klar, bestimmt, fast litaneiartig. Mit dem Wechsel
der Sprache verändern sich die Ausdrucksmittel und der emotionale
Gehalt. Begleitet von Harfenkaskaden agieren die Streicher zunehmend
fiebrig-nervös – ‚scheu und wild‘. Virtuos wechselt Daleska zwischen
gesprochenem und geflüstertem Text, Sprechgesang, liedhaftem und
expressivem Duktus, ihre Stimme klingt abwechselnd
klagend,leidenschaftlich, fordernd, beschwörend, anklagend,furchtsam.
Auch die instrumentale Ebene durchläuft verschiedene Aggregatzustände,
ist mal unterschwellig brodelnd, mal aufbrausend, mal markiert sie das
Geschehen mitherbenAkzenten und harschenSchraffuren. Wenn zum Schluss
Urweiders Text die Überlegenheit der (weiblichen) Liebe über die
(männliche) Gewalt beschwört, erklimmen die Streicher, zunächst
punktiert von glockenartigen Harfenpizzicati, die höchsten Register und
wirken in ihrer gläsernen Fragilität verletzlich und schneidend
zugleich. Genau das ist für mich das Geheimrezept des Arditti Quartets:
Durchkompromisslose Präzision zu berühren.
Daleska wurde in Lwiw in der Ukraine geboren und ihre Leidenschaft gilt
nicht nur der Musik. Sie ist Botschafterin von Amnesty International und
engagiert
<https://www.amnesty.de/informieren/amnesty-journal/ukraine-krieg-christina-…>
sich insbesondere seit dem russischen Angriffskrieg für ihr Heimatland.
Ein Thema, das dem Asphalt-Festival offenbar besonders am Herzen liegt,
denn neben Daleska waren auch die ukrainische Friedensnobelpreisträgerin
Oleksandra Matviichuk und der Pianist Vadim Neselovskyi zu Gast.
Neselovskyi, der 1977 in Odessa geboren wurde, 1995 mit seiner Familie
als jüdischer Kontingenzflüchtling nach Deutschland kam, in Essen und
Detmold studierte und 2001 in die USA zog, wo er sein Studium
vervollständigte und bis heute lebt, hat sich einen Namen gemacht als
Jazzmusiker, der Elemente klassischer Musik einfließen lässt und so
gekonnt mit den Genres jongliert. In Düsseldorf brachte er gemeinsam mit
dem Ysaÿe String Trio sein Werk /Perse//veran//tia/ zur Aufführung, das
sich ganz explizit mit dem Krieg in der Ukraine befasst. In zehn
Episoden und einem Epilog konfrontiert er die Zuhörenden mit den
Geschehnisse oder mehr noch mit den dadurch bei ihm ausgelösten
Gefühlen. Zu Beginn versetzt uns eine leichtfüßig sprudelnde, etwas
melancholisch angehauchte Musik in eine Welt vor dem Angriff, die
brachial von hämmernden Akkorden und fieberhafte Streicherturbulenzen
zerstört wird. Wir erleben hektische Klavierläufe wie auf der Flucht,
von schwermütigen Streichern unterlegte Momente der Trauer, aber auch
Ausflüge nach Moskau, das „tanzt als wäre nichts passiert.“ Neselovskyi
gibt an, er habe hier versucht, richtig schlechte Popmusik zu
komponieren, mit scheinbar harmlosen Melodien, die von falschen Tönen
konterkariert werden, auf der Stelle treten, sich tot laufen und
schließlich selbst ad absurdum führen. Die Szene mündet unmittelbar in
eine verhaltene, choralartige Passage und in ein schwermütiges
Klaviersolo, doch schon bald folgt die Gegenoffensive. In einem sich
beschleunigenden Parforceritt scheint die Musik sich selbst zu
überholen, trumpft auf, insistiert und endet in von Pausen durchsetzten
explosionsartigen Ausbrüchen. Zum Schluss klingt noch einmal die Melodie
des Anfangs an, diesmal sehr viel deutlicher von Wehmut gezeichnet, aber
nicht ohne Hoffnung. Eine Musik, die sich vorwiegend in tonalen Gefilden
bewegt, mit bewusst eingesetzten Effekten einem außermusikalischen
Programm folgt und eine eindeutige Botschaft vermittelt – das entspricht
nicht gerade meinen üblichen Hörgewohnheiten. Aber was macht man, wenn
die Welt kollabiert und trotzdem normal weiter geht, wenn man ganz nah
dran und gleichzeitig tausende Kilometer entfernt ist? Neselovskyis
versucht, der eigenen Ohnmacht irgendetwas abzutrotzen, wohl wissend,
dass er ihr nicht entkommen kann, und dabei zeigt er sich nicht in
erster Linie als Betroffener sondern als Musiker. Es gelingt ihm, über
fast 75 min. einen Spannungsbogen zu erzeugen, die Musik bleibt nicht am
Programm hängen, sondern entwickelt ihre eigene Dynamik und vor allem
die Passagen, die dem Titel /Perse//vera//ntia/ entsprechend von
Widerstand und Beharrlichkeit zeugen, sind von packender Energie und Dichte.
*[Termine im August]*
*Köln*
*In der Reihe '**ritual <https://ritual-music.de/>**' **erwarten uns
**am **1.8. <https://ritual-music.de/01-08-26/>**Multiple Voices & Spem
in Alium, **in der **Galerie****Lindemann*
<https://www.galerie-lindemann.com/>*ist ebenfalls am **1.8.
<https://www.galerie-lindemann.com/galleryconcert-23%C2%A7subespai%C2%A7_/>**der
Klangkünstler Subespai alias Mauri Edo zu Gast,**im **Stadtgarten
<https://www.stadtgarten.de/>**erkunden am **10.7.
<https://www.stadtgarten.de/programm/nica-live-percussomnia-feat-gouffault-p…>****NICA-Artists
<https://nica-artistdevelopment.de/>**abstrakte Polyrhythmen und
**Dominik Susteck <https://dominiksusteck.de/>**stellt am **21.8.
<https://dominiksusteck.de/event/emporenlesung-und-musik/>**in Sankt
Marien in Kalk sein Buch **/Andersräume/**über Kölner Kirchen,
Orgelklang und Stille vor.
*Einblicke in die freie Szene bekommt man bei *ON Cologne
<https://www.on-cologne.de/>**und **Noies <https://noies.nrw/>**, der
Zeitung für neue und experimentelle Musik in NRW, jeden 2. und 4.
Dienstag im Monat sendet****FUNKT
<https://www.gerngesehen.de/funkt/?page_id=618>**ein Radioformat mit
Elektronik und Klangkunst aus Köln **und jeden letzten Mittwoch im Monat
findet die **Soirée Sonique <https://ltk4.de/termine/>**im **LTK4
<https://ltk4.de/>**statt**. **Dort **wird**außerdem noch bis **zum
**1.8.**das Centre Court Festival
<https://kgnm.culturebase.org/de_DE/konzertkalender/centre-court-festival-ta…>
**veranstaltet**.****Am 26. und 28.8. nimmt das****Loft
<https://www.loftkoeln.de/de/programm/>****nach der Sommerpause **sein
Programm wieder auf **und****w**eitere Termine und Infos finden sich bei
**kgnm <https://kgnm.de/>**, **Musik in Köln
<https://www.musik-in-koeln.de/>**und****impakt
<https://impakt-koeln.de/kalender.html>****sowie **Veranstaltungen mit
Jazz und improvisierter Musik bei **Jazzstadt Köln
<https://jazzstadtkoeln.de/de_DE/home>**.***
*Ruhrgebiet*
Am 20.8. startet die dritte und letzte Runde der Ruhrtriennale
<https://www.ruhrtriennale.de/de> unter der Intendanz von Ivo Van Hove.
Wie schon in den ersten beiden Jahren schlägt sein Herz mehr für Pop als
für Neue Musik. Mit seinem Musiktheater /Rebe//l //Rebel/
<https://www.ruhrtriennale.de/de/programm/rebel-rebel/200>widmet er sich
diesmal David Bowie. Weitere Produktionen befassen sich mit der
amerikanischen Dichterin Emily Dickinson (/Emily – No Prisoner Be/
<https://www.ruhrtriennale.de/de/programm/emily-no-prisoner-be/201>) und
Hermann Hesses /Siddhart//h//a/
<https://www.ruhrtriennale.de/de/programm/siddhartha/214>in einer
Komposition von Caroline Shaw, die außerdemin einem Konzert
<https://www.ruhrtriennale.de/de/programm/evergreen-beyond/212> mit dem
Attacca Quartet eigene Werke interpretiert.Marina Abramović ist mit der
Performance /Balkan Erotic Epic
<https://www.ruhrtriennale.de/de/programm/balkan-erotic-epic/199> /zu
erleben und in der Duisburger Gebläsehalle führt uns Musik
<https://www.ruhrtriennale.de/de/programm/vorhang/216> von Erik Satie
und John Cage vom Chaos zur Stille.
*Vom 13. bis 15.8 findet in ***Dortmund*****visual sounds
<https://www.parzelledortmund.de/2026/06/17/vsof-2026-alle-termine/>**,
das Outdoor Festival für Free Jazz, improvisierte Musik und
Experimentelles, statt.*
*In der ***Duisburger***Kirche St. Ludgerus spielt **Dominik Susteck
<https://dominiksusteck.de/>**am **2.8.
<https://dominiksusteck.de/event/konzert-am-sonntag-zeitfiguren/>**sein
Werk **/Zeitfiguren/**.*
*D**as Part- <https://part-musik.de/>**Ensemble*
<https://part-musik.de/>*setzt am 2.8. seine Reihe 'Refugium' im
**Kunstraum Heilig Geist in ***Essen***fort. *
**Düsseldorf**
*Im Sommer gehört die Jazz-Schmiede dem **Klangraum
<https://www.wandelweiser.de/_concert-series/klangraum.html>**. Vom 4.
bis 9.8. sowie vom 18. bis 23.8. **kann man sich **hier **auf die
besondere Wandelweiserästhetik einlassen. **I**n der Woche **vom 10. bis
16.8. kuratiert André O. Möller ein besonderes Programm.*
**Sonstiges**
*Unter dem Motto **/Muschelblume und Blei/
<https://muub.info/>****lassen sich**im Somme**r**entlang der Erft
Installationen, Performances, Konzerte und Kurzfilme entdecken. Unter
anderem bespielt Natalie Blum am **1.8. <https://muub.info/brum/>**das
Klärwerk Kenten und Franziska Windisch ist am **30.8.
<https://muub.info/windisch/>**zwischen Dünen und Wacholderbüschen zu
erleben.*
*In der ***Aachener*****Raststätte
<https://raststaette.org/>**e**rklingt****am **5.8.
<https://raststaette.org/termine/sync-synthesizer-jam-48-2/2026-08-05/>****Synthesizer
Jam **und d*ie *Biel**e**felder*Cooperativa Neue Musik
<https://cooperativaneuemusik.de/>veranstaltet monatlich einenJour fixe
<https://cooperativaneuemusik.de/verein/jour-fixe/>.
Weitere Termine mit improvisierter Musik finden sich bei NRWJazz
<https://nrwjazz.net/>.
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Mail an:
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Konzept, Redaktion & Umsetzung: Petra Hedler**
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Lothringerstr. 23
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**redaktion(a)kulturserver.de <mailto:redaktion@kulturserver.de>*
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*Juli 2026*
*Gewesen: *Meredith Monk in Essen – WDR-Reihe ‚Musik der Zeit’
*Angekündigt: *Folkwang Woche Neue Musik – Adventure mit der
Musikfabrik in Köln – Asphalt-Festival in Düsseldorf u.v.a.m.
*(möchten Sie diese Gazette monatlich neu per E-Mail erhalten? Dann
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<mailto:neuemusik-join@list.kulturserver-nrw.de>*)*
*[Meredith Monk in Essen]*
Im Juni gab es in Essen gleich mehrfach die Gelegenheit, in die Welt
von Meredith Monk einzutauchen. Anlass war die Pina Bausch
<https://www.folkwang-uni.de/home/hochschule/personen/pina-bausch-gastprofes…>Professur
<https://www.folkwang-uni.de/home/hochschule/personen/pina-bausch-gastprofes…>,
die sie seit Oktober 2025 innehatte und nun mit einem Konzert, einem
Pressegespräch und einer Aufführung mit Studierenden ausklingen ließ.
DieGastprofessur wurde zum Wintersemester 2022/23 von der Folkwang
Universität <https://www.folkwang-uni.de/home> in Kooperationmit der
Pina Bausch Foundation <https://www.pinabausch.org/de/page/ueber>
eingerichtet, um mit dem klangvollen Namen der Wuppertaler
Choreographin ebenso klangvolle Namen nach Essen zu locken. Nach dem
vielbeachteten Auftakt mit Marina Abramović war mit Laurie Anderson
schon einmal eine Stimmkünstlerin nominiert worden. Nachdem deren
Beteiligung an Boykottaufrufen gegen Israel bekannt geworden war, trat
sie ihre Professur jedoch nicht an. Stattdessen kam im Sommersemester
2025 der Performancekünstler und Bildhauer Miles Greenberg nach Essen
und nun als bislang dritte im Bunde Meredith Monk. Im Rahmen von drei
Arbeitsphasen undunterstützt von ihren Mitstreiterinnen Ellen Fisher
und Katie Geissinger arbeitete siemit 24 ausgewählten Studierenden
unter dem Motto/Dancing Voice/Singing Body/, ein Motto, dasihren
interdisziplinären, körper- und prozessorientiertenAnsatz bereits gut
zum Ausdruck bringt. Denn nicht das Erlernen elaborierter
Gesangstechniken steht für sie im Mittelpunkt, sondern die Person als
ganzes – mit ihren Möglichkeiten und Ressourcen, aber auch mit ihren
Verletzlichkeiten und Grenzen sowieder Bereitschaft, diese zu
überwinden. An der Folkwang Uni fühlte sie sich damit bestens
aufgehoben, denn hier kommen mit Musik, Tanz, Schauspiel, Performance,
Fotografie, Design und Wissenschaft die verschiedensten Disziplinen
zusammen. All diese fanden sich in Monks Workshop wieder, der mit
Mitwirkenden im Alter von 20 bis 39 Jahren aus 12 Nationen auch
ansonsten bunt besetzt war.
Zu Meredith Monk <https://meredithmonk.wordpress.com/> muss man
eigentlich nicht mehr viel sagen.1942 in New York geboren ist sie seit
den 60er Jahren in der Kunst- und Musikszene präsent. Im Vordergrund
steht dabei ihre Erkundungder Stimme jenseits sprachlicher
Artikulation (‚words are pointy‘) und stets eingebettet in einen
Kontext, der von der Lust am Experiment, der Lust an der Gemeinschaft
und einer positiven Grundhaltung getragen wird. Der Anfang war für sie
alles andere als leicht. Von der Mutter, einer zu ihrer Zeit bekannten
Sängerin von Werbejingles, erhielt sie nicht die gewünschteZuwendung,
eine Sehstörung trug ihr Hänseleien ein. Gleichzeitig sorgte die zur
Behandlung eingesetzte Dalcroze-Methode dafür, dass sie einen
intensiven Zugang zu ihrem Körper bekam, der ihre Arbeit bis heute
prägt. Zu Beginn ihrer künstlerischen Laufbahn stieß sie zunächst auf
Unverständnis. In der sehenswerten arte-Dokumentation/Meredith Monk –
Die Welt in ihrer Stimme
<https://www.arte.tv/de/videos/123392-000-A/meredith-monk-die-welt-in-ihrer-…>/werden
frühe Kritiker zitiert, deren herablassende Selbstgefälligkeit heute
geradezu groteskanmutet. Aber, wie es dort heißt,Monk „ließ sich nicht
abschrecken und preschte einfach vor.“Inzwischen erfährt sie breite
Anerkennung, die sich in einer Vielzahl von Preisen niederschlägt.
ImOktober 2025 wurde sie in Venedig mit dem Goldenen Löwen
<https://www.labiennale.org/en/music/2025/biennale-musica-2025/golden-lion-l…>
für ihr Lebenswerk ausgezeichnet undgerade erst erhielt sie den von
der Akademie der Künste vergebenenGroßen Kunstpreis Berlin
<https://adk.de/akademie/preise-stipendien-stiftung/meredith-monk>.
Ihr Werk ist mit einer von ECM herausgegebenen 13 CDs umfassenden Box
<https://ecmrecords.com/product/meredith-monk-the-recordings-various/>
und natürlich im Internet umfänglich verfügbar, sie persönlich zu
erleben hat aber eine besondere Qualität. Obwohl sie aufgrund ihrer
kleinen Statur in der Regel von allen anderen Anwesenden überragt
wird, ist sie das Kraftzentrum. Kunst ist für sie Life changerund auch
ohne dezidierte Positionierung ein per se politischer Akt, sie umfasst
Freude, Risiko, Freiheit, Disziplin, Sehnsucht und Intimität und genau
das strahlt sie aus. Im Umgang mit dem Nachwuchs hat sie eine
interessante Beobachtung gemacht: Während sie dieVorgängergeneration
als sehr zielgerichtet und businessorientiert erlebte, nimmt siedie
gegenwärtige als neugierig, offen und ‚pure‘ wahr und gibt ihr mit auf
den Weg, einfach ihr Ding zu machen und sich nicht zu sehr auf
Institutionen zu verlassen.
In ihrem Workshop ist es Monk gelungen, die heterogene Folkwangtruppe
zu einer Gemeinschaft zu verbinden, in der jeder seine Individualität
bewahren kann. Zum Auftakt vereinigen sie sich farbenfroh gekleidet zu
einer energievollen, spielerischen Choreographie. Immer wieder sind es
kleine Gesten, Blickeund Berührungen, die das Geschehen tragen und
zusammenhalten. Man merkt, dass füreinige Tanz und der Einsatz der
Stimme eine ganz selbstverständliche Ausdrucksform ist, andere
betreten Neuland, doch gerade der Verzicht auf Perfektion, das
Ertasten der eigenen Grenzen und der damit verbundenen Verletzlichkeit
ist entscheidendund berührt. Denn auch wenn bei Monk Lebensbejahung
und Empowerment bestimmend sind, werden die Schattenseiten des
Lebensnicht ausgeblendet. Im Gegenteil, wie sie ausdrücklich betont,
ist es wichtig sich den eigenen Ängsten zu stellen, denn Ignoranz und
eingefrorene Emotionen können sich in unkontrollierbare Aggressionen
verwandeln – ein Phänomen, das sich aktuell im Alltag wie auf globaler
Ebene nur allzu gut beobachten lässt. Auf der Bühne begegnet uns
Einsamkeit, wenn beim Phantom Waltz ein unsichtbarer Partner zum Tanz
gebeten wird, Verlust und Vergänglichkeit, wenn die eigenen Vorfahren
heraufbeschworen werden, doch stets schwingt bei aller Ernsthaftigkeit
und Tiefe eine ordentliche Portion Humor mit. Begleitet werden die
Darbietungen, die teils auf Monks eigenen Werken, teils auf
gemeinsamen Improvisationen und konkreten Aufgabenstellungen beruhen,
von Stimmexkursionen und einem minimalistischen Klavierspiel, dem
nichts Mechanisches oder Strenges anhaftet, sondern das das
Geschehenleichtfüssiggrundiert und strukturiert.
Mit ihren Begleiterinnen Katie Geissinger und Allison Sniffin sowie
der Tänzerin Ellen Fisher war Meredith Monk im Vorfeld im Folkwang
Museum mit einem Querschnitt durch ihr Schaffen von den 70ern bis
heute zu erleben. Niemand schnalzt, hechel, trillert, jault, jauchzt,
krächzt und kickst so schön wie sie, aber es ist immer mehr als das.
Im /Scared Song/ lässt sie ihre Stimme über orgelartigen Klängen, in
die irgendwann das Klavier einstimmt, wimmern, hecheln, sich
überschlagen, sie stellt sich der Angst, transformiert sie und bietet
ihr die Stirn. Auch die spitzen Worte haben ihre Berechtigung, wenn
sie im /Memory Song/ Erinnerungen heraufbeschwören oder die
Eigenschaften einer /Happy Woman /durchdeklinieren, zu denen tender,
patient und honest, aber auch sassy, greedy und reckless gehören. Mit
ihrer verspielten Ernsthaftigkeit und lustvollen Beharrlichkeit
vermittelt Monk etwas, das heute zur Seltenheit geworden ist, aber
dringend gebraucht wird: Zuversicht.
*[WDR-Reihe ‚Musik der Zeit’]*
In der WDR-Reihe ‚Musik der Zeit
<https://www1.wdr.de/radio/wdr3/musik/musik-der-zeit/index.html>‘
präsentierte das WDR Sinfonieorchester unter der Leitung von Jonathan
Stockhammer <https://jonathanstockhammer.com/> am 19.6.
<https://www1.wdr.de/orchester-und-chor/sinfonieorchester/konzerte/termine/m…>
in der Kölner Philharmonie zwei Uraufführungen, die sehr
unterschiedlich auf unsere als düster empfundene Gegenwart reagieren.
Die im Kosovo geborene Anda Kryeziu <https://www.andakryeziu.com/>
nimmt diese bezugnehmend auf Achille Mbembe als nekropolitisch wahr,
geprägt von der Allgegenwart des Todes, und stellt sich die Frage:
„Wie sollen wir in einer gemeinsamen Zukunft weiterhin leben?“ Ihr ist
natürlich bewusst, dass Kunst die Welt nicht auf unmittelbare Weise
verändern kann, aber zumindest eine Spur möchte sie mit ihrem
Komponieren hinterlassen, was bereits im Titel ihres neuen Werkes
/Timestamps – Everything leaves a Trace /zum Ausdruck kommt. Konkret
will sie, um der Reduzierung von Menschen auf anonyme Zahlen etwas
entgegenzusetzen, jedem Musiker und jeder Musikerin eine individuelle
Stimme geben und so ein Gegengewicht zur hierarchischen Struktur des
Orchesters schaffen. Zu Beginn des Werks breitet sich über einem
dunklen Pochen ein dichter Klangteppich aus, der nervös vibriert,
teils schrille Höhen erklimmt und sich schließlich nach mehreren
Anläufen entlädt und in einen melodischen Fluss ergießt, der
solistisch von Instrument zu Instrument weitergereicht wird. Während
ihrer kurzen Soli erheben sich die Spielenden und erlangen so eine
ungewöhnliche Hör- und Sichtbarkeit. Aus der Reihe tanzen dürfen sie
allerdings nicht, denn die ihnen anvertrauten Melodien sind recht brav
geraten.
Auch Alex Paxton <https://alexpaxtonmusic.com/> ist von Melodien
fasziniert, in denen er eine „allgegenwärtige Kraft unserer
Weltgesellschaft“ sieht und mit denen er ein „Höchstmaß an
Menschlichkeit, Zauber und Kunstfertigkeit“ zum Vorschein bringen
will. Allzu viel Ernsthaftigkeit ist aber dann doch nicht seine Sache.
In /Tunes to Live With/ erweitert er das WDR Sinfonieorchester um die
WDR Big Band, fügt noch eine Jazzstimme hinzu und zappt sich in
gewohnter Manier durch die Welt der Unterhaltungsmusik. Während die
Musik mit beschwingten Melodien und auftrumpfenden Bläsern eine
Dauerfröhlichkeit entfacht, knallt uns Sofia Jernberg in nicht zu
überbietender Deutlichkeit den Ernst der Lage um die Ohren: „Can’t you
see we’re nearly done? The world is fucked, the battle’s lost“. Um ihr
Raum zu geben, versucht die Musik einige Mal innezuhalten, aber sie
ist viel zu überdreht, um das lange durchzuhalten. Wie eine Form von
akustischem ADHS kommt sie vom Hölzchen auf’s Stöckchen und wälzt sich
rastlos vorwärts. Dies hat zur Folge, dass Jernbergs Gesang, vor allem
ihre stimmlichen Eskapaden, die zum Avanciertesten gehören, das uns
Paxton gönnt, trotz Verstärkung oftmals vom Getümmel verschluckt
werden. Letztlich entpuppt sich der munter ausgekostete Big
Band-Schwung als reines Als-Ob, so dass sich bald Ermüdung breitmacht,
man lässt die Wogen über sich zusammenschlagen und treibt dem Ende zu,
das nach 40 Minuten endlich erreicht wird. Insgesamt zelebriert Paxton
eine mit Witz gewürzte Uneigentlichkeit, von der man eigentlich
glaubte, man hätte sie schon hinter sich.
*[Termine im Juli]*
*Köln*
*In der Kunststation Sankt Peter
<https://www.sankt-peter-koeln.de/wp/musik/ubersichtseite-musik/>
stehen Lunchkonzerte am 4. und 11.7. und ein Konzert in der Reihe
'Feldman Nights <http://www.traitempi.de/zeitliches.html>' am 17.7.
auf dem Programm. Die Musikfabrik <https://www.musikfabrik.eu/de/>
lädt ein zu einem Montagskonzert am 6.7.
<https://www.musikfabrik.eu/de/kalender/montagskonzert-feld-2/> und
kooperiert am 10.7.
<https://www.musikfabrik.eu/de/kalender/adventure-16/> in der Reihe
'Adventure' mit der Hochschule <https://www.hfmt-koeln.de/>**für
**Musik und Tanz* <https://www.hfmt-koeln.de/>*. Dort sind außerdem am
7.7 eine Foyer-Transformation
<https://www.hfmt-koeln.de/aktuelles/veranstaltungen/07-07-2026-foyer-transf…>,
zeitgenössische Musik für Fagotte
<https://www.hfmt-koeln.de/aktuelles/veranstaltungen/07-07-2026-zeitgenoessi…>
**und ein Konzert der Kompositionsklasse
<https://www.hfmt-koeln.de/aktuelles/veranstaltungen/07-07-2026-kompass-9/>
sowie am 23.7.
<https://www.hfmt-koeln.de/aktuelles/veranstaltungen/23-07-2026-joan-tan-sti…>
ein Masterabschlusskonzert Komposition zu erleben. In der Reihe
'ritual <https://ritual-music.de/>' **erwarten uns **am 1.7.
<https://ritual-music.de/01-07-26-steloolive-smoked-salt-the-cosmos/>
Steloolive und Smoked Salt, **in der Kirche Sankt Marien in Kalk
erklingt am 3.7.
<https://kgnm.culturebase.org/de_DE/konzertkalender/um-gehoert-color-blocks-…>
Orgelmusik und Elektronik, **in der Alten Feuerwache
<https://altefeuerwachekoeln.de/> ist am 4.7. das Ensemble Motorik
<https://ensemblemotorik.com/> zu Gast, beim Chamber Remix
<https://chamber-remix.de/> treffen am 5.7. Kerstin de Witt und Gerald
Hambitzer auf Andreas Voccia, vom 14. bis 17.7. **befasst
sich**Soundtrack Cologne <https://www.soundtrackcologne.de/> **mit
Musik und Sound in Film, Games und Medien und das Trio
Himstedt/Müller/Kim ist am 17.7.
<https://www.kulturserver-nrw.de/de_DE/events/experiment-3.18013142>
im Block 7 mit freier Improvisation zu erleben.
*Einblicke in die freie Szene bekommt man bei *ON Cologne
<https://www.on-cologne.de/>**und **Noies <https://noies.nrw/>**, der
Zeitung für neue und experimentelle Musik in NRW, jeden 1. und 3.
Mittwoch im Monat wird d**ie **Ebertplatz**passage**von der Reihe
**Bruitkasten <https://www.impakt-koeln.de/>**bespielt**, **jeden 2.
und 4. Dienstag im Monat sendet****FUNKT
<https://www.gerngesehen.de/funkt/?page_id=618>**ein Radioformat mit
Elektronik und Klangkunst aus Köln **und jeden letzten Mittwoch im
Monat findet die **Soirée Sonique <https://ltk4.de/termine/>**im
**LTK4 <https://ltk4.de/>**statt**. **Dort startet am 30.7. außerdem
das Centre Court Festival
<https://kgnm.culturebase.org/de_DE/konzertkalender/centre-court-festival-ta…>.
**Fast täglich gibt es interessante Konzerte im **Loft
<https://www.loftkoeln.de/de/programm/>****und****w**eitere Termine
und Infos finden sich bei **kgnm <https://kgnm.de/>**, **Musik in Köln
<https://www.musik-in-koeln.de/>**und****impakt
<https://impakt-koeln.de/kalender.html>****sowie **Veranstaltungen mit
Jazz und improvisierter Musik bei **Jazzstadt Köln
<https://jazzstadtkoeln.de/de_DE/home>**.***
*Ruhrgebiet*
*Im **Duisburger****Lokal Harmonie
<https://www.lokal-harmonie.de/>**ist am **8.7.
<https://www.lokal-harmonie.de/termine/eventeinzelheiten/11347/-/zerlegte-sa…>****Christina
Zurhausen <https://www.christinazurhausen.com/>**zu Gast.*
*In der **Essener****Folkwang Universität
<https://www.folkwang-uni.de/home>****stehen **das Impr%rchester am
**1**.7., eine Ex-Machina-Vorlesung am 2.7., Abschlussprüfungen Neue
Musik am 3.7. und 4.7. **sowie die Folkwang Woche Neue Musik vom 6.7.
bis 9.7. mit einem Ausklang in Duisburg am 10.7.****auf dem Programm.
**In der****Neue Musik Zentrale <https://www.gnm.ruhr/>****wird am
7.7. die Improvisatinsreihe FRIM fortgesetzt. **Das **Part-Ensemble
<https://part-musik.de/>**gastiert am 5.7. im Rahmen der **Werdener
Orgeltage
<https://www.ludgerus.ruhr/2026/06/02/werdener-orgelfestival/>**in der
Luciuskirche, i**m **Rabbit Hole Theater
<https://rabbithole-theater.de/>**erwarten uns das Quartett
Camatta/Hengst/Schillings/Töpp am **2.7.
<https://rabbithole-theater.de/konzert/#quartett>**und das Trio
Nadien/Zurhausen/Schörken am **22.7.
<https://rabbithole-theater.de/konzert/#NZS>****und**vom 31.7. bis
2.8. **wird **das Sommerfest **gefeiert. A**m **25.7.
<https://kgnm.culturebase.org/de_DE/konzertkalender/soundscaping-vi-ora-di-r…>****präsentiert
e**in interdisziplinäres Künstlerteam unter der Leitung von Verena
Barié**in Sankt Maria Empfängnis **ein Soundscaping-Projekt.*
*Im **Makroscope <https://www.makroscope.eu/>**in **Mülheim an der
Ruhr****stehen am **10.7.
<https://www.makroscope.eu/programm/divergenz-konvergenz>**das **trio
in feral <https://trioinferal.bandcamp.com/>**in der Reihe
‚Divergenz/Konvergenz‘ und am **25.7.
<https://www.makroscope.eu/programm/eat-girls-saeko-killy>**die
eat-girls und Saeko Killy im Rahmen der **Muhlheimer Zongtage
<https://zongtage.hotglue.me/>**auf der Bühne und vom 15. bis 19.7.
heißt **es **in St. Engelbert **Zuhören
<https://www.makroscope.eu/programm/zuhoren-teil-1>**.*
*Düsseldorf*
*Im Rahmen einer Tagung der Hochschule Düsseldorf zum Thema ‚Dialektik
der Technik: Chancen und Risiken der Digitalisierung und KI‘ am **2.
und 3.7.
<https://pbsa.hs-duesseldorf.de/20260525-dialektik-der-technik>****finden
Konzerte mit Christian Jendreiko, **Irene Kurka
<https://irenekurka.de/>**und **Christian Banasik
<https://www.christian-banasik.de/>**statt. In der Robert Schumann
Hochschule widmet sich die Reihe ‚Hungarian Roots‘ am **7.7.
<https://www.rsh-duesseldorf.de/veranstaltungen/details/2026-07-07-hungarian…>**György
Kurtág, **d**ie 13. Klangräume feiern am **12.7.
<https://www.klangraum61.de/klangraume>**40 Jahre **ART Ensemble NRW
<https://www.klangraum61.de/art-ensemble-nrw>****und in**der Reihe
‚Frisch gepresst‘ sind **die **Komponistin **Anne Krickeberg
<https://mindful-culture.blogspot.com/p/biografien-anne-krickeberg-berlin-ko…>**und
die Flötistin **Pia Marei Hauser
<https://www.piahauser.com/start/>**am **21.7.
<https://www.duesseldorf.de/stadtbuechereien/veranstaltungen/veranstaltungsd…>**in
der Zentralbibliothek zu Gast. Beim **Asphalt-Festival
<https://www.asphalt-festival.de/>**stehen das Arditti Quartet am
**17.7.
<https://www.asphalt-festival.de/events/2026/shy-and-wild-is-love/>**,
Vadim Neselovskyi und das Ysaÿe String Trio am **24.7.
<https://www.asphalt-festival.de/events/2026/perseverantia/>**und das
Ensemble Pulse und Tilo Weber am **31.7.
<https://www.asphalt-festival.de/events/2026/pulse-tilo-weber/>**auf
dem Programm. *
*Sonstiges*
Zeitgleich in der Traumathek Köln, dem Lichtturm Solingen und der
Neuen Musik Zentrale Essen wird am 19.7. das WM-Finale unter dem Titel
/Schwalbe/ <https://verenabarie.de/projekt/schwalbe/>mit
Live-Performance und Klangkunst flankiert.
In der *Aachener*Raststätte <https://raststaette.org/>erklingtam 1.7.
<https://raststaette.org/termine/sync-synthesizer-jam-48-2/2026-07-01/>Synthesizer
Jam, dieGesellschaft für zeitgenössische Musik Aachen
<https://www.gzm-aachen.de/> kündigt die Reihe 'Hören und Sprechenüber
Neue Musik' am 3.7.
<https://www.gzm-aachen.de/hoeren-und-sprechen-ueber-john-luther-adams-2-2-2…>,
aktuellen Jazz am 4.7. <https://www.gzm-aachen.de/mount-meander/> und
Udo Zimmermanns Kammeroper /Die weiße Rose/am 17.7.
<https://www.gzm-aachen.de/junges-podium-die-weisse-rose/> an und im
Ludwig Forum <https://ludwigforum.de/> ist noch bis zum 20.9. eine
Ausstellung der Klangkünstlerin Christina Kub
<https://christinakubisch.de/>isch <https://christinakubisch.de/>zu
hören und zu sehen (/The Emergence of Sound/
<https://ludwigforum.de/event/christina-kubisch-the-emergence-of-sound/>).
Zum Rahmenprogramm gehören auch Electrical Walks, Führungen und Workshops.
Die *Biel**e**felder*Cooperativa Neue Musik
<https://cooperativaneuemusik.de/>widmet am 6.7. dennächstenJour fixe
<https://cooperativaneuemusik.de/verein/jour-fixe/> der im Februar
verstorbenenKomponistin Éliane Radigue.
Die *Detmolder*Hochschule für Musik <https://www.hfm-detmold.de/>
veranstaltet Konzerte mit dem Ensemble Earquake und mit dem HfM
Percussionsensemble am 4.7. und einen Parcours aus Klanginstallationen
am 8.7.
Die Museumsinsel *Hombroich* bei Neuss wird am 19.7.
<https://kulturserver-nrw.de/de_DE/events/wandelkonzerte-u-a-mit-collab-colo…>
mit Wandelkonzerten u. a. mit ColLAB Cologne und der Posaunenklasse
der HfMT bespielt.
Claudia Robles <https://claudearobles.de/> eröffnet ihre Ausstellung
/Ripples/ im Kunstverein <https://www.kunstverein-leverkusen.de/>
*Leverkusen* am 11.7. mit einer Performance.
Beim nächsten Werkstattkonzert im BIS Kulturzentrum in
*Mönchengladbach* am 5.7. feiert das *ART Ensemble NRW
<https://www.klangraum61.de/art-ensemble-nrw>****sein 40-jähriges
Bestehen.*
*Die aktuelle Improviserin in Residence **des****Moers****Festivals
<https://www.moers-festival.de/>****Evi Filippou
<https://evifilippou.com/>**trifft am 17.7. auf **Marina Tantanozi
<https://www.marinatantanozi.com/>**.*
In der Kunsthalle Hangelar in *Sankt Augustin* bei Bonn begegnen sich
am 5.7. <https://www.kunsthallehangelar.de/> Sebastian Gramss
<https://sebastiangramss.de/>, Leonard Huhn und Thomas Sauerborn
<https://thomassauerborn.de/de/home>..
Die Formation The Dorf <https://thedorf.net/index.php?section=Start>
steht am 17.7. <https://www.kultort.de/konzerte.html> in *Steinhagen*
auf der Bühne.
*Im **Wuppertaler****Ableger der Kölner Hochschule für Musik und Tanz
<https://www.hfmt-koeln.de/> findet am 2.7.
<https://www.hfmt-koeln.de/aktuelles/veranstaltungen/02-07-2026-improvisatio…>
ein Konzert des instrumental-elektronischen Improvisationsensembles
statt, im SophienQuadrat **ist am 17.7.
<https://kgnm.culturebase.org/de_DE/konzertkalender/unerhoert-sichtbar.18007…>**installative
& visuelle Musik **zu erleben **und im **ort
<https://www.kowald-ort.com/>****wird am 3.7.
<https://www.kowald-ort.com/termine-2026/damn1-3-7-2026/> die neue
Reihe ‚Dam*n‘ eingeläutet**.*
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*Juni 2026*
*Gewesen: *Neue Opern in Aachen, Dortmund, Kölnund Wuppertal – Abschied
von Mark-Andreas Schlingensiepen
*Angekündigt: *Tag der zeitgenössischen Musik an der RSHS Düsseldorf –
Blaues Rauschen im Ruhrgebiet – Meredith Monk in Essen u.v.a.m.
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*[Neue Opern in Aachen, Köln, Dortmund und Wuppertal]*
Zum Ende der Spielzeit 2025/26 hatten an mehreren Opernhäusern in NRW
mehr oder minder neue Werke Premiere. Immerhin waren zwei Uraufführungen
dabei und ich habe mich erwartungsvoll auf die Reise gemacht.
Literaturopern sind eigentlich von gestern, aber für Ingeborg Bachmanns
Roman /*Malina*/
<https://www.theateraachen.de/de/produktionen/malina.html>**möchte man
gerne eine Ausnahme machen. Zum einen hatte Bachmann eine hohe Affinität
zur Musik, sie war eng mit Hans Werner Henze befreundet, für den sie
mehrere Libretti schrieb, in ihren Werken bezieht sie sich direkt auf
Musik (im Roman /Malina/ erscheint gleich auf den ersten Seiten ein
Notenbeispiel aus Schönbergs /Pierrot Lunaire/) und nicht nur ihre Lyrik
zeichnet sich durch einen ausgesprochen musikalischen Duktus aus. Zum
anderen handelt es sich bei /Malina/ um ein sehr vielschichtiges Werk
ohne geradlinige Narration dessen Thema, patriarchale Gewaltstrukturen,
von unverminderter Aktualität ist. Anlässlich Bachmanns 100. Geburtstag
ging das Theater <https://www.theateraachen.de/de/start/index.html>
*Aachen* daher das Wagnis ein, gemeinsam mit den Schwetzinger
Festspielen <https://www.swr.de/schwetzinger-swr-festspiele/index.html>
(wo das Werk am 24.4.26 aus der Taufe gehoben wurde) bei Karola
Obermüller <https://karolaobermueller.net/> und Peter Gilbert
<https://petergilbert.net/> (Komposition) sowie Tina Hartmann
<https://www.litwiss-berufsbezogen.uni-bayreuth.de/de/index.html>
(Libretto) die Oper /Malina/ in Auftrag zu geben. Im Mittelpunkt steht
das namenlose weibliche Ich, dessen Ringen mit ihrem Geliebten Ivan,
ihrem Mitbewohner Malina und ihrer eigenen Identität sich in einem
komplexen Gefüge aus Dialogen, Monologen, Fantasien, Träumen und
Erinnerungen offenbart. Wir werden durch ein Labyrinth aus Worten,
Klängen und Bildern geführt, in dem immer wieder neue Schichten und
Assoziationen freigelegt werden. Der einzige rote Faden ist eine
durchgehende Atmosphäre des Unbehagens, der Gewalt, der Bedrohung und
der Verunsicherung, für die die Regisseurin Franziska Angerer
<https://www.franziskaangerer.de/> eindrucksvolle Bilder findet. Die
Bühne wird beherrscht von einem Halbrund aus Spiegeln und
Projektionsflächen. Gleich zu Beginn taucht die Frau (Larisa Akbari
<https://www.theateraachen.de/de/personen/larisa-akbari.html>) ihre
Hände in herabrinnendes Rot, Blut, das sich nicht mehr abwaschen lässt.
Die toxische Dynamik zeigt sich besonders in der Beziehung zu ihrem
Geliebten Iwan, den Micah Schroeder <https://www.micahschroeder.com/>
lässig rauchend mit kühler Dominanz verkörpert. Während die Frau sich
auf einen romantischen Abend mit Ivan vorbereitet, wird ihre Sehnsucht
nach ihm überdeckt von der Angst, nicht zu genügen. Eine wirkliche
Begegnung findet auf der Bühne nicht statt, großformatige Projektionen
in Nahaufnahme gestatten jedoch einen Blick unter die Oberfläche:
erotische Szenen voll untergründiger Gewalt, Essenszubereitung, bei der
Tomaten bluten, Eier bersten und Messer in Fleisch schneiden. Doch die
Gewalterfahrungen reichen tiefer und manifestieren sich in
Kindheitserinnerungen, die den ins Unermessliche anwachsenden,
erdrückenden Schatten des Vaters evozieren. Einen Gegenpol bildet die
Welt der Fantasie, die sich wie im Roman um das Märchen von der
Prinzessin Kagran (Jelena Rakić
<https://www.theateraachen.de/de/personen/jelena-rakic.html>), ihren
Rappen und den Prinzen (Ángel Macías <https://www.angel-macias.com/>)
entfaltet. Aber auch hier gibt es Ambivalenz statt Erlösung. Ist das
Pferd Kraftquell und Rettung oder ein weiteres Symbol der Gewalt, in dem
– als Kadaver auf die Bühne herabgelassen – sich die Protagonistin
verfängt. Ein Dialog findet noch am ehesten mit ihrem Mitbewohner Malina
statt, der als Alter Ego der Frau erscheint, was kongenial durch die
Besetzung mit dem Countertenor Valer Sabadus
<https://www.valer-sabadus.de/> zum Ausdruck gebracht wird. Die Stimmen
Malinas und der Frau verschmelzen, die Grenzen zwischen den
Geschlechtern verschwimmen. Doch erneut dominieren Zwiespalt und
Ungewissheit. Malina erscheint wiederholt im Publikum, auf den Rängen,
weit weg als suche er Distanz. In der letzten Szene verleugnet er in
einem Telefongespräch die Existenz der Frau. Wie im Roman lauten die
letzten Worte „Es war Mord.“ Verweist dies auf endgültige Vernichtung
oder auf die Möglichkeit des Aufbruchs in eine Welt, die die alten
Kategorien hinter sich lässt? In Aachen sind beide Lesarten möglich,
doch zurück bleibt vor allem ein produktives Gefühl der Verwirrung. Zu
dieser Vielschichtigkeit passt, dass der Kompositionsauftrag an zwei
Personen vergeben wurde. Die Zusammenarbeit soll trotz unterschiedlicher
Musikstile reibungslos verlaufen sein und tatsächlich hört man keine
nennenswerten Brüche. Die Musik drängt sich nur selten in den
Vordergrund, begleitet das Geschehen organisch und hält manchmal inne,
um der gesprochenen Sprache Raum zu geben. Elektronische Mittel kommen
behutsam zum Einsatz, so zum Beispiel wenn der Opernchor als Zuspielung
die Frau wie ein Schatten umgibt. Die im Programmheft erwähnten
Leitkonzepte und Bezugnahmen (z. B. auf die Komponistin Ruth Crawford
Seeger) konnte ich allerdings nur ansatzweise nachvollziehen. Am Schluss
blieb der Eindruck, der Fülle der Worte, Klänge und Bilder nicht ganz
gerecht geworden zu sein, und der Wunsch, sich gleich zu Hause den Roman
zu schnappen und besser gerüstet wiederzukommen.
Ganz ohne Kooperationspartner hat die Oper
<https://www.theaterdo.de/>*Dortmund*Sarah Nemtsovs
<https://www.sarah-nemtsov.de/de/biographie/>neues Werk /*Wir*/
<https://www.theaterdo.de/produktionen/detail/wir-we/>gestemmt und auch
in Zukunft soll regelmäßig Neuland betreten werden. Inspirieren ließ
sich der Intendant Heribert Germeshausen vonRichard Wagners
Ausspruch„Kinder, schafft Neues“, weshalb die Premiere am 14.5.den 7.
Dortmunder Wagner-Kosmos
<https://www.theaterdo.de/oper/startseite/wagner-kosmos/>eröffnete.
Hierbei handelt es sich um eine jährlich stattfindende
Veranstaltungsreihe, die Gesprächsformate mit Neuinszenierungen
verbindet – von Wagneropern (wie im letzten Jahr Konwitschnys /Ring/),
von Wiederentdeckungen oder eben Uraufführungen. In der Zukunft ist
sogareine Zusammenarbeit mit den Bayreuther Festspielen geplant:
Gemeinsam wurde /Brünnhilde brennt/
<https://www.theaterdo.de/produktionen/detail/bruennhilde-brennt/>beiBernhard
Lang <https://bernhardlang.at/>in Auftrag gegeben, das am 3.8.26
<https://www.bayreuther-festspiele.de/programm/auffuehrungen/bruennhilde-bre…>in
Bayreuth konzertant uraufgeführt wird (natürlichnicht im Festspielhaus)
und 2027 in Dortmund seine szenische Erstaufführung erlebt. Zum
60-jährigen Bestehen des Opernhauses 2028 hat man sich schließlichetwas
ganz besonderes einfallen lassen: Wim Wenders’ Film/**/*/Der Himmel über
Berlin/
<https://www.theaterdo.de/produktionen/detail/der-himmel-ueber-berlin/>*wird
zur Oper - mit Musik von Elena Kats-Chernin, einem Libretto und in der
Regie von Martin G. Berger sowie Rolando Villazón in einer zentralen Partie.
Nun aber zurück zu Nemtsovs neuer Oper /Wir/, die sich zwar ebenfalls
dem Thema Zukunft widmet jedoch einer fiktiven Zukunft mit ausgesprochen
dystopischem Charakter. Zugrunde liegt der gleichnamige Roman von
Jewgeni Samjatin, der kurz nach seiner Entstehung 1923 in seinem
Heimatland, der UdSSR, verboten wurde, 1924 in New York auf Englisch
erschien und als weniger bekannter Vorläufer der Romane von Aldous
Huxley und George Orwell gilt. Samjatin schildert, wie nach einem
verheerenden Krieg auf der Erde der Geeinte Staat entsteht, der sich
durch rigorose Gleichschaltung und Reglementierung auszeichnet. Statt
Namen gibt es Nummern, Träume gelten als psychische Abnormität und
staatliche Beschützer sorgen dafür, das niemand aus der Reihe tanzt. In
ihrem selbstverfassten oder besser selbst zusammengestellten Libretto
folgt Nemtsov geradlinig der Geschichte des Ingenieurs D-503, dessen
Raumschiff Integral die Staatsdoktrin ins Weltall tragen soll, der dann
aber der geheimnisvollen I-330 verfällt, die ihn mit Liebe und Nostalgie
infiziert. I-330 gehört zudem einer Widerstandsgruppe an, deren Revolte
allerdings scheitert. D-503 wendet sich in seiner Not ausgerechnet an
die staatliche Gesundheitsabteilung, die als ultimative Lösung zur
Amputation der Seele rät. Ob D-503 diesen Weg geht, bleibt zum Schluss
offen, wobei gleichzeitig der Blick hinter die Mauer in eine wilde Natur
eine vage Hoffnung aufkeimen lässt.
Im Gegensatz zu ihren früheren Opern wählt Nemsov eine lineare
Herangehensweise und setzt auf Nachvollziehbarkeit. Die Stimmen werden
verstärkt aber nicht verfremdet (bis auf die des Diktators), Synthesizer
(Sebastian Berweck <https://www.sebastianberweck.de/>) und E-Gitarre
(Seth Josel <http://sethjosel.de/>) sorgen für futuristische
Einfärbungen, die dramatischen Passagen werden von einer düsteren,
massiven, gewalttätigen Musik begleitet. Dem entspricht die Inszenierung
von Eva-Maria Höckmayr <https://www.evamariahoeckmayr.com/>, die den
gesamten Opernraum auf spektakuläre Weise zum Komplizen macht. Das
Publikum wird (wie schon bei Kurtágs /Fin de Partie/
<https://www.theaterdo.de/produktionen/detail/fin-de-partie/>) auf der
Bühne platziert und sieht zunächst in einer riesigen, das Podium vom
Zuschauerraum trennenden Spiegelwand sich selbst. Dies sorgt für einen
starken Moment der Irritation und kann als Bezugnahme auf eine Metapher
des Romans interpretiert werden, wonach die Seele ein flüssiger Spiegel
ist, fähig die Umwelt individuell zu reflektieren. Das Geschehen hebt an
mit einer brutalen Szene, die auf das Ende vorgreift und uns in nächster
Nähe und mit übergroßen Projektionen zu Zeugen der Folterung von I-330
nach der gescheiterten Revolte macht, wodurch jeder Zweifel am Charakter
des hier herrschenden Machtapparats im Keim erstickt wird. Dann nimmt
die chronologisch erzählte Handlung ihren Lauf. Das Drama spielt sich
direkt vor unseren Augen ab, Seth Carico <https://www.sethcarico.com/>
als D-503 vermittelt sein Ringen mit widerstreitenden Gefühlen aufs
Eindrücklichste, Gloria Rehm <https://www.gloriarehm.de/> als I-330
bezirzt ihn mit betörender, sirenenhafter Stimme. Im Gegensatz dazu
steht das Regime: Wenn sich die Spiegelwand hebt, blicken wir in den
hell ausgeleuchteten Zuschauerraum, der es in seiner unnahbaren Weite
und Unerreichbarkeit, seiner unerbittlichen Ordnung und kalten Pracht
kongenial abbildet. Die Inszenierung zieht alle Register. Neben
Opernchor und Sprechchor kommen auch die Bürger*innenOper und die
Statisterie zum Einsatz, um die kurzzeitig rebellierenden, schon aber
bald wieder folgsamen Menschenmassen abzubilden. Farbakzente werden
effektvoll verwendet, dem einfältigen Mausgrau der stromlinienförmigen
Menge steht das Rot des Rebellentums gegenüber, das außerdem von einem
Tänzer (Ivan Keim) verkörpert wird. Die handelnden Personen agieren
teils direkt aus dem Publikum heraus, aus der letzten Reihe dringt
Raunen, Stampfen und Pfeifen und setzt sich im Nacken fest, Nebel- und
Klangschwaden durchziehen den Raum. Die Gesamtwirkung ist eindrucksvoll
doch gerade dadurch nicht unproblematisch, denn die Kritik an einem
überwältigenden System setzt selbst auf Überwältigung, die Antwort auf
Rigidität und Berechenbarkeit erscheint selbst zu bruchlos und geradlinig.
Die *Kölner* Oper <https://www.oper.koeln/de> ist mit George Benjamins
/*Picture A Day Like This*/
<https://www.oper.koeln/de/produktionen/picture-a-day-like-this/1173>
auf Nummer sicher gegangen. Das Werk hat bereits 2023 beim Festival
d’Aix-en-Provence seine Uraufführung erlebt und Benjamins Vorgängeropern
waren wiederholt in der Region zu erleben. Er ist somit kein Unbekannter
und vor allem ist er ein hervorragender Handwerker, der sich auf Musik
versteht, die stimmig, ausgefeilt und eingängig ist ohne banal zu sein.
Für seine neueste Oper hat er sich gemeinsam mit seinem
Stammlibrettisten Martin Crimp eine Geschichte auserkoren, die Motive
aus dem Fundus der Volkserzählungen aufgreift und ganz bewusst keinen
Realismus anstrebt. Eine Frau betrauert den Tod ihres Kindes und erhält
die Auskunft, es mit dem Knopf vom Ärmel einer glücklichen Person
wiederbeleben zu können. Sie begibt sich auf eine – man ahnt es schon –
vergebliche Reise und begegnet dabei einem Liebespaar, das sich
entzweit, einem Kunsthandwerker, der sich als psychisches Wrack
entpuppt, einer erfolgsverwöhnten Komponistin, die sich in
Selbstzweifeln ergeht, und einem Kunstsammler, der sich mit seinen
Schätzen vereinsamt hinter Sicherheitsvorkehrungen verschanzt.
Schließlich trifft sie in einem Paradiesgarten auf Zabelle, die ihr
tatsächlich einen Knopf überreicht, jedoch sogleich einräumt, nicht
wirklich existent zu sein. Fazit: In der realen Welt gibt es kein Leben
ohne Leid, aber zum Glück haben wir die Fantasie. Das Publikum erwartet
somit ein Stationentheater mit vorhersehbarem Verlauf und einem Ende,
das einen gewissen Interpretationsspielraum zulässt. Zudem würzt Grimp
das Libretto mit einigen Modernismen, die allerdings etwas aufgesetzt
wirken: Der Liebhaber huldigt einer ‚verfickten Polyamorie‘, was
schließlich zum Zerwürfnis mit seiner Partnerin führt, der
Kunsthandwerker scheint einem aktuellen Lehrbuch psychischer
Erkrankungen entsprungen inklusive Selbstverletzung und Suizidalität und
bei der Schilderung der rastlosen Komponistin schwingt eine gewisse
Selbstironie mit. Die Inszenierung (Daniel Jeanneteau
<https://www.oper.koeln/de/kuenstler/daniel-jeanneteau/3255> und
Marie-Christine Soma
<https://www.oper.koeln/de/kuenstler/marie-christine-soma/3254>)
konzentriert sich jeweils pro Szene auf ein markantes Bild – das sich
räkelnde Liebespaar, der von Knöpfen übersäte Kunsthandwerker, der in
einem Glaskasten sitzend den Kontakt zur Welt verloren hat, die samt
Assistent auf einem Laufband auf der Stelle tretende Komponistin. In der
Paradiesgartenszene wird mit Projektionen eine wunderbare, fantastisch
wuchernde Unterwasserszenerie erzeugt, in der Zabelle und die Frau
einander spiegeln. Dazu erklingt eine Musik, die alle Höhen und Tiefen
gekonnt und genussvoll ausschöpft. Die Stimmen der Liebenden
verschmelzen zu schön um wahr zu sein, bevor sie sich in einem heftigen,
von Bläserattacken forcierten Schlagabtausch verfangen. Die Stimme des
Kunsthandwerkers kippt immer wieder ins höchste Register und deutet so
die psychischen Abgründe an, die sich schließlich in einem schrillen
Aufbegehren des Orchesters unüberhörbar offenbaren. In der Gartenszene
umgarnen sich die Stimmen wie Schlingpflanzen und die Musik schillert
und glitzert.
Insgesamt wirkt das Ganze etwas abgespult, aber über die für eine Oper
vergleichsweise kurze Dauer von einer Stunde trägt das Konzept durchaus,
zumal das Gürzenich-Orchester (in kleiner Besetzung) unter der Leitung
von Christian Karlsen sehr präsent ist und auch die Sänger und
Sängerinnen nichts zu wünschen übrig lassen. Ein kompaktes Stück ohne
Überraschungen, bei dem man sich gut unterhalten fühlt und das somit
ideale Voraussetzungen bietet, um als Koproduktion durch Europa zu
touren – mit Stationen in London, Strasbourg, Paris, Luxembourg und Neapel.
Die *Wuppertal*Oper <https://www.wuppertaler-buehnen.de/>setztunter der
Intendantin Rebekah Rota weniger auf Neues sondern widmet sich „der
Erkundung seltener Opernschätze und legteinen besonderen Fokus auf das
Werk kreativer Komponistinnen“. Auf diese Weise kam die interessante
Aufführung /Erwartung/Der Wald/
<https://www.oper-wuppertal.de/programm/detailansicht-produktion/erwartung-d…>zustande,
bei der Schönbergs Monodram mit einem Stück von Ethel Smyth kombiniert
wurde, eine Komponistin von der ich immerhin schon gehört habe. Als
aktuelle Ausgrabung hatteam 18.4. die Oper /*The Lodger*/
<https://www.oper-wuppertal.de/programm/detailansicht-produktion/the-lodger>von
Phyllis Tate Premiere, eine mir bis dato unbekannte Komponistin. Das
Werk basiert auf Marie Belloc Lowndes’ gleichnamigemRoman, der auch
einem Stummfilm von Alfred Hitchcock zugrunde liegt und sich auf
ungewöhnliche Weise dem berühmten Londoner SerienmörderJack the Ripper
nähert. Der Ripper erscheint hier nicht als blutrünstiges Monster,
sondern als von apokalyptischen Visionen getriebener armer Kerl. Er
quartiert sich als Untermieter bei Emma Bunting und ihrem Mann George
ein, die finanziell gerade äußerst klamm sind,und Emma ist es, die zur
eigentlichen Hauptperson avanciert und aus deren Sicht wir das Geschehen
nachvollziehen. Wir erleben, wie sie schneller als ihr lieb ist, das
Unheil ahnt, bald Gewissheit erlangt und daraus ungewöhnliche Schlüsse
zieht. Eingebunden ist dieser innere Prozessin eine Handlung, die neben
einer Liebesgeschichte zwischen dem PolizistenJoe und Daisy, der Tochter
des Hauses, auch schmissige Straßenszenen beinhaltet und uns so mitten
in das nebelverhangene London des 19. Jahrhunderts katapultiert, eine
Steilvorlage die der Regisseur Greg Eldridge
<https://www.greg-eldridge.com/>und seineBühnenbildnerinAlyson Cummins
<https://alysoncummins.com/>hemmungslos und genüsslich auskosten. Vor
uns breitet sich eine zweistöckige überdimensionale Puppenstube aus, mit
einem urgemütlichen, viktorianischen Wohnzimmer im Untergeschoss und
Jack the Rippers Zimmer im Obergeschoss, ebenfalls anheimelnd aber in
ahnungsvolles Rot getaucht. Die Szene öffnet sich zur Straße, die mit
schummrigen Straßenlaternen genauso urig daherkommt. Jedes Detail stimmt
und man kann sich geradezu die Freude der Bühnenleutevorstellen – wie in
der guten alten Zeit, als man in akribischer Kleinarbeit das Puppenhaus
für den Weihnachtsabend herrichtete und innerlich die Kinderaugen schon
leuchten sah. Auch die Kleidung (Kostüme Evelien van Camp
<https://www.evelienvancamp.com/>) ist bis zur Unterwäsche historisch
informiert.
Wer die Lebensdaten der Komponistin (1911 bis 1987), den
Uraufführungstermin (1960) und den Umstand in Rechnung stellt, dass
Großbritannien in Sachen Neue Musik schon immer sein eigenes, aus
kontinentaler, vorzugsweise deutscher Sicht, konservatives Ding gemacht
hat, weiß, dass hier keine experimentellen Klänge zu erwarten sind. Das
einzig Schräge ist das verstimmte Klavier in einer Wirtshausszene,
ansonsten bewegen wir uns in tonal vertrauten Gefilden, die allerdings
sehr vielseitig und wirkungsvoll eingesetzt werden. Paukenwirbel und
Bläserattacken sorgen für voluminöse Zuspitzungen, viel häufiger aber
wird das allgegenwärtige Unbehagen durch subtilere Mittel umgesetzt.
Emmas Warten auf ihren Mann begleitet ein enervierendes Ticken, die
apokalyptischen Visionen des Rippers und die Ahnungen Emmas werden von
dumpfem Pochen und unheimlichem Sirren grundiert und wenn sich am Ende
der zweiten Szene Innen- und Außenraum verschränken, kann es richtig
turbulent und vielschichtig werden. Daneben stehen handfeste Trinklieder
und ein Liebesduett.
Befremdlich mutet das Ende an. Anstatt ihn der Polizei auszuliefern,
führt Emma mit ihrem Untermieter ein Hilfeplangespräch. Sie sieht ihn
als krankes und gequältes Individuum und schickt ihn zum Arzt. Selbst
den zaghaften Einwand ihres Mannes, dem es ebenfalls langsam dämmert,
dass immerhin Frauenleben auf dem Spiel stehen, wischt sie zur Seite.
Diese bemerkenswerte, noch heute beliebte Täter-Opfer-Umkehr lässt sich
besser einordnen, wenn man bedenkt, dass damals in Großbritannien heiß
über die Todesstrafe diskutiert wurde, deren erklärte Gegnerin Tate war
und die erst in den 1960er Jahren abgeschafft wurde.
Insgesamt handelt es sich bei /The Lodger/ um ein Gesamtpaket, bei dem
musikalisch, vor allem aber von Seiten der Regie keine Kosten und Mühen
gescheut werden, um uns auf eine nostalgische Zeitreise zu schicken. Bei
den Sängern und Sängerinnen stechen vor allem Edith Grossman als Emma
und Zachary Wilson als Untermieter hervor, die stimmgewaltig ihre innere
Zerrissenheit zum Ausdruck bringen. Der Opernchor kann sich wunderbar
austoben und das Sinfonieorchester Wuppertal steuert unter der Leitung
von Yorgos Ziavras sicher durch das bewegte aber nicht besonders
steinige Terrain.
*[Abschied von Mark-Andreas Schlingensiepen]*
Am 2.5.2026 ist Mark-Andreas Schlingensiepen
<http://www.schlingensiepen.info/>nach schwerer Krankheit verstorben. Am
26.4. feierte er noch seinen 70. Geburtstag, doch schon beim Konzert des
von ihm gegründeten notabu.ensembles <https://www.notabu-ensemble.de/>am
29.4. in der Tonhalle, das als Geburtstagsständchen konzipiert war,
konnte ernicht mehr dabei sein. Wie kaum einzweiter hat Mark-Andreas
Schlingensiepen das Neue-Musik-Leben in Düsseldorf seit den 80er Jahren
geprägt. 1956 in Bradford/England geboren (sein Vater war dort Pastor
der deutschsprachigen Gemeinde) kam er nach einem Zwischenstopp in
Berlin 1969 mit seiner Familie in die Landeshauptstadtund blieb dieser
sein Leben lang treu. Als Student der Robert-Schumann-Hochschule
lernteer den Kompositionsprofessor Günther Becker kennen, der ihn
ermutigte, ein eigenes Ensemble für Neue Musik zu gründen. 1983 als
ensemble neue musik Düsseldorf entstanden (ab 1992 notabu.ensemble)
spielte es 1984 zum ersten Mal in der Tonhalle und war seitdem fester
Bestandteil der Konzertplanung. Besonders sind mir die Festivals ‚Europa
ohne Grenzen‘ bzw. ‚Ohren auf Europa‘ in Erinnerung, die jeweils von
einem namhaften Komponisten kuratiert wurden. Auf diese Weise schafften
es Heinz Holliger, Wolfgang Rihm und Beat Furrer nach Düsseldorf und bei
der letzten Ausgabe 2013 durfte mit Kaija Saariaho sogar eine
Komponistin das Ruder übernehmen. Düsseldorf ist
keineNeue-Musik-Hochburg, aber Schlingensiepen und seinemEnsemble gelang
es, mit der Tonhallen-Reihe ‚Na hör‘n Sie mal….!‘ ein treues Publikum um
sich zu scharen. Eine wichtige Rolle spielten dabei die
Konzerteinführungen, die ihn als nahbaren, engagierten Menschen zeigten
und immer Lust auf die Musik machten. Hier wie auch im Umgang mit dem
Ensemble spürte man, was die Musiker und Musikerinnen bestätigen: seine
menschliche, respektvolle Art. ‚Er hat nie geschimpft‘, bekommt man zu
hören und immer wieder fällt das Wort Vertrauen. Kooperationsprojekte
mit dem DoelenEnsemble Rotterdam (Berios /Coro/), dem SpectraEnsemble
Gent und dem Schweizer Ensemble L’art pour l’Aar und damit verbundene
Konzertreisen führten über die heimischen Grenzen hinaus, aber die
internationale Karriere stand nie im Vordergrund. Vielleicht war
Schlingensiepen dafür zu bescheiden, was sich auch daran zeigte, dass
er, obwohl selbst als Komponist tätig, selten eigene Werke
programmierte. Das sollte in seinem Geburtstagskonzert, bei dem mit 25
Mitwirkenden fast das gesamte Ensemble anwesendwar, endlich anders sein
und vor allem sollten die verschiedenen Facetten seines Schaffens hörbar
werden. In der /fantasteria/-Reihe verknüpft er ernsthafte Botschaften
(z.B. Kritik am Maschinenwesen und eine Bezugnahme auf das Grundgesetz)
mit einem verspielten, humorvollen Ansatz undbringt Toypianos, diverses
Equipment und szenische Elemente zum Einsatz. /..//und dann/ist selbst
ein Requiem. Es entstand in Erinnerung an Wolfgang Rihm und greift eine
Besetzung auf (Trompete, Akkordeon, Schlagzeug, Harfe, Klavier und
Kontrabass), die Rihm bei einem Stück für das notabu.ensemble verwenden
wollte; ein Stück, das er nicht mehr zur Ausführung brachte. Auf der
Basis einer klaren Struktur, bei der sich die Anklänge sukzessive
verkürzen und die Nachklänge verlängern, entsteht ein ruhig atmender
Duktus, dem eine gewisse Schwermut anhaftet. /Canto della vita di tutti
i giorni/für Horn und Streichquartett reagiert ebenfalls auf Todesfälle
im nahen Umfeld, in energievoller und konzentrierter Weise, wobei
nebenbei ein Bachchoral aufscheint. Und auch in dem Ensemblewerk /Der
Tanz ums goldene Kalb oder die Überforderung der Propheten, /das sich
mit der Ambivalenz großer Gestalten und großer Botschaften befasst,
schwingt der Pfarrerssohn mit.
Wie geht es jetzt weiter? Das nächste Konzert der Reihe ‚Na hör‘n Sie
mal..!‘ am 17.6.
<https://www.tonhalle.de/veranstaltung/na-hoern-sie-mal/17638-na-hoern-sie-m…>
steht unter dem Motto ‚Trauerarbeit und Visionen‘ und verknüpft
Schlingensiepens Akkordeonstück /Zeichnungen I-III/ mit Messiaens
/Visions de l'Amen. /In der nächsten Spielzeit der Tonhalle wird die
Reihe mit dem notabu.ensemble wie gewohnt fortgesetzt, während das
Ensemble sich gleichzeitig neu orientieren und nach einer neuen Leitung
Ausschau halten muss. Doch die Lücke, die Mark-Andreas Schlingensiepen
hinterlässt, wird noch lange spürbar sein. (Anlässlich seines 70.
Geburtstag ist unter dem Titel /Stationen einer Ära/ eine umfangreiche
Festschrift erschienen.)
*[Termine im Juni]*
*Köln*
*In der Philharmonie <https://www.koelner-philharmonie.de/de> stehen das
Belcea Quartet <https://www.belceaquartet.com/> mit einem neuen Werk von
Brett Dean <https://www.boosey.com/cr/composer/Brett+Dean> am 8.6.
<https://www.koelner-philharmonie.de/de/konzerte/belcea-quartet/4711>,
die WDR-Reihe 'Musik der Zeit
<https://www1.wdr.de/orchester-und-chor/sinfonieorchester/konzerte/termine/m…>'
mit Uraufführungen von Anda Kryeziu <https://www.andakryeziu.com/> und
Alex Paxton <https://alexpaxtonmusic.com/> am 19.6.
<https://www.koelner-philharmonie.de/de/konzerte/musik-der-zeit-hotpink/4879>
und die Musikfabrik <https://www.musikfabrik.eu/de/> mit einem Konzert
anlässlich des 100. Geburtstags von Hans Werner Henze am 22.6.
<https://www.koelner-philharmonie.de/de/konzerte/barbara-kozelj-ensemble-mus…>
auf dem Programm.**Auch beim 97. WDR-Konzert der Musikfabrik
<https://www.musikfabrik.eu/de/> am 20.6.
<https://www.musikfabrik.eu/de/kalender/musikfabrik-im-wdr-97/> steht
Henze im Mittelpunkt, **außerdem findet am**8.6.
<https://www.musikfabrik.eu/de/kalender/montagskonzert-quartet-100/> ein
Montagskonzert statt, am 13.6.
<https://www.musikfabrik.eu/de/kalender/studio-musikfabrik-tanz-und-musikthe…>
kooperiert das Studio Musikfabrik mit der Rheinischen Musikschule **und
am 6.6.
<https://www.musikfabrik.eu/de/kalender/koelner-chaos-orchester-parade/>
zieht das Chaos Orchester durch **Köln**. In der Alten Feuerwache
<https://altefeuerwachekoeln.de/> erwarten uns das Collide Quartett
<https://www.collidequartett.com/> am 13.6., ein Porträtkonzert Carter
Williams <https://carterwilliams.us/wp2025/> am 14.6. und das Ensemble
Garage <https://ensemblegarage.de/> am 28.6. **B**ei o-ton
<https://o-ton.koeln/aktuelles/> **stehen **H**übschs **/The Theory of
Everything/****am 1.6.
<https://o-ton.koeln/konzert-mo-1-6-26-huebschs-weltformel-the-theory-of-eve…>
und das catinblack ensemble <https://www.catinblackensemble.com/> am
14.6.
<https://o-ton.koeln/matinee-konzert-so-14-6-2026-1130h-roots-of-possibility…>
auf dem Programm, die Konzertreihe ritual <https://ritual-music.de/>
wird a**m **1.6. fortgesetzt **und****im Stadtgarten
<https://www.stadtgarten.de/> sind Anushka Chkheidze
<https://www.anushkachkheidze.com/> und Jannis Carbotta
<https://www.janniscarbotta.com/> am 2.6.
<https://www.stadtgarten.de/programm/talking-kaput-19-zwischen-klanginstalla…>
und das eos chamber orchestra <https://eos-orchestra.org/de> am 21.6.
<https://www.stadtgarten.de/programm/eos-chamber-orchestra-feat-theresia-phi…>
zu Gast. **D**ie Plattform nicht dokumentierbarer Ereignisse
<https://platformcologne.com/> kündigt das Trio TAU (Tiziana Bertoncini,
Angelika Sheridan und Ute Wassermann**) **für den**7.6. **an**, in der
Kunststation Sankt Peter
<https://www.sankt-peter-koeln.de/wp/musik/ubersichtseite-musik/>
erwartet uns **–**neben Lunchkonzerten am **6., 13., 20. **und **27.6. –
**am 11.6. **ein Konzert im Rahmen des **Romanische**n**Somme**rs*
<https://www.romanischer-sommer.de/>*, **am 13.6.
<https://e-mex.de/konzerte/remember-james-saunders-1946-1996-2026/> und
14.6.
<https://e-mex.de/konzerte/remember-james-saunders-1946-%C2%B7-1996-%C2%B7-2…>
erinnert das E-Mex-Ensemble <https://e-mex.de/> an den Choreographen
James Saunders
<https://www.deutsches-tanzarchiv.de/archiv/nachlaesse-sammlungen/s/james-sa…>,
**die Hochschule für Musik und Tanz <https://www.hfmt-koeln.de/>
veranstaltet am 25.6.
<https://www.hfmt-koeln.de/aktuelles/veranstaltungen/25-06-2026-klassenabend…>
einen Klassenabend mit elektronischer Musik, in der Galerie Lindemann
**gastieren Mathieu Sylvestre **und **Pas Musique**das **am 12.6.
<https://kgnm.culturebase.org/de_DE/konzertkalender/gallery-concert-21-mathi…>
und das **trio in feral am 27.6.
<https://kulturserver-nrw.de/en_EN/events/divergenz-konvergenz-trio-in-feral…>
**und die reiheM <https://www.reihe-m.de/> präsentiert am 30.6.
<https://www.reihe-m.de/?p=6097> Karen Willems und Adomas Palekas.
*Einblicke in die freie Szene bekommt man bei *ON Cologne
<https://www.on-cologne.de/>**und **Noies <https://noies.nrw/>**, der
Zeitung für neue und experimentelle Musik in NRW, jeden 1. und 3.
Mittwoch im Monat wird d**ie **Ebertplatz**passage**von der Reihe
**Bruitkasten <https://www.impakt-koeln.de/>**bespielt**, **jeden 2. und
4. Dienstag im Monat sendet****FUNKT
<https://www.gerngesehen.de/funkt/?page_id=618>**ein Radioformat mit
Elektronik und Klangkunst aus Köln **und jeden letzten Mittwoch im Monat
findet die **Soirée Sonique <https://ltk4.de/termine/>**im **LTK4
<https://ltk4.de/>**statt**. Fast täglich gibt es interessante Konzerte
im **Loft <https://www.loftkoeln.de/de/programm/> **(z. B. das
Wuppertaler Improvisationsorchester am 12.6.) **und****w**eitere Termine
und Infos finden sich bei **kgnm <https://kgnm.de/>**, **Musik in Köln
<https://www.musik-in-koeln.de/>**und****impakt
<https://impakt-koeln.de/kalender.html>****sowie **Veranstaltungen mit
Jazz und improvisierter Musik bei **Jazzstadt Köln
<https://jazzstadtkoeln.de/de_DE/home>**.***
*Ruhrgebiet*
*D**a**s **Festival **Blaues Rauschen
<https://blauesrauschen.de/de/start-de/>****beglückt**noch**bis zum
**12.6. das Ruhrgebiet mit digitalen Soundexperimenten, elektronischer
Musik, Performance und Installationen **und ist u.a. im **domicil
<https://www.domicil-dortmund.de/programm-details/blaues-rauschen-festival-2…>**,
im **Lokal Harmonie
<https://www.lokal-harmonie.de/termine/eventeinzelheiten/11338/-/blaues-raus…>**,
im **Makroscope
<https://www.makroscope.eu/programm/blaues-rauschen>**und im **Rabbit
Hole Theater <https://rabbithole-theater.de/konzert/#blauesrauschen>**zu
Gast.*
*Das*****Bochumer*****Kunstmuseum
<https://www.kunstmuseumbochum.de/>****lädt anlässlich der derzeitigen
großen **Fluxus-Schau
<https://www.kunstmuseumbochum.de/ausstellung-veranstaltung/details/how-we-m…>**am
6.6. zu **Klangbildern
<https://www.bochum.de/Pressemeldungen/12-Mai-2026/-Klangbilder-26--im-Kunst…>**mit
improvisierter Musik ein und die****Bochumer Tage für Neue Musik
<https://kulturraum-melanchthonkirche.de/bochumer-tage-fuer-neue-musik/>**in
der **Melanchthonkirche <https://kulturraum-melanchthonkirche.de/>**,
**die sich **in diesem Jahr **mit dem anderen Amerika befassen, werden
noch bis zum 21.6. fortgesetzt.*
*Das **Part-Ensemble <https://part-musik.de/>**gastiert am **3.6.
<https://www.parzelledortmund.de/2026/04/19/part-ensemble-refugium/>**in
der ***Dortmunder*****parzelle
<https://www.parzelledortmund.de/>**,**die **Konzerthaus
<https://www.konzerthaus-dortmund.de/de>**-Reihe ‚Kopfnoten‘ befasst
sich am **8.6.
<https://www.konzerthaus-dortmund.de/de/programm/08-06-2026-kopfnoten-eine-k…>**mit
Epochen und Stilen des 20. und 21. Jahrhunderts **und i**m **domicil
<https://www.domicil-dortmund.de/>**erwarten uns **The Dorf
<https://thedorf.net/index.php?section=Start>**am **18.6.
<https://www.domicil-dortmund.de/programm-details/the-dorf-11955.html>**und
eine Veranstaltung im Rahmen der **International Pynchon Week
<https://anglistik.kuwi.tu-dortmund.de/ipw26/>**am **19.6.
<https://www.domicil-dortmund.de/programm-details/konzert-tu-dortmund-11882.…>*
*Im ***Duisburger***Ableger der **Folkwang Universität
<https://www.folkwang-uni.de/home>**erklingt am **15.6.
<https://www.folkwang-uni.de/home/hochschule/veranstaltungen/veranstaltungen…>**neue
Musik für Blockflöte, Marimba und Cembalo.*
*In der ***Essener*****Neue Musik Zentrale
<https://www.gnm.ruhr/>****s**tehen ein Treff mit Owen Gardner am 6.6.,
das Duo Matmos am 23.6. und die Improvisationsreihe FRIM am 9. und 24.6.
auf dem Programm. Meredith Monk ist zurzeit Inhaberin der **Pina Bausch
Professur
<https://www.folkwang-uni.de/home/hochschule/personen/pina-bausch-gastprofes…>**.
Am **4.6.
<https://www.museum-folkwang.de/de/presse/magierin-der-stimme-meredith-monk-…>**kann
man sie im Folkwang Museum erleben und am **14.6.
<https://www.folkwang-uni.de/home/hochschule/veranstaltungen/veranstaltungen…>****findet
in der Folkwang Universität ein öffentlicher Showcase statt. Das
Institut für Computermusik und elektronische Medien (**ICEM
<https://www.folkwang-uni.de/home/musik/icem/>**) bietet am 18.6. eine
Ex-Machina-Vorlesung an und veranstaltet vom **22.6.
<https://www.theater-essen.de/programm/kalender/park-sounds-1-156026/3235/>**bis
26.6. zusammen mit der **Philharmonie
<https://www.theater-essen.de/philharmonie/>**die Park Sounds. **Das
**Ensemble S201 <https://www.ensemble-s201.com/>**feiert am 19.6. seinen
10. Geburtstag und **The Dorf
<https://thedorf.net/index.php?section=Start>**zelebriert am 21.6. auf
der Schurenbachhalle die Sommersonnenwende.*
*Am **9.6.
<https://www.irgenddorf.de/termine-aktionen/yeah-improvised-music-simon-cama…>**trifft
**Simon Camatta <https://simoncamatta.yolasite.com/>**im
***Gelsenkirchener***irgendDorf auf **Luise Volkmann
<https://luisevolkmann.com/>**.*
*Im **Makroscope <https://www.makroscope.eu/>**in ***Mülheim an der
Ruhr*****w**erden am 26.6. die **Mu**h**lheimer Zongtage*
<https://zongtage.net/>*eröffnet. **Weiter geht es am 27.6. in der
Mülheimer Gartenschau.*
**Düsseldorf**
*Kunsu Shim <https://www.kunsu-shim.de/>****und****Gerhard Stäbler
<https://gerhard-staebler.de/pages/intro.php>****gestalten am 2.6. im
Malkasten ein Wandelkonzert. **D**ie **13. Klangräume
<https://www.klangraum61.de/klangraume>**starten mit Konzerten am 4.6.
in der Neanderkirche und am 28.6. in der Bergerkirche **und loben
außerdem zum 100. Todestag von Rainer Maria Rilke einen
**Kompositionswettbewerb <https://www.klangraum61.de/contest>**aus
(Einreichungen sind bis 15.9.26 möglich). **Beim langen Tag der
zeitgenössischen Musik der **Robert Schumann Hochschule
<https://www.rsh-duesseldorf.de/>**am **13.6.
<https://www.rsh-duesseldorf.de/veranstaltungen/details/2026-06-13-open-form…>****wirkt
**als aktuelle**s**Residence-Gastensemble **catinblack
<https://www.catinblackensemble.com/>**mit und ebenfalls am **13.6.
<https://irenekurka.de/events/singing-future-langsaiten-von-bernd-bleffert>**hat
**Irene Kurka <https://irenekurka.de/>**in ihrer Reihe ‚Singing Future‘
**den Trompeter **Nathan Plante <https://www.nathanplante.de/>****zu
Gast. Im **Weltkunstzimmer
<https://weltkunstzimmer.de/>**erwarte**n**uns kollektive Improvisation
mit Louretta & Dr. Schmitt am **13.6.
<https://weltkunstzimmer.de/unheard-mit-louretta-dr-schmitt/>**und das
**Festival of Butoh
<https://weltkunstzimmer.de/ghost-5-festival-of-butoh-sound-and-vision/>**,
Sound and Vision, vom 19.6. bis 12.7. **Im Konzert des
**notabu.ensembles <https://www.notabu-ensemble.de/>**in der **Tonhalle
<https://www.tonhalle.de/>**erklingt am **17.6
<https://www.tonhalle.de/veranstaltung/na-hoern-sie-mal/17638-na-hoern-sie-m…>**.
Musik von Messiaen und Mark-Andreas Schlingensiepen **und
e**xperimentelle improvisierte Musik kann **man****regelmäßig**im
Subsol, dem Raum für creative Extravaganzen, erleben.*
*Sonstwo*
In der *Aachener*Raststätte <https://raststaette.org/>erklingtam
Synthesizer Jam, der Aachener Ableger der Kölner Hochschule für Musik
und Tanz <https://www.hfmt-koeln.de/> veranstaltet am 16.6.
<https://www.hfmt-koeln.de/aktuelles/veranstaltungen/16-06-2026-neue-musik-a…>
einen Neue-Musik-Abendund die Gesellschaft für zeitgenössische Musik
Aachen <https://www.gzm-aachen.de/> kündigt die Reihe 'Hören und
Sprechenüber Neue Musik' am 5.6.
<https://www.gzm-aachen.de/hoeren-und-sprechen-ueber-john-luther-adams-2-2-2…>
und moderne Kammermusik am 20.6.
<https://www.gzm-aachen.de/eskapaden-iii-2-2/> an. Im Ludwig Forum ist
noch bis zum 20.9. eine Ausstellung der Klangkünstlerin Christina Kub
<https://christinakubisch.de/>isch <https://christinakubisch.de/>zu
hören und zu sehen (/The Emergence of Sound/
<https://ludwigforum.de/event/christina-kubisch-the-emergence-of-sound/>).
Zum Rahmenprogramm gehören auch Electrical Walks, Führungen und Workshops.
Die *Biel**e**felder*Cooperativa Neue Musik
<https://cooperativaneuemusik.de/>veranstaltet monatlich einenJour fixe
<https://cooperativaneuemusik.de/verein/jour-fixe/> und in der
Zionskirche <https://www.zionsgemeinde-bethel.de/.cms/112>erklingt am
7.6. Chormusik und am 14.6. neue Musik mit dem Ensemble Earquake.
Die In Situ Art Society <https://in-situ-art-society.de/>präsentiert im
Rahmen der Reihe ‚The Dissonant Series‘ im *Bonner*Dialograum Kreuzung
an St. Helena <https://kreuzung-helena.de/home/>eine Hommage an Theo
Jörgensmann am 4.6., Maria de Alvears <https://www.mariadealvear.com/>
/Baum/am 7.6. und Subsystem & Casey Moir am 17.6. und am 27.6.
kommenanlässlich des 100. Geburtstags von György Kurtág seine
/Kafka-Fragmente/zur Aufführung.
Die *Detmolder* Hochschule für Musik <https://www.hfm-detmold.de/>
veranstaltet am 28.6. einen gemeinsamen Vortragsabend für Alte und Neue
Musik.
*In der ***Krefelder*****Kirche Pax Christi erklingen am 21.6.
<https://pax-christi-krefeld.de/veranstaltung/Orgel-Improvisation-Eva-Maria-…>
Orgel-Improvisation**en**von Eva Maria Houben <https://evamariahouben.de/>.*
*In einem Werkstattkonzert <https://www.klangraum61.de/werkstatt> im
***Mönchengladbacher***BIS- Zentrum präsentiert das ART Ensemble NRW am
6.6. unter dem Titel **/… den Sieg/****/verfehlen /**ein pazifistisch,
satirisches Programm.*
*Das **Studio für Neue Musik
<https://www.musik.uni-siegen.de/studio_fuer_neue_musik/?lang=d>**der
Universität ***Siegen ***veranstaltet am **25.6.
<https://www.musik.uni-siegen.de/studio_fuer_neue_musik/veranstaltungen/25_2…>**ein
Konzert mit dem **Duo Miro**.*
*Im ***Wuppertaler*****ort
<https://www.kowald-ort.com/>****stehen****V**iola d’amore **jetzt*
<https://annegretmayerlindenberg.com/projekte/viola-damore-jetzt/>***mit
Annegret Mayer-Lindenberg **am **10.6.
<https://www.kowald-ort.com/termine-2026/kammer-10-6-2026/>**, **die
Reihe ‚all female‘ mit Fabiana Galante und **Ute Völker
<http://www.utevoelker.de/>**am **18.6.
<https://www.kowald-ort.com/termine-2026/female-18-6-2026/>**und Live
Paths mit dem Vabali Quartet, Nawab Khan, the Mantra und Gunda
Gottschalk am **27.6.
<https://www.kowald-ort.com/termine-2026/ausserderreihe-27-6-2026/>****auf
dem Programm **und die Reihe ‚unerhört‘ serviert am **19.6.
<https://kgnm.culturebase.org/de_DE/konzertkalender/unerhoert-sichtbar.18007…>**Astronautenküche.*
Weitere Termine mit improvisierter Musik finden sich bei NRWJazz
<https://nrwjazz.net/>.
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*Mai 2026*
*
*
*Gewesen:*Festival Orbit in Köln – Wittener Tage für Neue Kammermusik
*Angekündigt: *Eigenzeit in Duisburg – Tage für Neue Musik in Bochum –
Klangzeit_Werkstatt in Münster – Opernpremieren in Aachen, Köln und
Dortmund u.v.a.m.
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*[Festival Orbit in Köln]*
Am letzten Aprilwochenende hatten Fans zeitgenössischer Musik die Qual
der Wahl. Während die Tage für Neue Kammermusik
<https://wittenertage.de/> in alter Tradition nach Witten lockten, ging
in Köln Orbit <http://orbit.cologne/>, das Festival für neues
Musiktheater, über die Bühne. Als langjährige Wittenbesucherin habe ich
nicht lange überlegt, aber mit Bedauern. Denn angesichts der Tatsache,
das experimentelle Ansätze es an den großen Opernhäusern immer schwerer
haben, ist ein Festival wie Orbit Gold wert. Das von Christina C.
Messner <https://www.christinamessner.com/> und Sandra Reitmayer
<https://www.sandrareitmayer.com/> kuratierte Festival geht – nach Spark
2022 <https://spark.cologne/> und Orbit 2024
<https://orbit2024.spark.cologne/> – bereits in die dritte Runde und
hatte diesmal sieben Produktionen im Gepäck.
Immerhin konnte ich den Auftakt am 23.4. mit einer Aufführung von
/Gefängnis ohne Mauern, Schiff ohne Meer/
<http://orbit.cologne/productions/gefaengnis-ohne-mauern-schiff-ohne-meer/>
miterleben. Philipp C. Mayer <https://philippchristophmayer.com/>
beschäftigt sich in seinen /Tablaux Morts/ mit Jean Genet, einem
französischen Schriftsteller, der die kulturelle Szene – von Cocteau bis
Sartre wurde er geschätzt und gefördert – nicht zuletzt wegen seiner
aufwühlenden Biographie faszinierte. Als Fürsorgezögling,
Militärangehöriger, Homosexueller und Krimineller (Diebstahl,
Landstreicherei, Desertion) verfügte er über Street-Credibility wie kein
zweiter, hatte mit seiner bildreichen Sprache aber auch literarisch
einiges zu bieten. Ausgehend von seinen persönlichen Erfahrungen
befasste Genet sich oft auf direkte und drastische Weise mit Themen wie
Sexualität und Gewalt, Fassbinder ließ sich von einem seiner Romane zu
seinem Film /Querelle /inspirieren/. /Im Vergleich dazu nähert sich
Mayer seinem Protagonisten auf zurückhaltende Weise, vieles bleibt
Andeutung, Geste, will zwischen den Zeilen gelesen werden. Schon beim
Betreten des Saales sehen wir die Musiker und Musikerinnen des Ensemble
Garage <https://ensemblegarage.de/> in schwer deutbare Handlungen
vertieft. Wir sehen sie falten, reiben, wischen und lecken, als folgten
sie selbstversunken einem zwanghaften Ritual. Max Kurth
<https://orbit.cologne/artists/max-kurth/> als Sprecher bringt das
Geschehen in Gang, doch in seiner unprätentiösen Art ist er gerade kein
Genetwiedergänger, sondern bleibt auf eigenwillige Weise ungreifbar. Von
Zwischentiteln werden wir durch die einzelnen Szenen geleitet, die auf
Genets Leben und Werk Bezug nehmen und sich in der Regie von Miriam Götz
<https://miriam-goetz.de/About/> und dem Bühnenbild von Jan Patrick
Brandt <https://janpatrickbrandtsite.wordpress.com/> zu einprägsamen
Bildern verdichten. Ein beleuchteter Quader, in dem Kurth die Wände
abtastend nach einem Ausweg sucht, während er seine Erlebnisse in der
Erziehungsanstalt Mettray schildert, wirkt transparent und hermetisch
zugleich, wie das titelgebende Gefängnis ohne Mauern. Dazu erklingt eine
fragmentierte, geräuschhafte Musik, eine Musik auf der Suche, die sich
manchmal zwitschernd und schnatternd verdichtet und dann wieder
verliert. Neben dem im Hintergrund erhöht postierten Leuchtkasten wird
die Bühne von vier großen Leuchtgloben bestimmt, die flexibel eingesetzt
werden. Die auf sie projizierten, übergroßen, verzerrten Gesichter des
Protagonisten verweisen auf die Vielfalt und die Ungreifbarkeit der
eigenen Identität. In einer Szene, in der Genet von Journalisten befragt
wird, dienen sie diesen als Köpfe. So scheint jeder in seiner Welt
gefangen und Verständigung und Verständnis unmöglich. Genets
vagabundierender Fantasie folgen wir in seiner Imagination eines
Toilettenhäuschens, dessen Verwesungsgerüche intensive
Kindheitserinnerungen aufrufen und das schließlich zu einem Beichtstuhl
mutiert, während schrille Sirenenklänge und kurze Steicher- und
Bläserfloskeln Akzente setzten. Als der Protagonist die Liebe zu einem
Mörder beschwört, bäumt sich die Musik kurzzeitig auf, verknäult sich zu
einem schmerzhaften Chaos, um dann einem Monolog in aller Stille Raum zu
geben. Er handelt von Harcamone, einer Figur aus Genets Roman /Wunder
der Rose/. Der auf seine Hinrichtung wartende Mörder wird zur
übergroßen, mythischen Gestalt. Seine Richter und Henker dringen in
seinen Körper ein, erreichen die Herzkammer, deren mystische Rose sie in
einem Rausch der Entweihung zerpflücken – und können ihm doch nichts
anhaben. Nach dieser überbordenden Vision lebt er in den Trümmern
weiter, die in zarten Klanggesten verebben.
*[Wittener Tage für Neue Kammermusik]*
Seit November 2025 hat der WDR nach dem kurzen Gastspiel von Patrick
Hahn mit Anselm Cybinski einen neuen Redakteur für zeitgenössischeMusik.
Bei den Wittener Tagen für Neue Kammermusik
<https://www1.wdr.de/radio/wdr3/musik/wittener-tage-2026-100.html>konnteer
sich einer breiteren Öffentlichkeit vorstellen, das Programm selbst
warjedoch aufgrund der langen Vorlaufzeiten noch von seinemVorgänger
konzipiert worden. 2025 hatte Hahn mit neuen Formaten und neuen
Gesichtern einiges ausprobiert (was an sich begrüßenswert ist), war
jedoch weitgehend gescheitert. Zu beliebig, zu trashig, zu viel
Entertainment und Eskapismus lauteten die Vorwürfe, das Wittener
Publikum war überwiegend not amused und man wähnte schon das Ende der
Neuen Musik gekommen. Beim Blick ins diesjährige Programmheft entstand
derEindruck einer Kehrtwende um 180°. Mit Klangforum Wien, Basel
Sinfonietta, Quatuor Diotima, IRCAM und SWR Experimentalstudio waren
große Namen der traditionellen Neue Musik-Szene vertreten und mit dem
Motto ‚Gegenwart. Unentrinnbar‘ schien zugleich eine neue
Ernsthaftigkeit Einzug zu halten. Die diesjährige Portraitkomponistin
Chaya Czernowin <https://www.chayaczernowin.com/> warhierfür eine
geeignete Protagonistin, denn aufgrund ihres biographischen
Hintergrundes (geboren in Israel, aktuellProfessorin in Harvard) kann
sie der Gegenwart tatsächlich nicht entrinnen und sie ist bereit, klare
Worte zu wählen. Obwohl ihrem Heimatland verbunden, übt sie deutliche
Kritik an der Regierung Netanjahu und schreckt vor der Nennung Gazas und
der durch israelische Militäraktionen verursachtenOpfer nicht zurück.
Ihre Haltung spiegelt sich auch in ihren Werken, am offensichtlichsten
in /No! A Lament for the Innocent/, das im Konzert mit dem WDR
Sinfonieorchester
<https://www1.wdr.de/orchester-und-chor/sinfonieorchester/index.html> in
einer Version mit Zuspielband zur Aufführungkam und auf die
Kindertrennungen unter Trump Bezug nimmt. In einem langen Prozess
entwickelt die Stimme (Sofia Jernberg
<https://www.doreenlutz.com/de/artists/jernberg-sofia?privacy-accept=necessa…>)
aus einem zunächst diffusenLaut und unter Einbindung von Atemgeräuschen,
die durch Mikrofonierung wie vergrößert wirken, ein ‚No!‘, das sich
schließlich in einem Schrei artikuliert und erst ganz zum Schluss in den
Satz ‚Don‘t take my child away’ mündet. Dieser Prozess wird durch eine
aufwühlende, düster-bedrohliche Klangsprache des Orchesters dramatisch
aufgeladen und durch die Zuspielung gespiegelt und in den Raum
projiziert. Das Werk ist dadurch ein eindrucksvolles Beispiel für die
schwierige Gratwanderung zwischen dem Wunsch nach emotionaler
Direktheitund der Gefahr der pathetischen Überhöhung. Das Zusammenwirken
von Live-Musik und Elektronik ist auch für zwei weitere ihrerWerke
konstitutiv. In /Shu Hai Practices Javelin /wird die Altistin Noa
Frenkel <https://www.noafrenkel.com/> in einer eindringlichen
Solo-Performance von ihrer eigenen Stimme heimgesucht. Als handele es
sich um eine dissoziative Persönlichkeit durchläuft sie lockend,
klagend, teils abrupt wechselnd, unterschiedliche Emotionszustände, die
zusätzlich elektronisch reflektiert und vervielfältigt werden. In
/Seltene Erde: Alchimia Communicationis/trittder Kontrabass (Evan
Hulbert <https://www.klangforum.at/ensemble/evan-hulbert?>) in Dialog
mit seinem vom Band zugespielten Alter Ego undmit dem Ensemble
(Klangforum Wien <https://www.klangforum.at/>). Das Ergebnis ist ein
aufwühlender, kontrastreicher Prozess, der aus den Tiefen des Klangraums
aufsteigend phasenweise fast versiegt und schließlich in eine
apokalyptische Stimmung mündet.
Beiihrem neuen Werk /The Redheaded Man/, einem gemeinsam mit dem
Ensemble hand werk <https://ensemble-handwerk.eu/> erarbeiteten
Musiktheater, schlüpfte Czernowin erstmals in die Rolle der Regisseurin.
Zugrunde liegen kurze Texte von Daniil Charms, die in ihrer nüchternen
Absurdität die Verrücktheit der Welt abbilden: ein sich in Nichts
auflösender Mann, über den man nicht einmal mehr sprechen kann, ein
anderer, der schlafen will, aber nicht kann, jedenfalls nicht so wie
geplant; selbst die Mathematik hat ihre Verbindlichkeit verloren. Dazu
sehen wir Personen auf der Durchreise, Koffer, Abschiedsszenen, die
Lichter einer Lok richten sich grell ins Publikum und Dampf drückt die
Beteiligtenwie bei einem Gasangriff zu Boden. Die gesprochenen Texte,
die szenische Umsetzung und die musikalischen Passagenführen ein
gewisses Eigenleben und spiegeln so gleichfallsdie Disparatheit einer
Welt, der man bestenfalls noch mit Humor begegnen kann. Die Mitglieder
des Ensemble hand werk waren mit Engagement bei der Sache und entgingen
trotzdem nicht einem Grundproblemderartiger Unternehmungen: Musiker und
Musikerinnen sind von Haus aus keine Schauspieler und Schauspielerinnen
und Komponistinnen keine Regisseurinnen. Die Aufführung wirkte dadurch
stellenweise etwasunausgegoren.
Im Konzert mit dem Klangforum Wien kam auch ein neues Werk von Márton
Illlés <https://www.martonilles.com/> zur Aufführung. /Four Sketches/
hebt an mit einem überbordenden Wimmern, Fiepen, Schnattern, Meckern und
Plappern, als habe man sich in eine wahnwitzige Menagerie verirrt. Nach
einer Phase der Beruhigung, in der gedehnte Klänge wie Kometen durch den
Raum huschen, kehrt die anfängliche Quecksílbrigkeit zurück. Eine
wesentliche Rolle spielt dabei die Live-Elektronik (IRCAM), die nicht
als Fremdkörper wirkt, sondern die Klänge organisch erweitert und mit
ihnen verschmilzt. Trotz einer gewissen Überlänge ein gelungenes Stück.
Weniger überzeugend waren die Konzerte der beiden anderen großen
Formationen. Die Basel Sinfonietta
<https://www.baselsinfonietta.ch/index.php> hatte unter der Leitung von
Titus Engel deutsche Erstaufführungen im Gepäck. In Amen Feizabadis
<https://amenfeizabadi.com/> /Ungezähmter Fluss /wird Noa Frenkels
warme, deklamierende Altstimme von hochaufschäumenden Orchesterwogen,
rhythmischen Attacken und gelegentlich raunender Stille untermalt und
Golfam Khayam <https://www.golfamkhayam.com/> versinkt in /Seven Valleys
of Love/ gänzlich in sentimental schwelgendem Geigensound.
Das WDR Sinfonieorchester unter der Leitung von Yalda Zamani brachte
neben Czernowins /No!/ /Two Pieces for Orchestra and Electronics/ von
Øyvind Torvund <https://oyvindtorvund.com/concerts/index.html> zur
Aufführung, in dem er Versatzstücke der romantischen Orchestersprache
immer wieder anbranden und sich totlaufen lässt. Dazu blubbert es aus
den Lautsprechern. Ich hielt dies zunächst für ein ironisches Statement,
was noch ganz witzig gewesen wäre, aber mein Sitznachbar meinte, ich
solle mir da nicht so sicher sein. Mit Dai Fujikuras /Ritual/, das er
als Anti-Boulez-Stück konzipiert hat, konnten wir uns immerhin von der
Romantik bis zum Impressionismus vorarbeiten.
Interessanter fand ich die kammermusikalischen Beiträge, denen die
Wittener Tage immerhin ihren Namen verdanken. Das Quatuor Diotima
<https://quatuordiotima.fr/en/home/> hob neue Steichquartette von Dmitri
Kourlianski <https://www.kourliandski.com/> und Christian Mason
<https://www.christianmason.net/> aus der Taufe. Kourlianski befasst
sirch in /Partially Restored Landscapes/ mit kodierten Radiosignalen und
übersetzt sie in ein klar konturiertes Muster, das leicht variiert
wiederholt wird. Schnell glaubt man das Prinzip erkannt zu haben, als
ein anfangs noch kaum greifbares Murmeln für Irritation sorgt. Die
Musiker scheinen wie Bauchredner aus ihren Instrumenten zu sprechen und
das eben noch so überschaubare Feld wird zu einer individuell
aufgeladenen Landschaft, die sich dem eindeutigen Zugriff entzieht.
Mason verwendet in /Towards a not yet remembered //p//ast /Musik seiner
mittelalterlichen Lieblingskomponisten als ‚Möglichkeitskeime‘. Was als
interessantes Spiel aus sanft anbrandenden Harmonien, abrupten
Schnitten, harschen Rhythmen, eleganten melodischen Linien und virtuosen
Ausbrüchen beginnt, endet jedoch, nachdem die Ecken und Kanten rasch
abgeschliffen sind, in allzu konventionellen Bahnen.
Das Trio Abstrakt <https://trioabstrakt.com/> benötigt für Alberto
Posadas Werk /Kintsukuroi/ ein umfangreiches Equipment, zu dem unter
anderem eigenwillige Styroporkonstruktionen gehören. Dabei ist die
zugrundeliegende Idee ganz schlicht: Kintsukuroi bedeutet ‚mit Gold
reparieren‘ und bezeichnet eine japanische Technik, bei der beschädigte
Keramik mit kostbaren Materialien wie Gold oder Silber repariert wird.
Die Schadstelle wird dadurch anstatt kaschiert sichtbar gemacht und die
Objekte erhalten Individualität und eine besondere Wertigkeit. Posada
verbindet mit viel Erfindungsreichtum die ‚edlen‘ Instrumente mit
Alltagsgegenständen, erliegt jedoch nicht dem Überfluss der
Möglichkeiten sondern konzentriert sich auf die einzelnen Klänge, die er
gewissermaßen unter die Lupe nimmt. Zu beobachten, wie die drei
Musizierenden in präziser Abstimmung und hochkonzentriert daraus eine
fragile, sensibel interagierende, sich langsam wandelnde Klanglandschaft
gestalten, macht einfach Spaß. Ramon Lazkano <https://lazkano.info/>
bringt in /Uher/ (baskisch für ‚trüb‘) das schon optisch imposante
Bass-Saxofon zum Einsatz, das zu Beginn mit seinem dunklen,
schwerfälligen Klang den Ton angibt. Durch das Klavier kommt die Musik
zunächst in Fluss, gerät aber immer wieder ins Stocken, tastet sich vor
und erkundet verschiedene Formen des Zusammenspiels ohne wirklich
anzukommen. Günter Steinke
<https://www.boosey.com/composer/G%C3%BCnter+Steinke> arbeitet in
/Voltage/ mit kleinen zellulären Gebilden, die er durch den Einsatz von
Live-Elektronik intensiviert und mikrotonal auffächert, droht sich
jedoch in Kleinteiligkeit zu verlieren.
War das jetzt besser als 2025? Konnte das Ende der Neuen Musik noch
einmal abgewendet werden? Gut ist, dass die Musik wieder mehr im
Mittelpunkt stand und dass Fragen gestellt wurden. Welche Funktion Neue
Musik haben kann und soll, wie sie’s mit der Politik hält, ob sie
missionarisch die Welt beglücken und so viel Publikum wie möglich
erreichen muss oder sich ohne schlechtes Gewissen auch mal in ihren
Elfenbeinturm zurückziehen darf, wie viel Traditionsbezug erlaubt und
bekömmlich ist und ob es Neues überhaupt noch gibt, wissen wir natürlich
immer noch nicht. Erst recht nicht, welche Rolle neue Medien und die
allgegenwärtige KI spielen und wie sich das Verhältnis der Generationen
gestalten soll. Doch auch das ist gut, denn im Gegensatz zur Politik
besteht das Privileg der Kunst darin, keine unmittelbar praktikablen
Lösungen präsentieren zu müssen. Daher kann sie sich auch Scheitern und
Sackgassen erlauben, vorausgesetzt sie bleibt nicht darin stecken.
*[Termine im Mai]*
*Köln*
Auch wenn das Achtbrücken-Festival
<https://www.koelner-philharmonie.de/de/achtbrueckenfestival> im letzten
Jahr zu Grabe getragen wurde, bringt die *Philharmonie
<https://www.koelner-philharmonie.de/de> **zum Monatsbeginn einen **bunt
gemischten **Schwerpunkt mit zeitgenössischer Musik **und hält auch noch
eine Überraschung bereit: 2027 soll das Festival wieder auferstehen und
mit dem Thema 'Stimmen' gibt es auch schon einen Fokus**. **Zum
**diesjährigen **Auftakt ist das Ensemble Modern
<https://www.ensemble-modern.com/> am **1.5.
<https://www.koelner-philharmonie.de/de/konzerte/liberation-orchestra-of-inv…>**gemeinsam
mit **der senegalesischen Deggo Band**als Liberation Orchestra of
Inverted Traditions zu erleben. Weiter geht es mit der WDR-Reihe 'Musik
der Zeit
<https://www1.wdr.de/orchester-und-chor/sinfonieorchester/konzerte/termine/m…>'
am 2.5.
<https://www.koelner-philharmonie.de/de/konzerte/musik-der-zeit-grape/4870>,
einem Kinderkonzert mit dem Érma-Ensemble <https://erma-ensemble.com/>
am 3.5.
<https://www.koelner-philharmonie.de/de/konzerte/kinderkonzert-unerhort/4654>,
ein**em**Abend über Schwarze weibliche Intimität mit dem Ensemble
Resonanz <https://www.ensembleresonanz.com/> und Akua Naru ebenfalls am
3.5.
<https://www.koelner-philharmonie.de/de/konzerte/longing-to-tell-a-blues-ope…>,
**der Musikfabrik <https://www.musikfabrik.eu/de/> mit Uraufführungen
<https://www.musikfabrik.eu/de/kalender/koelner-philharmonie-3/> von
Alex Hren <https://alexhren.com/> **und**Żaneta Rydzewska
<https://www.zanetarydzewska.com/bio_pl> am 9.5.
<https://www.koelner-philharmonie.de/de/konzerte/cotton-candy-superheroines/…>,
dem Gürzenich-Orchester mit **/Metacosmos/**von Anna Thorvaldsdottir
<https://www.annathorvalds.com/> am 10.5.
<https://www.koelner-philharmonie.de/de/konzerte/titan/4968>, 11.5.
<https://www.koelner-philharmonie.de/de/konzerte/titan/4969> und 12.5.
<https://www.koelner-philharmonie.de/de/konzerte/titan/4970> sowie der
Basel Sinfonietta <https://www.baselsinfonietta.ch/index.php> mit
**/Archora/**von Thorvaldsdottir und einer deutschen Erstaufführung von
Leo Dick <http://www.leodick.info/> ebenfalls am 10.5.
<https://www.koelner-philharmonie.de/de/konzerte/basel-sinfonietta/4816>
**Außerdem **stellt das Studio Musikfabrik
<https://www.musikfabrik.eu/de/kalender/studio-musikfabrik-familienfestival-…>****im
**Rahmen des Kölner Familienfestivals 'Sing! Sing! Sing!' am 14.5.
<https://www.koelner-philharmonie.de/de/konzerte/zett-emm-excerpts-jugendfes…>
ein**en**Ausschnitt des Jugendfestivals für zeitgenössische Musik und
Tanz 'Zett Emm' **vor**, das WDR-Sinfonieochester bringt am 16.5.
<https://www.koelner-philharmonie.de/de/konzerte/zwischen-den-zeilen-schosta…>
Werke von Periklis Koukos und Minas Borboudakis zu Gehör, **in der Reihe
'Rising Stars' **widmen sich **Álfheiður Erla Guðmundsdóttir
<https://www.alfheidurerla.com/> und Kunal Lahiry
<https://www.kunallahiry.com/> am 17.5.
<https://www.koelner-philharmonie.de/de/konzerte/rising-stars-alfheiur-erla-…>
de**m Thema Migration, **eine hochkarätige Besetzung mit Aimard,
Widmann, Faust und Queyras ist am 19.5.
<https://www.koelner-philharmonie.de/de/konzerte/jorg-widmann-isabelle-faust…>
zu erleben und **das WDR Rundfunkorchester hebt am 29.5.
<https://www.koelner-philharmonie.de/de/konzerte/marie-jacquot-sommernachtst…>
ein Werk von Kristine Tjøgersen <https://kristinetjogersen.no/ABOUT> aus
der Taufe (Folgeaufführung am 30.5.
<https://www.koelner-philharmonie.de/de/konzerte/marie-jacquot-sommernachtst…>)
**In **der****Kunststation Sankt Peter
<https://www.sankt-peter-koeln.de/wp/musik/ubersichtseite-musik/>****erwarten
uns neben den Lunchkonzerten am **2., 9., 16., 23. **und **30.5. **die
Feldman Nights am 8.5. und in der **Hochschule für Musik und Tanz
<https://www.hfmt-koeln.de/>**stehen die Oktett-Reihe am 4.5.
<https://www.hfmt-koeln.de/aktuelles/veranstaltungen/04-05-2026-oktett-reihe…>,
ein Klassenabend mit Studierende**n**von Prof. Susanne Blumenthal am
12.5.
<https://www.hfmt-koeln.de/aktuelles/veranstaltungen/12-05-2026-klassenabend…>
und neue Musik für Blockflöte am 30.5.
<https://www.hfmt-koeln.de/aktuelles/veranstaltungen/30-05-2026-neue-musik-f…>
auf dem Programm. **Beim Chamber Remix <https://chamber-remix.de/> am
3.5. **erwarten uns**Izabela Kałduńska **und **The New Solarism
<https://thenewsolarism.com/>, in der Reihe ‚soundings‘ ist der
Komponist und Performer Ahmetcan Gökçeer
<https://ahmetcangokceer.net/> am 7.5.
<https://www.khm.de/termine/news.6169.soundings-53-wipec/> in der
Kunsthochschule für Medien <https://www.khm.de/> zu Gast, am 10.5. hat
**/Picture a Day like this/
<https://www.oper.koeln/de/produktionen/picture-a-day-like-this/1173>**,
die neue Oper von George Benjamin, **im Staatenhaus Premiere **(**zur
Einstimmung kann man bereits am 6.5. eine öffentliche Probe
<https://www.oper.koeln/de/produktionen/soiree-mit-offentlicher-probe/848>
besuchen**)**, die Musikfabrik <https://www.musikfabrik.eu/de/> lädt am
11.5. <https://www.musikfabrik.eu/de/kalender/montagskonzert-soli/> zum
Montagskonzert, am 15.5.
<https://kgnm.culturebase.org/de_DE/konzertkalender/w-organ-resonant-spaces.…>
wird die Kirche St. Gertrud zum Resonanzkörper einer außergewöhnlichen
Klangperformance und die Plattform nicht dokumentierbarer Ereignisse
<https://platformcologne.com/> präsentiert am 16.5.
<https://kgnm.culturebase.org/de_DE/konzertkalender/limules.17988425>
das Ensemble Limules, das sich nach dem Pfeilschwanzkrebs benannt hat.
Ebenfalls am 16.5. findet ganztägig das grenzüberschreitende Festival
Resonanz <https://milieu48.de/festival-resonanz/> statt **und auch beim
zamus early music festival
<https://www.zamus.de/projects/zamus-early-music-festival> ist vom 21.
bis 30.5. mit ungewöhnlichen Klängen zu rechnen. U.a.erkundet**Christina
C. Messner <https://www.christinamessner.com/> **am 21.5.
<https://www.zamus.de/events/1510436609-1762781626> mit einer
**audio-visuelle**n**Installation **die Geschichte von Luzifers Sturz.
Schließlich **macht**am 31.5. das Ensemble Consord
<https://consord.net/> mit seinem neuen Programm **/Utopie 1: Garten der
Lüste /**in der **Alten Feuerwache
<https://altefeuerwachekoeln.de/>****Station und**im Stadtgarten
<https://www.stadtgarten.de/> erwarte**t**uns neben den NICA-Artists
<https://nica-artistdevelopment.de/> am **21.5.
<https://www.stadtgarten.de/programm/nica-live-felix-hauptmann-percussion-re…>**und
**25.5.
<https://www.stadtgarten.de/programm/nica-live-bergman-meier-pires-ringa-kar…>**der
Klangkünstler Etienne Nillesen <https://etiennenillesen.com/> am **27.5.
<https://www.stadtgarten.de/programm/etienne-nillesen-nate-wooley-chris-cors…>*Einblicke
in die freie Szene bekommt man bei *ON Cologne
<https://www.on-cologne.de/>**und **Noies <https://noies.nrw/>**, der
Zeitung für neue und experimentelle Musik in NRW, jeden 1. und 3.
Mittwoch im Monat wird d**ie **Ebertplatz**passage**von der Reihe
Bruitkasten <https://www.impakt-koeln.de/> bespielt**, **jeden 2. und 4.
Dienstag im Monat sendet****FUNKT
<https://www.gerngesehen.de/funkt/?page_id=618>**ein Radioformat mit
Elektronik und Klangkunst aus Köln **und jeden letzten Mittwoch im Monat
findet die **Soirée Sonique <https://ltk4.de/termine/>**im **LTK4
<https://ltk4.de/>**statt**. Fast täglich gibt es interessante Konzerte
im **Loft <https://www.loftkoeln.de/de/programm/> **und****w**eitere
Termine und Infos finden sich bei **kgnm <https://kgnm.de/>**, **Musik
in Köln <https://www.musik-in-koeln.de/>**und****impakt
<https://impakt-koeln.de/kalender.html>****sowie **Veranstaltungen mit
Jazz und improvisierter Musik bei **Jazzstadt Köln
<https://jazzstadtkoeln.de/de_DE/home>**.***
*Ruhrgebiet*
Im *Bochumer*Kunstmuseum machen am 2.5.
<https://www.kunstmuseumbochum.de/ausstellung-veranstaltung/details/soundtri…>die
*Soundtrips NRW <https://soundtrips-nrw.de/>****Station. **/Das andere
Amerika/**steht in diesem Jahr im Mittelpunkt der **Bochumer Tage für
Neue Musik
<https://kulturraum-melanchthonkirche.de/bochumer-tage-fuer-neue-musik/>**in
der **Melanchthonkirche <https://kulturraum-melanchthonkirche.de/>**.
Zum Auftakt spielt das **Ensemble Horizonte
<http://www.ensemble-horizonte.de/>****am 25.5. Musik von alten
Bekannten wie Feldman, Rzewski und Crumb. Weiter geht es am 30.5. sowie
im Juni.*
*In der*****Dortmunder*****Oper <https://www.theaterdo.de/>****wird**am
14.5. **Sarah Nemtsovs
<https://www.sarah-nemtsov.de/de/biographie/>**neue Oper **/Wir/
<https://www.theaterdo.de/produktionen/detail/wir-we/>**nach dem
gleichnamigen dystopische Roman von Jewgeni Samjatin **aus der Taufe
gehoben**. Im **Konzerthaus
<https://www.konzerthaus-dortmund.de/de>**bringt das WDR
Sinfonieorchester am **17.5.
<https://www.konzerthaus-dortmund.de/de/programm/17-05-2026-constantinos-car…>**ein
Werk von Periklis Koukos zur Aufführung, im **domicil
<https://www.domicil-dortmund.de/>**stehen **The Dorf
<https://thedorf.net/index.php?section=Start>**am **21.5. und **Das
Kondensat <https://whyplayjazz.de/das-kondensat>**am **29.5.
<https://www.domicil-dortmund.de/programm-details/das-kondensat.html>**auf
der Bühne und **Simon Camatta <https://simoncamatta.yolasite.com/>**und
**Laure Boer <https://laureboer.com/>**werden am 16.5. im **mex
<http://www.mexappeal.de/>**erwartet.*
*Das*******Duisburger***Festival **Eigenzeit
<https://duisburger-philharmoniker.de/erweiterte-texte/eigenzeit/>****taucht
vom 2. bis 22.5. tief **in die indische Musik und Kultur ein **kuratiert
von Kamalini Mukherji**, **die auch selbst bei der **Tagore Song Night
<https://duisburger-philharmoniker.de/Konzerte/tagore-song-night-eigenzeit-2…>**mitwirkt.
Im **Lokal Harmonie <https://www.lokal-harmonie.de/>**ist am **9.5.
<https://www.lokal-harmonie.de/termine/eventeinzelheiten/11341/-/hilde-brues…>****Hilde
<https://www.hildemusic.com/>**zu Gast und der **earport
<https://earport.de/pages/de/veranstaltungen.php>**eröffnet seine neue
Ausstellung mit Werken von Gerhard Losemann am 31.5. mit einem
Performancekonzert. *
*In der **Neue Musik Zentrale <https://www.gnm.ruhr/>**in
***Essen*****findet am 1.5. der treff13 mit Madison Greenstone statt, am
8.5. gibt es eine elektronische Performance mit dem Duo MSHR und**am
**1**2.5**.****wird **die Improvisationreihe FRIM fortgesetzt. **I**n
der **Folkwang Universität
<https://www.folkwang-uni.de/home/musik/icem/>**stehen ein
Akusmatikkonzert am **5.5. und Vorlesungen in der Reihe ‚Ex Machina‘ am
7.5. und 26.5. auf dem Programm, **Simon Camatta
<https://simoncamatta.yolasite.com/>****feiert am 20.5. im****Rabbit
Hole Theater <https://rabbithole-theater.de/>****seinen 50. Geburtstag
mit Kaffee, Kuchen und Musik, der **earport
<https://earport.de/pages/de/veranstaltungen.php>**verabschiedet sich am
21.5. mit einem musikalisch-literarisch-performativen Konzert von der
Musikbibliothek Essen und das **Catinblack Ensemble
<https://www.catinblackensemble.com/>**überbringt am **22.5.
<https://szene10.de/spielplan/frombakuwithlove/>**i**m****Veranstaltungsort****Szene
10 <https://szene10.de/>**Grüße **/From Baku with Love/**. Ebendort wird
am **29.5. <https://szene10.de/spielplan/blaues-rauschen/>**das Festival
**Blaues Rauschen <https://blauesrauschen.de/de/start-de/>**eröffnet,
das bis zum **12.6. das Ruhrgebiet mit digitalen Soundexperimenten,
elektronischer Musik, Performance und Installationen beglückt.*
*Im **Makroscope <https://www.makroscope.eu/>**in ***Mülheim an der
Ruhr*****wird am **14.5.
<https://www.makroscope.eu/programm/verstarker-die-konzertreihe-im-makro-spe…>**die
Reihe ‚Verstärker‘ fortgesetzt.*
**Düsseldorf**
*Anlässlich des 100. Geburtstags von György Kurtág befasst sich die
**Robert Schumann Hochschule <https://www.rsh-duesseldorf.de/>**in vier
Lecture Concerts mit ‚Hungarian Roots‘. Zum Auftakt am **5.5.
<https://www.rsh-duesseldorf.de/veranstaltungen/details/2026-05-05-hungarian…>**widmet
sich Prof. Dr. Ulrich Mosch Kurtág und Bartók. Auch **beim****Salon Neue
Musik <https://www.klangraum61.de/salon>**am 8.5. **steht Kurtág im
Mittelpunkt.*
*In der **Tonhalle <https://www.tonhalle.de/>****kommt am **10.5.
<https://www.tonhalle.de/veranstaltung/supernova/17706-die-abenteuer-des-pri…>**der
Stummfilm **/Abenteuer des Prinzen Achmed /**zur Aufführung. Für die
Live-Musik sorgt das **notabu.ensemble
<https://www.notabu-ensemble.de/>**. **Experimentelle improvisierte
Musik kann **man**mehrmals im Monat im Subsol, dem Raum für creative
Extravaganzen, erleben. **Am 7.5. ist das Trio **Umiak
<https://christianmoser.ch/umiak>**zu Gast.*
*Sonstwo*
Noch bis zum 3.5. sind der Schlagzeuger Lê Quan Ninh
<https://www.lequanninh.net/> und der Sopransaxophinist Michel Doneda
<http://puffskydd.free.fr/neda/> im Rahmen der Reihe***Soundtrips NRW
<https://soundtrips-nrw.de/>****unterwegs. **Anfang Mai kommen
sie****nach **Wuppertal, Bochum und Münster*
ImTheater <https://www.theateraachen.de/de/start/index.html> *Aachen*hat
am 2.5. die Oper /Malina/
<https://www.theateraachen.de/de/produktionen/malina.html>von Karola
Obermüller <https://karolaobermueller.net/> und Peter Gilbert
<https://www.petergilbert.net/> nach dem Roman von Ingeborg Bachmann
Premiere. In der Raststätte <https://raststaette.org/>erwartet uns am
6.5.
<https://raststaette.org/termine/sync-synthesizer-jam-48-2/2026-05-06/>Synthesizer
Jam und die Gesellschaft für zeitgenössische Musik Aachen
<https://www.gzm-aachen.de/> kündigt die Reihe 'Hören und Sprechen über
Neue Musik' am 8.5.
<https://www.gzm-aachen.de/hoeren-und-sprechen-ueber-john-luther-adams-2-2-2…>
und aktuellen Jazz am 9.5. <https://www.gzm-aachen.de/jaggat/> und 23.5.
<https://www.gzm-aachen.de/jaggat-2/> an.
Die *Bielfelder*Cooperativa Neue Musik
<https://cooperativaneuemusik.de/>veranstaltet monatlich einenJour fixe
<https://cooperativaneuemusik.de/verein/jour-fixe/> und in der
Zionskirche <https://www.zionsgemeinde-bethel.de/.cms/112>erklingt
jeweils sonntags um 17 Uhr Neue Musik. Außerdem kann man sichvom 22. bis
23.5. dort Eric Saties/Vexations/hingeben.
Die In Situ Art Society <https://in-situ-art-society.de/>präsentiert im
Rahmen der Reihe ‚The Dissonant Series‘ im *Bonner*Dialograum Kreuzung
an St. Helena <https://kreuzung-helena.de/home/> am 16.5.
<https://kreuzung-helena.de/veranstaltung/the-dissonant-series-tamara-lukash…>
Tamara Lukasheva <https://tamaralukasheva.de/> mit Rilkevertonungen und
am 30.5.
<https://kreuzung-helena.de/veranstaltung/the-dissonant-series-brom-alexande…>
das Trio Brom <https://alexanderbeierbach.de/brom/> und in der
Kunsthalle Hangelar im benachbarten Sankt Augustin begegnen sich am
10.5. <https://www.kunsthallehangelar.de/> Simon Camatta
<https://simoncamatta.yolasite.com/> und Emily Wittbrodt
<https://emilywittbrodt.com/>.
Am 10.5. ist das Ensemble Horizonte <http://www.ensemble-horizonte.de/>
in der Martin-Luther-Kirche in *Detmold* zu Gast. Die Hochschule für
Musik <https://www.hfm-detmold.de/> veranstaltet vom 15. bis 17.5. die
Tage Alter und Neuer Musik und am 21.5. erklingt Klaviermusik des 20.
und 21. Jahrhunderts.
Michael Schultheis <https://www.mschultheis.com/> veranstaltet in
*Hagen* zwischen dem 3.5. und dem 24.5. eine Konzertreihe
<https://www.mschultheis.com/events> für moderne Orgelmusik. Am 15.5.
<https://www.mschultheis.com/events/2026/3/15/wunderkammer04-silence>
wirkt das Ensemble Crush <https://ensemble-crush.com/> mit.
*D**as TAM <https://www.tamkrefeld.de/>, Theater am Marienplatz **in
***Krefeld***, lädt jeweils freitags um 22 Uhr zum Nachtprogramm
<https://www.tamkrefeld.de/details.php?id=168> **ein. **Der
Kinetikkünstler **Willi Reiche <https://willi-reiche.de/> **und der
Klangkünstler **Nils Mosh <https://www.nilsmosh.com/> **präsentieren ein
zweigleisiges Ausstellungsprojekt unter dem Titel **/Von Höhen und
Tiefen/ <https://vonhoehenundtiefen.de/>**. Auftakt ist am 3.5. im Haus
für Seidenkultur und am 15.5. im Klärwerk Uerdingen.*
*In der Musikhochschule
<https://www.uni-muenster.de/Musikhochschule/die_Musikhochschule/index.html>
***Münster*****ist am 3.5.
<https://www.uni-muenster.de/de/veranstaltungskalender/prod/ausgabe/termine.…>
**das Ensemble Consord <https://consord.net/> mit seinem neuen Programm
**/Utopie 1: Garten der Lüste /**zu **erleben **und vom 16. bis 20.5.
veranstaltet die Gesellschaft für Neue Musik Münster
<https://gnm-muenster.de/> die **Klangzeit_Werkstatt
<https://www.uni-muenster.de/imperia/md/content/musikhochschule/Veranstaltun…>**.***In
der Black Box <https://cuba-muenster.de/kultur/>stehen die***Soundtrips
NRW <https://soundtrips-nrw.de/> **am 3.5.
<https://cuba-muenster.de/kultur/kalender/le-quan-ninh-michel-doneda/>,
**das Trio Leimgruber/Demierre/Lehn am **17.5.
<https://cuba-muenster.de/kultur/kalender/ldl/>**und Turbulences am
**31.5. <https://cuba-muenster.de/kultur/kalender/turbulences/>**auf dem
Programm.*
*Das **Studio für Neue Musik
<https://www.musik.uni-siegen.de/studio_fuer_neue_musik/?lang=d>**der
Universität ***Siegen ***veranstaltet am **7.5.
<https://www.musik.uni-siegen.de/studio_fuer_neue_musik/veranstaltungen/25_2…>
**ein Orgelkonzert und am **27.5.
<https://www.musik.uni-siegen.de/studio_fuer_neue_musik/veranstaltungen/25_2…>
**ein Klavier**konzert.***
*Das Orchester der Hochschule für Musik und Tanz Köln
<https://www.hfmt-koeln.de/> hebt am 2.5.
<https://www.hfmt-koeln.de/aktuelles/veranstaltungen/01-11-2023-sinfoniekonz…>
in der Historischen Stadthalle ***Wuppertal ***ein neues Werk von Tiago
Jose Fialho Jesus aus der Taufe. Im **ort
<https://www.kowald-ort.com/>****stehen **die****Soundtrips NRW
<https://soundtrips-nrw.de/> **am 1.5.
<https://www.kowald-ort.com/termine-2026/soundtrips-nrw/>, **SoKo
Steidle & Alexander von Schlippenbach am 8.5.
<https://www.kowald-ort.com/termine-2026/sokosteidle-8-5-2026/>, das
**Trio Leimgruber/Demierre/Lehn **am **9.5.
<https://www.kowald-ort.com/termine-2026/endlesswind-9-5-2026/>**, das
Duo Genthon/Marchetti am **17.5.
<https://www.kowald-ort.com/termine-2026/genthonmarchetti-17-5-2026/>**und
Kristina Zelenina & Friends****am **18.5.
<https://www.kowald-ort.com/termine-2026/zelenina-18-5-2026/>**auf dem
Programm.*
Weitere Termine mit improvisierter Musik finden sich bei NRWJazz
<https://nrwjazz.net/>.
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neuemusik-leave(a)list.kulturserver-nrw.de
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https://kulturserver-nrw.de/de_DE/gazette-neue-musik-in-nrw-ausgabe-april-2…
<https://kulturserver-nrw.de/de_DE/gazette-neue-musik-in-nrw-ausgabe-april-2…>
*April 2026*
*Gewesen: *96. WDR-Konzert der Musikfabrik mit Grüßen aus Norwegen
*Angekündigt: *Festival für aktuellesMusiktheater Orbit in Köln – Tage
für neueKammermusik in Witten – Oper /The Lodger/in Wuppertal u.v.a.m.
*(möchten Sie diese Gazette monatlich neu per E-Mail erhalten? Dann
senden Sie bitte eine Mail an *neuemusik-join(a)list.kulturserver-nrw.de
<mailto:neuemusik-join@list.kulturserver-nrw.de>*)*
*[96. WDR-Konzert der Musikfabrik mit Grüßen aus Norwegen]*
In ihrem 96. WDR-Konzert
<https://www.musikfabrik.eu/de/kalender/musikfabrik-im-wdr-96-from-oslo-with…>
entführtedie Musikfabrik <https://www.musikfabrik.eu/de/> ihr Publikumin
den europäischenNorden nach Skandinavienund mit gängigen
Klischeevorstellungen von Naturverbundenheit und Rückzug an langen
Winterabenden lag man vordergründig gar nicht so falsch. Bezüge zu
Naturphänomenen und eine verhaltene, teils melancholische Atmosphäre
ließen sich in fast allen gespielten Werken ausmachen. Gleich zum
Auftakt entwickelt*Kristine Tjøgersen
<https://kristinetjogersen.no/>*mit/Seafloor Dawn Chorus/eine von zartem
Rauschen undgläsernem Flirren geprägte Klangwelt, die von kreisenden
Heulern sanft in Schwingung versetzt wird. Die Anverwandlung von
Naturlauten ist der 1982 geborenen Norwegerin durch ihre
Kompositionslehrerin Carola Bauckholt vertraut, in /Seafloor Dawn Chorus
//ließ sie sich jedoch nicht von der heimischen Natur sondern vom
entgegengesetzten Ende des Erdballs inspirieren. Zugrunde liegen
Unterwasseraufnahmen von sogenannten ‚Singenden Fischen‘ am Great
Barrier R//e//ef, die zum Teil direkt transkribiert und angereichert mit
experimentellen Spielweisen auf das herkömmliche Instrumentarium
übertragen werden. //Daraus entsteht eine geheimnisvoll schillernde
Klangwelt, in die man genüsslich eintauchen kann. //Angesichts der
Bedrohung der Korallenbänke durch den Klimawandel, der – wie die
Wissenschaft herausgefunden hat – nicht nur ein Verblassen der Farben
sondern auch ein Verstummen der Unterwassergeräusche zur Folge hat, kann
das Werk auch als Mahnung verstanden werden, doch nicht im Sinne eines
plakativen Statements. Der Widerstandsgeist von Kunst im Allgemeinen und
Neuer Musik im Besonderen besteht gerade nicht in ihrer eindeutigen
Lesbarkeit und Positionierung sondern in der Sensibilisierung der
Wahrnehmung, //dem Aufzeigen und Aushalten von Ambivalenzen //und dem
Widerstreben gegenüber Erwartungen.
In ganz andere – //und doch ähnliche – //Sphären versetzt uns//die
ebenfalls aus Norwegen stammende///*Hilde Marie Holsen
<https://www.hildeholsen.com/>*/, deren neues Werk ///Nimbostratus///für
//Live-//Elektronik und sechs Instrumente seine Uraufführung erlebte.
//Ausgangspunkt ist d//iesmal //nicht die Unterwasserwelt sondern //der
Blick in den Himme//l//, wobei es sich bei den namensgebenden Wolken um
dichte, dunkle Formationen handelt, die viel Niederschlag verheißen.
Entsprechend //schwer//fällig//, getragen von dunkel grummelnden
Blechbläser//n//hebt die Musik an //und der lastende melancholische
Grundton bleibt trotz behutsamer Aufhellung erhalten. Aus dem
Aufeinandertreffen dunkler und heller Schichten entwickeln sich lebhafte
Turbulenzen, ein vorübergehendes Aufbäumen, das verebbt, ausdünnt und
sich angereichert von delikaten Klangnuancen (Live-Elektronik,
Muschelhorn, Gläser) //in ein elegisches Wogen ergießt, das
mi//r//stellenweise etwas zu sanft um die Füße schwabbt.
Ein Ausreißer i//m//doppelte//n//Sinn – bezüglich Herkunft und Klangbild
– stellt /*Simon Løffler <https://www.simonloeffler.dk/>*/dar. Der Däne
liebt Experiment, Perfo//r//mance und Körpereinsatz und auch wenn es
sich bei ///F.O.W.L///um ein rein instrumentales Werk handelt, wird
einiges geboten. //Die Natur vor allem die Tierwelt hat es ihm
//ebenfalls //angetan, zeigt sich //jedoch//diesmal von ihrer lärmenden
Seite. Man hört es rascheln und rattern, gackern, schnattern und tröten,
wobei allerhand unorthodoxe, selbstgebaute Klangerzeuger zum Einsatz
kommen. Stühle werden über den Boden geschleift, eine Bohrmaschine
rotiert und an Holzstangen befestigte Plastikbehältnisse erzeugen ein
luftiges Sirren. Das lebhafte Treiben lässt zunächst aufhorchen,
erschöpft sich //jedoch//bald //i//n der Lust an skurrilen
Klangereignissen, die – zudem überlang – um sich selbst kreisen.
Mit //Mixed metaphors//hat sich der Norweger /*Eivind Buene
<https://www.eivindbuene.com/>*/schließlich einer sehr ungewöhnlichen
Besetzung zugewandt: Violine und Minimoog //(//ein analoger
Synthesize//r//)//. D//en Anstoß//für dieses eigenwillige
//Zusammentreffen////gaben die//beiden Mitglieder der Musikfabrik,
d//ie//Geigerin Hannah Weirich und de//r//Pianist Uli Löffler – der 2022
verstarb und dessen Part von Benjamin Kobler übernommen wurde. //Die
Geige, die Königin der abendländischen Musik, steht dem elektronischen
Eindringling gegenüber, der //allerdings //von der Entwicklung längst
überholt wurde und in unseren digitalen Zeitläuften //wie
ein//nostalgisches Relikt anmutet – zwei alte Holzkisten, die sich noch
viel zu sagen haben und mit- und gegeneinander einen erstaunlichen
Klangreichtum entfalten. //Nervöses Zittern, ausgedehnte, verschmelzende
Klangflächen, plötzliches Aufbäumen, gewitterartige Zuspitzungen,
zwischendurch besinnt sich der Minimoog mit künstlichem, enervierendem
Fiepen seiner wahren Natur, lässt sich aber bald wieder einfangen, so
dass beide versöhnt und beruhigt aus//schwingen//. //Gegensätze können
sich anziehen und befruchten. //Auch das //kann//eine Botschaft sein. /
*[Termine im April]*
*Köln*
*In der **Philharmonie <https://www.koelner-philharmonie.de/de> **stehen
**Werke von **Sofia Gubaidulina und Natalie Beridze am 12.4.
<https://www.koelner-philharmonie.de/de/konzerte/rising-stars-giorgi-gigashv…>,
**von **Manfred Trojahn am 19.4.
<https://www.koelner-philharmonie.de/de/konzerte/pathetique/4722> und
**von **Caroline Shaw am 20.4.
<https://www.koelner-philharmonie.de/de/konzerte/martynas-levickis/4776>
auf dem Programm. **In **der****Kunststation Sankt Peter
<https://www.sankt-peter-koeln.de/wp/musik/ubersichtseite-musik/>****erwarten
**uns neben den samstäglichen Lunchkonzerten am **4., 11., 18. **und
**25.**4 **neue Werke für Viola d’amore
<https://annegretmayerlindenberg.com/projekte/viola-damore-jetzt/> am
17.4. und eine Uraufführung von Chiyoko Szlavnics
<https://www.chiyokoszlavnics.org/> am 24.4. **Die Plattform nicht
dokumentierbarer Ereignisse <https://platformcologne.com/> kündigt
Konzerte am 9.4. und 15.4. sowie die Soundtrips NRW
<https://soundtrips-nrw.de/> am 23.4. an. Vom 23. bis 26.4. findet das
Festival für aktuelles Musiktheater Orbit <https://orbit.cologne/>
statt. **Auf dem Programm stehen u.a. ‘tableaux morts
<https://orbit.cologne/productions/gefaengnis-ohne-mauern-schiff-ohne-meer/>’
von Philipp C. Mayer <https://www.philippchristophmayer.com/> mit dem
Ensemble Garage <https://ensemblegarage.de/> **und**das Kölner Chaos
Orchester <https://orbit.cologne/productions/koelner-chaos-orchester/>.
**Im Stadtgarten <https://www.stadtgarten.de/> wird am **20.4.
<https://www.stadtgarten.de/programm/manfred-schoof-90-the-young-old-friends…>****Manfred
Schoofs**90. Geburtstag gefeiert, am 21.4.
<https://www.stadtgarten.de/programm/peter-evans-solo-10746> steht Peter
Evans auf der Bühne und am **27.4.
<https://www.stadtgarten.de/programm/nica-live-zevra-feat-niloufar-shiri-mat…>**die
Band Zevra **(gefördert durch NICA artist development
<https://nica-artistdevelopment.de/>). **Am 12.4. **trifft unter dem
Motto****Nova Atlantis
<https://www.zamus.de/events/288798977-1760699324>**Barockmusik
**auf**Elektronik, d**ie **Musikfabrik
<https://www.musikfabrik.eu/de/>**kündigt **für den**19.4.
<https://www.musikfabrik.eu/de/kalender/studio-musikfabrik-kammerkonzert-2/>
**ein Montagskonzert **an **und****das E-Mex Ensemble
<https://e-mex.de/> **ist am 24.4. mit dem Programm Infinito Nero
<https://e-mex.de/konzerte/infinito-nero/> in der Rochuskirche zu erleben.
*Einblicke in die freie Szene bekommt man bei *ON Cologne
<https://www.on-cologne.de/>**und **Noies <https://noies.nrw/>**, der
Zeitung für neue und experimentelle Musik in NRW, jeden 2. und 4.
Dienstag im Monat sendet****FUNKT
<https://www.gerngesehen.de/funkt/?page_id=618>**ein Radioformat mit
Elektronik und Klangkunst aus Köln **und jeden letzten Mittwoch im Monat
findet die **Soirée Sonique <https://ltk4.de/termine/>**im **LTK4
<https://ltk4.de/>**statt**. **Dort erwartet uns außerdem **noch
bis****zum **3.4. die Stille der Dinge. **Fast täglich gibt es
interessante Konzerte im **Loft <https://www.loftkoeln.de/de/programm/>
**und****w**eitere Termine und Infos finden sich bei **kgnm
<https://kgnm.de/>**, **Musik in Köln
<https://www.musik-in-koeln.de/>**und****impakt
<https://impakt-koeln.de/>****sowie **Veranstaltungen mit Jazz und
improvisierter Musik bei **Jazzstadt Köln
<https://jazzstadtkoeln.de/de_DE/home>**.***
*Ruhrgebiet*
D*as auf Live-Musik zu Stummfilmen spezialisierte Ensemble **Interzone
Perceptible <https://www.i-p-music.com/>****ist **im März in Duisburg
und Gladbeck zu **erleben**.*
*Im ***Dortmunder*****K**onzert**haus*
<https://www.konzerthaus-dortmund.de/de>*stehen Werke von Jörg Widmann
am **16.4.
<https://www.konzerthaus-dortmund.de/de/programm/16-04-2026-joerg-widmann-di…>**und
**ein Konzert mit der**Sopranistin Sofia Jernberg am **22.4.
<https://www.konzerthaus-dortmund.de/de/programm/22-04-2026-sofia-jernberg/>**auf
dem Programm, am 16.4. kommt **The Dorf
<https://thedorf.net/index.php?section=Neuigkeiten>**ins **domizil
<https://www.domicil-dortmund.de/>**und in der **parzelle
<https://www.parzelledortmund.de/>****erwarten uns das Trio
Wallace/Vazquez/Trilla am **2.4.
<https://www.parzelledortmund.de/2026/01/28/wallace-vazquez-trilla/>**,
das Duo Caroline Krabbel und Paul Lytton am **19.4.
<https://www.parzelledortmund.de/2026/01/28/krabbel-lytton/>**, The
Attic am **24.4.
<https://www.parzelledortmund.de/2026/01/28/the-attic/>**und die
**Soundtrips NRW <https://soundtrips-nrw.de/>****am **29.4.
<https://www.parzelledortmund.de/2026/01/28/le-quan-ninh-michel-doneda/>*
*Am **30.4.
<https://duisburger-philharmoniker.de/Konzerte/transcending-gender-and-self-…>**stimmt
Bijayini Satpathy auf das ***Duisburger***Festival **Eigenzeit
<https://duisburger-philharmoniker.de/erweiterte-texte/eigenzeit/>**ein,
das **im Mai**in die indische Musik und Kultur eintaucht.*
*In der **Neue Musik Zentrale <https://www.gnm.ruhr/>**in
***Essen***wird am **14. und 28.4.****die Improvisationreihe FRIM
fortgesetzt. **D**ie Schlagzeugklasse der **Folkwang Universität
<https://www.folkwang-uni.de/home>**widmet sich am **16.4.
<https://www.folkwang-uni.de/home/hochschule/veranstaltungen/veranstaltungen…>**Yannis
Xenakis **und im **Rabbit Hole Theater
<https://rabbithole-theater.de/>****sind am 27.4.**die****Soundtrips NRW
<https://soundtrips-nrw.de/>****zu Gast.*
*Im **Makroscope <https://www.makroscope.eu/>**in ***Mülheim an der
Ruhr*****wird**am **17.4. **d**ie Konzertreihe ‚Verstärker!‘
**fortgesetzt und am 24.4. trifft das Freiburger Duo Lola & Bvck auf
Lukas Schäfer.*
*In der ***Oberhausener*****Ludwiggalerie
<https://www.ludwiggalerie.de/>**findet am 18.4. ein
Ambient/Drone-Konzert statt.*
**Düsseldorf**
*In der **Tonhalle <https://www.tonhalle.de/>**stehen **Werke von
**Aleksandra Vrebalov **am **12.4.
<https://www.tonhalle.de/veranstaltung/das-symphonische-palais/18193-das-sym…>
**sowie****von **Caroline Shaw am **18.4.
<https://www.tonhalle.de/veranstaltung/faszination-klassik/17570-martynas-le…>**auf
dem Programm und am **29.4.
<https://www.tonhalle.de/veranstaltung/na-hoern-sie-mal/17637-na-hoern-sie-m…>**widmet
das **notabu.ensemble <https://www.notabu-ensemble.de/>**seinem Gründer
Mark-Andreas Schlingensiepens <https://schlingensiepen.info/> anlässlich
seines 70. Geburtstags einen ganzen Konzertabend. Experimentelle
improvisierte Musik kann **man**mehrmals im Monat im Subsol, dem Raum
für creative Extravaganzen, erleben. Infos gibt es über **Facebook
<https://www.facebook.com/people/Subsol-Raum-f%C3%BCr-creative-Extravaganzen…>**oder
einen Mailverteiler. Für den 15.4. hat sich **Simon Camatta
<https://simoncamatta.yolasite.com/>**angesagt. *
*Sonstwo*
Das Landesjugendorchester NRW <https://lje-nrw.de/> unter der Leitung
von Susanne Blumenthal <https://susanneblumenthal.com/about/> ist mit
einer Uraufführung von Malika Kishino <https://www.malika-kishino.com/>
zwischen dem 17. und 26.4.
<https://lje-nrw.de/ensembles/landesjugendorchester-nrw/projekte/verwandlung…>
in Dortmund, Kleve, Troisdorf, Düsseldorf und Leverkusen zu Gast.
Zwischen dem 22.4. und dem 3.5. treffen der Schlagzeuger Lê Quan Ninh
<https://www.lequanninh.net/> und der Sopransaxophinist Michel Doneda
<http://puffskydd.free.fr/neda/> im Rahmen der Reihe***Soundtrips NRW
<https://soundtrips-nrw.de/>***in Düsseldorf, Köln, Bonn, Oberhausen,
Essen, Dortmund, Gelsenkirchen, Wuppertal, Bochum und Münster auf
wechselnde Gäste.
Die *Aachener*Gesellschaft für zeitgenössische Musik
<https://www.gzm-aachen.de/> kündigt die Reihe 'Hören und Sprechen über
Neue Musik' am 10.4.
<https://www.gzm-aachen.de/hoeren-und-sprechen-ueber-john-luther-adams-2-2-2…>
und Neue Musik aus Aachen am 11.4.
<https://www.gzm-aachen.de/stimmen-der-stadt/> an und Annegret
Mayer-Lindenberg <https://annegretmayerlindenberg.com/> gastiertam 19.4.
mit ihrem Projekt Viola d’amore jetzt
<https://annegretmayerlindenberg.com/projekte/viola-damore-jetzt/>im
Raum für Kultur.
Die *Bielfelder*Cooperativa Neue Musik
<https://cooperativaneuemusik.de/>veranstaltet monatlich einenJour fixe
<https://cooperativaneuemusik.de/verein/jour-fixe/> und zeigt außerdem
am 6.4.
<https://cooperativaneuemusik.de/2026/02/25/zurueckkehren-ins-nest-und-ausat…>
einen Film als Hommage anGerd Lisken und Anke Züllich-Lisken. In der
Zionskirche <https://www.zionsgemeinde-bethel.de/.cms/112>erklingen am
12.4. 1000 Sounds für Schlagzeug.
Die In Situ Art Society <https://in-situ-art-society.de/>ist am 1.4. mit
einem Programm inspiriert von /Pangaea/von Miles Davisund am 24.4. mit
den***Soundtrips NRW <https://soundtrips-nrw.de/>***im
*Bonner*Dialograum Kreuzung an Sankt Helena zu Gast.
*D**as TAM <https://www.tamkrefeld.de/>, Theater am Marienplatz **in
***Krefeld***, lädt jeweils freitags um 22 Uhr zum Nachtprogramm
<https://www.tamkrefeld.de/details.php?id=170> **ein **und das Studio
Musikfabrik ist am 19.4.
<https://www.musikfabrik.eu/de/kalender/studio-musikfabrik-kammerkonzert-2/>
in der Gemeinde Pax Christi zu erleben.*
*Evi Filippou <https://evifilippou.com/>, **aktuell Improviser in
Residence <https://www.moers-festival.de/> in ***Moers***, trifft am
24.4. auf Michael Attias <https://michaelattias.com/>.*
In der Black Box
<https://cuba-muenster.de/kultur/kalender/?query-16-filter-category_event=19…>in
*Münster*erwarten uns das Chuchchepati Orchestra
<https://www.chuchchepati.ch/de/about> am 12.4.
<https://cuba-muenster.de/kultur/kalender/n-n-3/>, das Trio Van
Huffel/Okuda/Borges am 19.4.
<https://cuba-muenster.de/kultur/kalender/van-huffel-okuda-borges/> und
das Duo Chris Brown/Ben Davis am 28.4.
<https://cuba-muenster.de/kultur/kalender/chris-brown-ben-davis-duo/>
und Jan Klare <https://www.janklare.de/> & The Dorf
<https://thedorf.net/index.php?section=Neuigkeiten> stehen am 24.4.
<https://pumpenhaus.de/veranstaltung/jan-klare-the-dorf-muenster-dorfdisco-s…>und
25.4.
<https://pumpenhaus.de/veranstaltung/jan-klare-the-dorf-muenster-dorfdisco-s…>
im Theater im Pumpenhaus <https://pumpenhaus.de/> auf der Bühne.
Im Kunsthaus *Troisdorf*erwartet uns am 26.4.
<https://www.ks-nrw.de/de_DE/events/encounters.17978765> ein Abend mit
zeitgenössischer elektroakustischer Musik für Viola, Computer und
audiovisuelle Medien.
Vom 24. bis 26.4. finden die *Wittener*Tage für Neue Kammermusik
<https://wittenertage.de/> statt. Mit dabei sind diesmal u.a. das
Ensemble hand werk <https://ensemble-handwerk.eu/>, das Trio Abstrakt
<https://trioabstrakt.com/>, Quatuor Diotima
<https://quatuordiotima.fr/en/home/>, Basel Sinfonietta
<https://www.baselsinfonietta.ch/de/> und das WDR Sinfonieorchester
<https://www1.wdr.de/orchester-und-chor/sinfonieorchester/index.html>.
Als Porträtkomponistin ist Chaya Czernowin
<https://www.chayaczernowin.com/> zu Gast.
*I**m ***Wuppertaler*****ort <https://www.kowald-ort.com/>****stehen
**die Reihe Off-Grid am 22.4.
<https://www.kowald-ort.com/termine-2026/kitsune-22-4-2026/>, das Trio
AKW (Aardestrup/Kimmig/Wissel**stehen**) am 23.4.
<https://www.kowald-ort.com/termine-2026/akw-23-4-2026/> und das Duo
Chris Brown und Ben Davis**dem **am 29.4.
<https://www.kowald-ort.com/termine-2026/brown-davis-29-4-2026/> auf
dem**Programm **und im Opernhaus <https://www.oper-wuppertal.de/> hat am
**18.4.****die Oper **/The Lodger/
<https://www.oper-wuppertal.de/programm/detailansicht-produktion/the-lodger>**//**von
Phyllis Tate <https://www.phyllis-tate.com/> Premiere.*
Weitere Termine mit improvisierter Musik finden sich bei NRWJazz
<https://nrwjazz.net/>.
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*Wenn Sie die Gazette nicht mehr erhalten möchten, senden sie bitte eine
Mail an:
neuemusik-leave(a)list.kulturserver-nrw.de
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*Impressum:
Konzept, Redaktion & Umsetzung: Petra Hedler**
neuemusik(a)kulturserver-nrw.de <mailto:neuemusik@kulturserver-nrw.de>*
*Partnerprojekt der Stiftung kulturserver.de gGmbH
Lothringerstr. 23
52062 Aachen
**http://ggmbh.kulturserver.de <http://ggmbh.kulturserver.de/>**
**redaktion(a)kulturserver.de <mailto:redaktion@kulturserver.de>*
1
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28 Feb '26
Wenn diese Gazette in ihrem Mailprogramm nicht korrekt angezeigt wird,
können Sie sie auch hier lesen:
https://kulturserver-nrw.de/de_DE/gazette-neue-musik-in-nrw-ausgabe-maerz-2…
*März 2026*
*Gewesen: *neue**NOpera!-Produktion /Die Kantine/von Nico Sauer in Münster
*Angekündigt: *Oper /Awakening/in Bonn – Musikfabrik im WDR und im
japanischen Kulturinstitut – /Kassandra/und /Le Grand Macabre/in
Bielefeld u.v.a.m.
*(möchten Sie diese Gazette monatlich neu per E-Mail erhalten? Dann
senden Sie bitte eine Mail an *neuemusik-join(a)list.kulturserver-nrw.de
<mailto:neuemusik-join@list.kulturserver-nrw.de>*)*
*[Neue NOpera!-Produktion /Die Kantine/von Nico Sauer in Münster]*
Die Sicherheitsvorkehrungen im Theater Münster sind enorm ausgebaut
worden. Schon während wir – aufgeteilt auf vier farblich markierte
Gruppen – auf den Einlass warten, werden wir vom technischen Leiter
einer Schuhvermessung unterzogen. Zum Glück gibt es keine
Beanstandungen. Um uns herum informieren Tafeln über die hier geltenden
Regeln und die werden auch ernst genommen. Nachdem wir einer launigen
Videoeinführung mit Uropa Gérômyna Castell, „eine Berliner Größe der
Transgender-Szene“, beigewohnt haben, reihen wir uns wieim Flughafen in
eine lange Schlange ein und beim Scannen lässt der energische
Sicherheitsbeamte keinen durchschlüpfen, der etwa versucht Lebensmittel
oder – schlimmer noch – Rosen einzuschmuggeln. Immerhin sorgt eine ruhig
wogende, vom gemächlichen Brummeln der Tuba durchsetzte Musik für eine
gewisse Besänftigung.
Eingecheckt haben wir bei Nico Sauers <https://nicosauer.de/>neuem Stück
/Die Kantine/
<https://www.theater-muenster.com/produktionen/die-kantine-925.html>,
das als aktuelle NOperas! <https://www.noperas.de/>-Produktion am
27.2.26in Münster uraufgeführt wurde. NOperas! ist aus dem Fonds
Experimentelles Musiktheater (feXm <https://www.noperas.de/fexm-2/>)
hervorgegangen undgibt Kreativen, die eher der freien Szene zuzuordnen
sind, die einmalige Gelegenheit, in die heiligen Hallen des
Opernbetriebs einzudringen. Diese Chancehaben Nico Sauer und sein Team
weidlich genutzt und zwarsowohl räumlich als auch personell, denn bei
ihren Recherchen wurde ihnen sehr schnell bewusst, dass Oper mehr ist
als Gesangsstars auf einer gut ausgeleuchteten Bühne. Der Apparat wird
getragen von einer kaum überschaubaren Anzahl von Mitwirkenden, vom
Maskenbildner bis zur Schreinerin, vom Reinigungspersonal bis zur
Inspizientin, die ein labyrinthisches Schattenreich bewohnen. Beim Gang
durch diese unterirdischen Katakomben und im Verlauf unzähliger
Gesprächemit dem Opernpersonal erschien der Opernbetrieb immer mehr als
Widerspiegelung unserer (westlichen) Gesellschaft: dominiert von
scheinbar unauflösbaren Hierarchien, Offenheit beschwörend und sich
gleichzeitig bunkerartig abschottend, sich Innovation auf die Fahne
schreibend und gleichzeitig in der Wiederholung des Ewiggleichen
erstarrend, wie ein „Arbeitsmuseum“ Gewerke konservierend, für die es
andernorts kaum nochVerwendung gibt; kurz – um das ganz große Rad zu
drehen– wie Klees/Benjamins /Angelus Novus/, der mit dem Rücken der
Zukunft zugewandt, die Trümmer der Geschichte vor Augen vomSturmwind
davongeblasen wird.
Gegen Erstarrung (und ihre Zurkenntnisnahme) hilft bekanntlich Bewegung
und so wird das Publikum treppauf und treppab durch nicht enden wollende
Gänge gescheucht und mit oft skurrilen Situationen konfrontiert. In
einem Käfig begleitet eine dunkel wummernde Pauke einen unverständlichen
Dialog, in der Schreinerei werden zu zarten Schmiergelgeräuschen
technische Anweisungen zurArie,wir schauenin seltsam ausstaffierte
Gemächer, erhaschen einen Blick auf akrobatische Yogaübungen im
Computerraum, hören die Kammerjägerin im Fundus von ihrem aussichtslosen
Kampf gegen Motten berichten. Endlich weitet sich der Raum zur Bühne und
wir erleben, wie die Inspizientin (Wioletta Hebrowska)dem kleinen Haus
ein schmachtendes Liebeslied widmet. Aber auch das geht nicht gut aus,
der untote Komponist (Nico Sauer in persona) tritt auf den Plan, fällt
seinem eigenen Stück in den Rücken undgeht qualmend zu Boden, Blut
fließt, Köpfe rollen – zum Glückhat der Sicherheitsbeauftragte vorab für
Schutzbrillen und Gehörschutz gesorgt.
Immerhin gibt es imOpernbetriebeinen Raum, an dem die herrschenden
Regeln und Hierarchien scheinbar und vorübergehend außer Kraft gesetzt
sind: die Kantine. Hier herrscht Ruhe vor dem Sturm und bei
belegtenBrötchen und Tagessuppe sind alle gleich. „Wenn die Oper ein
Spiegel der Welt ist, dann ist die Kantine ihr Double…...Die Oper
verdoppelt die Welt als Symbolraum; die Kantine nimmt sie ungeschminkt
auf.“ So ist es nur konsequent, in der Kantine zum großen Finale zu
blasen. Die Rosenverkäuferin (Angela Braun), die in der Kulisse ihr
eigenes Geschäft betreibt und klammheimlich einen Rosenchor um sich
geschart hat, singt, von diesem unterstützt, ausschweifend das Manifest
der Oper der Zukunft, aus dem wir lernen, dass die Oper für immer
unverstanden bleiben möchte. Untermauert wird dies durch traschige
Gesangseinlagen, die von der Opernarie bis zumSchlager, von der
Mottenmotettebis zum Growling reichen und bei denen auch die Brothers in
Law (Nico Sauer und Jon Kolkol) mitmischen. Das Publikum ist engagiert
dabei und spätestens wenn allen Mitwirkenden einzeln ein expliziter Dank
ausgesprochen wird, möchte man sich gerne von der Stimmung anstecken
lassen. Aber so ganz überzeugt hat mich der Abend nicht. Im Programmheft
wird in Anlehnung an Helmut Heißenbüttel ein anthropoetischer Zugang
versprochen, statt zu poetisieren will man poetisch freilegen, doch
gerade die Poesie bleibt auf der Strecke. Was Manos Tsangaris, bei dem
Sauer studiert hat, immer wieder auf unnachahmliche Weise gelingt,
alltägliche Momente in Szenen und Klänge zu gießen, die sich ohne große
Worte unmittelbar mitteilen (zuletzt im Museum Kolumba, s. Gazette
Januar 2026
<https://kulturserver-nrw.de/de_DE/gazette-neue-musik-in-nrw-ausgabe-januar-…>),
versandet hier allzu oft in Klamauk. Statt sich berühren zu lassen,
lässt man sich mitreißen oder auch nur mitziehen undaus den hehren
Gedanken über unsere Gesellschaft wird ein surreales Manifest, das sich
damit begnügt, nicht verstanden zu werden.
*[Termine im März]*
*Köln *
*In **der****Kunststation Sankt Peter
<https://www.sankt-peter-koeln.de/wp/musik/ubersichtseite-musik/>****erwarten
uns Improvisationen am 6.3., das **Érma Ensemble
<https://erma-ensemble.com/> **mit dem **/Kabinett der Sinne
<https://kulturserver-nrw.de/de_DE/erma-ensemble-praesentiert-kabinett-der-s…>
/**am 18.3., ein experimentelles Musikprojekt am 20.3., **/The Swanbone
Tracks/**für archaische Flöten und Elektronik mit Norbert Rodenkirchen
<https://www.norbertrodenkirchen.org/> am 27.3. sowie
**Lunchkonzert**e****am 7., 14., 21. und 28.3**. **In der **Alten
Feuerwache <https://altefeuerwachekoeln.de/>**stehen **/Skeleton/**von
Julia Sanjurjo am **14.3.
<https://altefeuerwachekoeln.de/events/julia-sanjurjo-skeleton/>**, das
**Ensemble hand werk <https://ensemble-handwerk.eu/>**am 17.3.
<https://ensemble-handwerk.eu/hw26c_2/>, das Kommas Ensemble
<https://www.kommas-ensemble.de/> am 21.3., **das Cologne Guitar Quartet
<https://www.cologneguitarquartet.com/> am **26.3.**, das Ensemble
Quater am 28.3. und das **Ensemble S201
<https://www.ensemble-s201.com/>**am 29.3. auf dem Programm. **Die
Musikfabrik <https://www.musikfabrik.eu/de/> ist am 7.3.
<https://www.musikfabrik.eu/de/kalender/musikfabrik-im-wdr-96-from-oslo-with…>
im WDR und am 25.3.
<https://www.musikfabrik.eu/de/kalender/japanisches-kulturinstitut-klangspur…>
im japanischen Kulturinstitut <https://co.jpf.go.jp/> zu Gast und lädt
am **16.3.
<https://www.musikfabrik.eu/de/kalender/montagskonzert-it-breathes/>**und
23.3.
<https://www.musikfabrik.eu/de/kalender/montagskonzert-zeitraum-100/>
zum Montagskonzert **in ihr Studio**. In der Philharmonie
<https://www.koelner-philharmonie.de/de> dirigiert George Benjamin am
**22.3.
<https://www.koelner-philharmonie.de/de/konzerte/bomsori-junge-deutsche-phil…>****sein
**/Concerto for Orchestra /**und am **27.3.
<https://www.koelner-philharmonie.de/de/konzerte/wagemut-ravel-saint-saens/4…>**hebt
das WDR Sinfonieorchester **dort **ein Werk von Geoffrey Gordon aus der
Taufe. **Beim nächsten Chamber Remix <https://chamber-remix.de/> am 8.3.
trifft Jens Düppe mit seinem Jazzquartett auf Eva Pöpplein und im Sancta
Clara Keller <https://www.sancta-clara-keller.de/de> spielt das Asasello
Quartett <https://asasello-quartett.eu/de/> am 27.3.
<https://asasello-quartett.eu/de/events/06-03-2026-koeln/> Werke von
Viera Janárčeková und Tomasz Prasqual.
*Einblicke in die freie Szene bekommt man bei *ON Cologne
<https://www.on-cologne.de/>**und **Noies <https://noies.nrw/>**, der
Zeitung für neue und experimentelle Musik in NRW, jeden 2. und 4.
Dienstag im Monat sendet****FUNKT
<https://www.gerngesehen.de/funkt/?page_id=618>**ein Radioformat mit
Elektronik und Klangkunst aus Köln **und jeden letzten Mittwoch im Monat
findet die **Soirée Sonique <https://ltk4.de/termine/>**im **LTK4
<https://ltk4.de/>**statt**. **Dort erwartet uns außerdem vom 30.3. bis
3.4. die Stille der Dinge. **Fast täglich gibt es interessante Konzerte
im **Loft <https://www.loftkoeln.de/de/programm/> **und****w**eitere
Termine und Infos finden sich bei **kgnm <https://kgnm.de/>**, **Musik
in Köln <https://www.musik-in-koeln.de/>**und****impakt
<https://impakt-koeln.de/>****sowie **Veranstaltungen mit Jazz und
improvisierter Musik bei **Jazzstadt Köln
<https://jazzstadtkoeln.de/de_DE/home>**.***
*Ruhrgebiet*
D*as auf Live-Musik zu Stummfilmen spezialisierte Ensemble **Interzone
Perceptible <https://www.i-p-music.com/>****ist **im März in Essen,
Duisburg, Bochum, Soest und Gladbeck zu **erleben**.*
*Im **Konzerthaus
<https://www.konzerthaus-dortmund.de/de>*****Dortmund*****kommt**am
**14.3.
<https://www.konzerthaus-dortmund.de/de/programm/14-03-2026-karl-bartos-das-…>****der
**Stummfilmklassikers **/Das Cabinet des Dr. Caligari /**mit Musik von
Karl Bartos zu**r Aufführung**und im **domicil
<https://www.domicil-dortmund.de/>**stehen **das **Schlippenbach
<http://www.avschlippenbach.com/>**Quartett am **17.3.
<https://www.domicil-dortmund.de/programm-details/sonderkonzert-barry-altsch…>**und
**The Dorf <https://thedorf.net/index.php?section=Start>**am **19.3.
<https://www.domicil-dortmund.de/programm-details/the-dorf-11950.html>**auf
der Bühne.*
*Am **4.3.
<https://www.steinbruch-duisburg.de/veranstaltungen/20260304-the-dorf-umland…>**sind
Philipp Buck, Oliver Lutz und Jan Klare im ***Duisburger*****Steinbruch
<https://www.steinbruch-duisburg.de/>**zu Gast. *
*In der **Neue Musik Zentrale <https://www.gnm.ruhr/>**in
***Essen***wird am **3., **17. **und **31.**3. **die Improvisationreihe
FRIM fortgesetzt. Am 28. und 29.3. findet ebendort ein Workshop mit
Bernhard Günter statt, im **Rabbit Hole Theater
<https://rabbithole-theater.de/>****gibt es am 7.3. **/Drift &
Oscillations/**und das **Ensemble S201
<https://www.ensemble-s201.com/>**ist mit Emilio Guim am 28.3. in der
Szene 10 zu erleben. *
*Im **Makroscope <https://www.makroscope.eu/>**in ***Mülheim an der
Ruhr***geht am **20.3.
<https://www.makroscope.eu/programm/verstarker-konzertreihe->****d**ie
Konzertreihe ‚Verstärker!‘ in die nächste Runde.*
*Sonstwo*
Die Gesellschaft für zeitgenössische Musik <https://www.gzm-aachen.de/>
*Aachen*kündigt die Reihe 'Hören und Sprechenüber Neue Musik' am 6.
<https://www.gzm-aachen.de/hoeren-und-sprechen-ueber-john-luther-adams-2-2-2…>3.
<https://www.gzm-aachen.de/hoeren-und-sprechen-ueber-john-luther-adams-2-2-2…>,
neue Musik mit Werken von Mauricio Kagel und Anestis Logothetis am 7.3.
<https://www.gzm-aachen.de/amore-prima-vista/> und aktuellen Jazz am
19.3. <https://www.gzm-aachen.de/christine-corvisier-quintett-2-2-2/> an
und das Érma Ensemble <https://erma-ensemble.com/> präsentiert am 17.3.
im Musikbunker <https://mubu.ac/> das /Kabinett der Sinne
<https://kulturserver-nrw.de/de_DE/erma-ensemble-praesentiert-kabinett-der-s…>,
/einProjekt zwischen Konzert und Kunstinstallation.
In einer Aufführungder *Bielefelder*Philharmoniker
<https://www.buo-bielefeld.de/philharmoniker> wird Ligetis///Le Grand
Macabre/
<https://www.buo-bielefeld.de/philharmoniker/veranstaltung/le-grand-macabre-…>von
Live-Zeichnungen begleitet (Premiere am 13.3.) und im Theater ist noch
mehrfach die kürzlich uraufgeführte Oper /Kassandra/
<https://www.buo-bielefeld.de/theater/veranstaltung/kassandra>zu
erleben. Die Cooperativa Neue Musik <https://cooperativaneuemusik.de/>
widmet den nächste Jour fixe
<https://cooperativaneuemusik.de/verein/jour-fixe/> am 2.3.
<https://cooperativaneuemusik.de/2026/02/17/jour-fixe-maerz-26-die-orgel-ein…>der
Orgel und in der Zionskirche
<https://www.zionsgemeinde-bethel.de/.cms/112> erklingt am 1., 8. und
15.3. alte und neue Musik.
Im Theater <https://www.theater-bonn.de/> *Bonn*kommt am 1.3. die Oper
/Awakening/
<https://www.theater-bonn.de/de/programm/awakening/227938>von Param Vir
zur Uraufführung und dieIn Situ Art Society
<https://in-situ-art-society.de/> ist am 15.3.im *Bonner*Dialograum
Kreuzung an Sankt Helena zu Gast.
*D**as TAM <https://www.tamkrefeld.de/>, Theater am Marienplatz **in
***Krefeld***, lädt jeweils freitags um 22 Uhr zum Nachtprogramm
<https://www.tamkrefeld.de/details.php?id=170>.*
Folgeaufführungen des neuesten NOperas!
<https://www.noperas.de/noperas/>-Projekts /Die Kantine
<https://www.theater-muenster.com/produktionen/die-kantine-925.html>
/von//Nico Sauer <https://nicosauer.de/> finden am 13. und 14.3.
imTheater <https://www.theater-muenster.com/> *Münster*statt und in der
Black Box
<https://cuba-muenster.de/kultur/kalender/?query-16-filter-category_event=19…>erwarten
uns *Rieko Okuda*undFlorian Walter am 1.3.
<https://cuba-muenster.de/kultur/kalender/n-n/>, das Windows & Mirrors
Quartett am 14.3.
<https://cuba-muenster.de/kultur/kalender/windows-mirrors/> sowie
*Veranstaltungen *in der Reihe elektroFlux
<https://kunstkopf.elektroflux.art/>am 21.
<https://cuba-muenster.de/kultur/kalender/stefan-strasser-returns/>3.
<https://cuba-muenster.de/kultur/kalender/stefan-strasser-returns/>und
22.3. <https://cuba-muenster.de/kultur/kalender/ebba-jahn/>
Das Ensemble Horizonte <http://www.ensemble-horizonte.de/> ist in
*Ostwestfalen*unterwegs: Am 1.3. macht es Station im MARTa in Herford,
am 19.3. in Minden und am 26.3. in Detmold.
*I**m ***Wuppertaler*****ort
<https://www.kowald-ort.com/>****stehen****eine Session für freie
Improvisation am 9.3.
<https://www.kowald-ort.com/termine-2026/improsession-9-3-2026/>,
****die Reihe ‚Off-Grid‘ am 11.3.
<https://www.kowald-ort.com/termine-2026/off-grid-11-3-2026/> und neue
Musik mit Alexander Pankov & Werner Dickel**auf **am **26.3.
<https://www.kowald-ort.com/termine-2026/kammermusik-26-3-2026/>****dem
Programm.*
Weitere Termine mit improvisierter Musik finden sich bei NRWJazz
<https://nrwjazz.net/>.
*/-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------/*
*Wenn Sie die Gazette nicht mehr erhalten möchten, senden sie bitte eine
Mail an:
neuemusik-leave(a)list.kulturserver-nrw.de
<mailto:neuemusik-leave@list.kulturserver-nrw.de>***
*Impressum:
Konzept, Redaktion & Umsetzung: Petra Hedler**
neuemusik(a)kulturserver-nrw.de <mailto:neuemusik@kulturserver-nrw.de>*
*Partnerprojekt der Stiftung kulturserver.de gGmbH
Lothringerstr. 23
52062 Aachen
**http://ggmbh.kulturserver.de <http://ggmbh.kulturserver.de/>**
**redaktion(a)kulturserver.de <mailto:redaktion@kulturserver.de>*
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29 Jan '26
Wenn diese Gazette in ihrem Mailprogramm nicht korrekt angezeigt wird,
können Sie sie auch hier lesen:
https://kulturserver-nrw.de/de_DE/gazette-neue-musik-in-nrw-ausgabe-februar…
<https://kulturserver-nrw.de/de_DE/gazette-neue-musik-in-nrw-ausgabe-februar…>#
<https://kulturserver-nrw.de/de_DE/gazette-neue-musik-in-nrw-ausgabe-februar…>
*Februar 2026*
*Gewesen: *Frakzionen in Bielefeld
*Angekündigt: *Klavierfestival Ruhr mit Hommage an Kurtág – NOpera! in
Münster u.v.a.m.
*(möchten Sie diese Gazette monatlich neu per E-Mail erhalten? Dann
senden Sie bitte eine Mail an *neuemusik-join(a)list.kulturserver-nrw.de
<mailto:neuemusik-join@list.kulturserver-nrw.de>*)*
*[Frakzionen in Bielefeld]*
Nach meinen positiven Erfahrungen im Jahr 2024 (s. Gazette vom Februar
2024
<https://kulturserver-nrw.de/de_DE/neue-musik-in-nrw-ausgabe-februar-2024>)
hat es mich zum Jahresauftakt erneut nach Bielefeld gelockt und ich
wurde auch diesmal nicht enttäuscht. Bereits zum 9. Mal veranstaltete
Christof Pülsch das Festival Frakzionen
<https://www.frakzionen-festival.de/>, das vom 16. bis 18.1.26 mit zwölf
Konzerten und zwei Vorträgen ein umfangreiches Programm bot. Pülsch ist
Kirchenmusiker der Zionsgemeinde und nutzt die schlichte und
gleichzeitig anheimelnde Zionskirche, erhöht auf dem Zionsberg südlich
der Bielefelder Innenstadt gelegen, als Austragungsort für fast alle
Veranstaltungen. Im Vorfeld befasste er sich in einem einleitenden
Beitrag mit dem Thema ‚Neue Musik als religiöse Praxis‘, wobei er den
Begriff der Religiosität jenseits von Dogma und konfessioneller Bindung
sehr weit fasst. Entscheidend ist für ihn die Bereitschaft und die
Fähigkeit, die eigene Begrenztheit zu transzendieren, sich berühren,
verändern und gegebenenfalls auch verstören zu lassen – mit dem Risiko
des Fremdseins und des Fremdbleibens. Sein Anliegen, hierfür einen
geeigneten Raum zu schaffen, ist ihm offensichtlich gelungen. Das
Festival richtet sich nicht in erster Linie an das einschlägige
Fachpublikum sondern an die Menschen vor Ort, die allerdings einige Zeit
brauchten, um sich auf das ungewohnte Angebot einzulassen. Zeitzeugen
berichten, dass die Konzerte anfangs vor sehr kleinem Publikum
stattfanden, doch das ist längst Vergangenheit. Inzwischen ist die
Kirche gut gefüllt, eine engagierte Schar ehrenamtlicher Helfer und
Helferinnen sorgt für eine gastfreundliche Atmosphäre und längst hat es
sich auch über den engeren Einzugsbereich hinaus herumgesprochen, dass
sich der Weg nach Bielefeld lohnt. In der Aussprache nach Pülschs
Vortrag fiel wiederholt das Wort Vertrauen, Vertrauen in den
Veranstalter, die Musiker und Musikerinnen. Doch von ebenso großer
Bedeutung ist das Vertrauen, das Pülsch dem Publikum entgegenbringt.
Anstatt – wie gerne propagiert – die Menschen dort abzuholen, wo sie
sind, lockt er sie ganz gezielt aus ihren Komfortzonen heraus, vertraut
ihnen und traut ihnen etwas zu. Anstatt nur unterhalten und bespaßt zu
werden, werden sie ernst genommen – ein Ansatz, der offensichtlich auf
Resonanz stößt.
Was die eingeladenen Ensembles anbelangt, so fiel ein
Vertrauensvorschuss nicht schwer. Mit dem Ensemble Ascolta
<https://ascolta.de/ensemble/> aus Stuttgart, dem Trio Abstrakt
<https://trioabstrakt.com/de/start/> und dem Ensemble BRuCH
<https://6000720639e41.site123.me/> waren vertraute Namen zu Gast. Den
Auftakt gestalteten Pia Marei Hauser <https://www.piahauser.com/>
(Flöte), Marko Kassl <https://marko-kassl.de/de/> (Akkordeon) und Paul
Pankert <https://paulpankert.eu/> (Live-Elektronik). In Toshio Hosokawas
/Bird Fragments III/ gleitet die Flöte mal zart, mal exaltiert über
Akkordeonwogen. Pankert erweitert in seinen Werken die
Instrumentalstimmen live-elektronisch. In /Fake-Flutes/ erhält die Flöte
einen Schatten, eine Aura, wächst über sich selbst hinaus und
verselbständigt sich im Raum, während /Wasser/ von dunklem Raunen und
Grollen bis zu gemächlichem Fließen verschiedene Aggregatzustände
erkundet. Das Ensemble Ascolta war gleich mit drei Konzerten vertreten,
wobei neben bekannten Namen wie Isabel Mundry, Martón Illes und Gordon
Kampe auch die Uraufführung eines Frakzionen-Kompositionsauftrags auf
dem Programm stand. In Shadi Kassaees <https://www.shadikassaee.com/>
/fading/ für Gitarre, Cello, Trompete und Posaune erscheinen zwischen
teils harschen, sich verflüchtigenden Impulsen melodische Floskeln und
melancholische Anflüge wie Reminiszenzen an eine versunkene Welt, von
denen zum Schluss nur ein tonloses Flattern zurück bleibt. Die beiden
Ascolta-Schlagzeuger Julian Belli und Boris Müller hoben zudem ein Werk
von Michael Pelzel <https://www.michaelpelzel.ch/> aus der Taufe. In
/Reflections of Eternity/ zelebriert er auf alle erdenkliche Weise
Ausschwingvorgänge, vom Brummen und Jaulen von Pauke und großem Gong bis
zu ätherischem Sirren und sirenenhaftem Flirren. Einen weiteren
Kompositionsauftrag brachte das Trio Abstrakt
<https://trioabstrakt.com/de/start/> zu Gehör. In Macarena Rosmanichs
<https://rosmanich.com/> /We are walls, where once were windows
/behauptet sich zwischen den markanten trockenen Impulsen des
Schlagzeugs und des präparierten Klavier (das dadurch selbst zum
Perkussionsinstrument wird) das Saxophon, ruhig schwebend, vibrierend,
mit kleinen Arabesken, sich niemals vordrängend und trotzdem
ausgesprochen präsent. Im Anschluss erklang /durch/von Mark Andre. Nach
einem erstaunlich energischenBeginn wird die Musik immer durchsichtiger
und ungreifbarer, verflüchtigt sichzu kleinsten Gesten, Atmen, Hauchen.
Das Publikum war mit äußerster Konzentration bei der Sache– man hätte
eine Stecknadel fallen hören.
Das Frakzionen-Festival ist inzwischen einige interessante Kooperationen
eingegangen – u.a. mit dem John Cage Award
<https://www.cage-academy.de/cage-award> in Halberstadt. Ergänzend zu
dem Orgelprojekt <https://aslsp.org/>, bei dem Cages Werk /ORGAN²/ASLSP/
– As SLow aS Possible – über einen Zeitraum von 639 Jahren erklingt (mit
entsprechend seltenen Klangwechseln – der 17. findet am 5.8.26 statt),
ist in Halberstadt die Cage-Academy entstanden, die seit 2008 den Cage
Award für Interpreten und Interpretinnen auslobt. Als ehemalige
Preisträger waren in diesem Jahr das Akkordeon-Duo con:trust
<https://www.contrustmusic.com/> mit Marius Staible und Daniel Roth und
die Sopranistin Nora Bertogg <https://www.norabertogg.com/> in Bielefeld
zu Gast. Bertogg hatte mit Cathy Berberians vertontem Comicstrip
/Stripsody/ und Georges Aperghis /Recitation Nr. 9 /ein virtuoses
Programm im Gepäck/, /bei dem sie nicht nur ihre stimmlichen sondern
auch ihre schauspielerischen Fähigkeiten überzeugend zum Einsatz bringen
konnte. Aperghis’ vokalakrobatische /Recitations /haben auch das
Ensemble BRuCH <https://6000720639e41.site123.me/> gereizt, wobei sich
sowohl die Sopranistin Marie Heeschen als auch die Flötistin Sally Beck
als Vokalsolistinnen hervortaten. In /Two bards (among tygers wild)/ von
Daniel Alvarado Bonilla <https://www.daniel-alvaradobonilla.com/> sind
die Rollen wieder traditionell verteilt. Begleitet von Flöte, Cello und
Klavier singt Heeschen Texte von William Blake und Allen Ginsberg,
traumwandlerisch, unterwandert von melodischen Passagen und
aufblitzenden Zitaten, wie angewehte Erinnerungen.
Ein weiterer Kooperationsstrang führt in die Schweiz und brachte diesmal
das Harfenduo AEcstaly
<https://www.frakzionen-festival.de/frakzionen-2026/auf%C3%BChrende/duo-aecs…>
nach Westfalen. Harfen, noch dazu im Doppelpack, wecken bei mir
normalerweise keine spontane Begeisterung, doch was Alice Belugou und
Estelle Costanzo zu Gehör brachten, ließ ich mir gefallen. In Huihui
Chengs <https://huihuicheng.com/> /Tu n’es pas chat /für zwei
präparierte Harfen & Stimme entsteht durch den Einsatz profaner
Gerätschaften (von Gläsern und Schnüren bis zu Spüllappen) eine fragile,
poetische von zarten Gesten und Rufen geprägte Klanglandschaft. Und auch
Ligetis für Cembalo komponiertes Werk /Continuum /bekommt in der Version
für zwei Harfen einen ganz neuen Charakter. Das
mechanistisch-enervierende weicht einer Leichtigkeit und Luftigkeit, es
entsteht der Eindruck eines sich bewegenden Vorhangs, der immer neue
Faltungen und Ausblicke freigibt.
Mit Steven J. Heelein <https://sheelein.de/>, Komponist, Kirchenmusiker
und Benediktineroblate (hierbei handelt es sich nicht um ein Gebäck
sondern um eine Person, die ein Leben nach dem Geist einer bestimmten
Ordensregel führt) eröffnete sich noch einmal eine sakrale Ebene. Wie er
in einem einleitenden Vortrag erläuterte (Versuch einer /musica
solitudine oriens/) entspringt für ihn schöpferische Tätigkeit aus der
Erfahrung einer existentiellen Einsamkeit und der Sehnsucht nach nie
erreichbarer Vollkommenheit. In seinem Werk /deine Wohnungen, Herr
/entsteht daraus ein Klangraum für Stimmen & Instrumente. Die Mitglieder
des Projektchors der Zionsgemeinde agieren dabei aus dem Publikum heraus
und erzeugen zusammen mit instrumentalen Akzenten (Trompete,
Bassposaune, Schlagzeug und Klavier) eine eigenwillige Atmosphäre, die
berührt ohne zu vereinnahmen.
Auch Rainer Nonnenmann
<https://www.frakzionen-festival.de/frakzionen-2026/auf%C3%BChrende/rainer-n…>
befasste sich in seinem Vortrag mit dem Transzendenz-Versprechen der
Neuen Musik und identifizierte den Wunsch nach Grenzüberschreitung und
Regelauflösung als Grundlage der europäischen Musikgeschichte. Aus Sicht
unserer heutigen utopielosen, kleingeistigen Zeit verblüfft es, mit
welchem Selbst- und Sendungsbewusstsein Protagonisten wie Schönberg und
Stockhausen erfüllt waren. Da sollte nicht nur die Musik sondern der
Mensch neu erfunden und die Wahrheit dingfest gemacht werden. Das
Ergebnis waren Größenwahn und Selbstüberschätzung aber auch Wagemut und
faszinierende Experimente, bei denen man (wie bei Stockhausens
Helikopterquartett) schon einmal die Bodenhaftung verlieren konnte.
Doch zurück zu den Frakzionen: Noch nicht erwähnt habe ich das Ensemble
Earquake
<https://www.hfm-detmold.de/die-hochschule/ensembles-der-hfm/ensemble-earqua…>,
das Neue Musik-Ensemble der benachbarten Hochschule für Musik
<https://www.hfm-detmold.de/> in Detmold, das Werke von Kurtág,
Bauckholt, Kampe und Adrien Trybucki im Gepäck hatte und John Eckhardt
<https://www.johneckhardt.de/>, der den ersten Festivaltag mit seinem
Kontrabass ausklingen ließ und dabei von dunklem Grummeln bis zu hohem
Säuseln, von geräuschhaften Eskapaden bis zu melodiösen Anwandlungen die
ganze Bandbreite seines Instruments auskostete.
Vor allem möchte ich den Termin für das nächste Frakzionen-Festival
<https://www.frakzionen-festival.de/frakzionen-2027/> nicht unerwähnt
lassen: Den 15. bis 17.1.27 kann man sich schon einmal vormerken.
*[Termine im Februar]*
*Köln *
*In der **Philharmonie
<https://www.koelner-philharmonie.de/de/>****stehen die Cellistin
Valerie Fritz und der Akkordeonist Goran Stevanovich am 1.2.
<https://www.koelner-philharmonie.de/de/konzerte/rising-stars-valerie-fritz-…>,
The Wave Quartet am 3.2.
<https://www.koelner-philharmonie.de/de/konzerte/the-wave-quartet/4609>
sowie das **/Concert Românesc/**von Ligeti am **22.2.
<https://www.koelner-philharmonie.de/de/konzerte/am-puls/4960> auf dem
Programm. **Im **Atelier Dürrenfeld/Geitel
<https://platformcologne.com/live/>**erwarten uns die Soundtrips NRW
<https://soundtrips-nrw.de/> am 5.2.
<https://kgnm.culturebase.org/de_DE/konzertkalender/soundtrips-nrw-76-felix-…>,
die Flötistin Marina Cyrino am 11.2.
<https://kgnm.culturebase.org/de_DE/konzertkalender/soundtrips-nrw-76-felix-…>,
das Trio Strinning/Heinemann/Long am 23.2.
<https://kgnm.culturebase.org/de_DE/konzertkalender/strinning-long-heinemann…>
und Werckmeister am 24.2.
<https://kgnm.culturebase.org/de_DE/konzertkalender/werckmeister-2-eichenber…>
Die Hochschule für Musik und Tanz <https://www.hfmt-koeln.de/> kündigt
ein Konzert mit den Ensembles COLab Cologne und Unfeed format am 4.2.
<https://www.hfmt-koeln.de/aktuelles/veranstaltungen/04-02-2026-multi-layere…>
an, **in der**Alte <https://altefeuerwachekoeln.de/>**n**Feuerwache*
<https://altefeuerwachekoeln.de/>***kommt**vom 5. bis 7.2. die
Polit-Oper **/Amusing Ourselves to Death /**zur Aufführung, o-ton
<https://o-ton.koeln/> präsentiert am 7.2.
<https://o-ton.koeln/konzert-premiere-sa-7-2-26-1930h-dystostructions-fuer-o…>
**Neues für Oboe & Klavier **und****am 20.2.
<https://kgnm.culturebase.org/de_DE/konzertkalender/polscher-zwissler.179447…>
sind Mark Polscher und Florian Zwißler im Antiqiariat Langguth zu Gast.
Im Stadtgarten <https://www.stadtgarten.de/> steht am 23.2.
<https://www.stadtgarten.de/programm/nica-live-muede-10303> die Band
müde in der Reihe NICA live <https://nica-artistdevelopment.de/> auf der
Bühne, im japanischen Kulturinstitut <https://co.jpf.go.jp/> erklingen
ebenfalls am 23.2.
<https://co.jpf.go.jp/veranstaltungen/kalender/kapiw-apappo/>
Ainu-Gesänge **und in der Kunststation Sankt Peter
<https://www.sankt-peter-koeln.de/wp/musik/ubersichtseite-musik/> findet
am 28.2. ein Lunchkonzert statt.
*Einblicke in die freie Szene bekommt man bei *ON Cologne
<https://www.on-cologne.de/>**und **Noies <https://noies.nrw/>**, der
Zeitung für neue und experimentelle Musik in NRW, jeden 2. und 4.
Dienstag im Monat sendet****FUNKT
<https://www.gerngesehen.de/funkt/?page_id=618>**ein Radioformat mit
Elektronik und Klangkunst aus Köln **und jeden letzten Mittwoch im Monat
findet die **Soirée Sonique <https://ltk4.de/termine/>**im **LTK4
<https://ltk4.de/>**statt**. Fast täglich gibt es interessante Konzerte
im **Loft <https://www.loftkoeln.de/de/programm/> **und****w**eitere
Termine und Infos finden sich bei **kgnm <https://kgnm.de/>**, **Musik
in Köln <https://www.musik-in-koeln.de/>**und****impakt
<https://impakt-koeln.de/>****sowie **Veranstaltungen mit Jazz und
improvisierter Musik bei **Jazzstadt Köln
<https://jazzstadtkoeln.de/de_DE/home>**.***
*Ruhrgebiet*
D*as auf Live-Musik zu Stummfilmen spezialisierte Ensemble **Interzone
Perceptible <https://www.i-p-music.com/>****ist **am **19.2. in Bochum
und am 22.2. in Essen**zu erleben.*
*Am **7.2.
<https://www.kunstmuseumbochum.de/ausstellung-veranstaltung/details/soundtri…>**sind
die **Soundtrips NRW <https://soundtrips-nrw.de/>**im Kunstmuseum
***Bochum***zu Gast und das **Klavierfestival Ruhr
<https://www.klavierfestival.de/>**widmet sich am **21.2.
<https://www.klavierfestival.de/konzert/2026_pavel-kolesnikov-samson-tsoy-1/>**und
**22.2.
<https://www.klavierfestival.de/konzert/2026_die-welt-des-gyorgy-kurtag/>**György
Kurtág.*
*Im **Konzerthaus
<https://www.konzerthaus-dortmund.de/de>*****Dortmund*****spielen
Patricia Kopatchinskaja und Sol Gabetta am **27.2.
<https://www.konzerthaus-dortmund.de/de/programm/27-02-2026-sol-gabetta-patr…>**Werke
von Ligeti, Widmann u.a., im **domicil
<https://www.domicil-dortmund.de/>**steht am **19.2.
<https://www.domicil-dortmund.de/programm-details/the-dorf-11949.html>****The
Dorf <https://thedorf.net/index.php?section=Start>**auf der Bühne und in
der **Parzelle <https://www.parzelledortmund.de/>****erwarten
uns**die****Soundtrips NRW <https://soundtrips-nrw.de/>****am **6.2.
<https://www.parzelledortmund.de/2026/01/15/felix-nussbaumer-st-nrw-76/>**,
das Free-Funk-Projekt Jooklo am **7.2.
<https://www.parzelledortmund.de/2026/01/15/jooklo-amadou-wittbrodt/>**und
Earscratcher am **26.2.
<https://www.parzelledortmund.de/2026/01/15/earscratcher/>****Im
**Künstlerhaus <https://www.kh-do.de/>**ist noch bis zum **15.3.
Klangkunst ohne Lautsprecher zu erleben.*
*Am 9.2. kommen die****Soundtrips NRW
<https://soundtrips-nrw.de/>****nach ***Duisburg***ins **Lokal Harmonie
<https://www.lokal-harmonie.de/>****und im Lehmbruck Museum erwartet uns
am **26.2.
<https://lehmbruckmuseum.de/veranstaltung/konzert-26-02-2026/?wcs_timestamp=…>**eine
Hommage zum 100. Geburtstag von György Kurtág.*
*In Essen sind die **Soundtrips NRW <https://soundtrips-nrw.de/>****am
2.2. im **Rabbit Hole Theater <https://rabbithole-theater.de/>**zu Gast,
die **Philharmonie
<https://www.theater-essen.de/philharmonie/>**präsentiert am **5.2.
<https://www.theater-essen.de/programm/kalender/sound-lab-155578/3192/>**ein
Kompositionsprojekt für weiterführende Schulen zu Luciano Berios
Klangwelt, in der **Zeche Carl <https://www.zechecarl.de/>**findet vom
19. bis 21.2. das **Joe Festival
<https://www.zechecarl.de/carlsprogramm/260219-joe-festival-2026>**statt
und im Rahmen des Tikwah-Festivals jüdischer Musik erklingt am **22.2.
<https://www.theater-essen.de/programm/a-z/im-eis-des-mondes-wandern-wir-jue…>****in
der alten Synagoge **Musik von Ruth Schonthal und Ursula Mamlok.*
**Düsseldorf**
*Am 4.2. kommen die **Soundtrips NRW <https://soundtrips-nrw.de/>****ins
Theatermuseum, die **Robert Schumann Hochschule
<https://www.rsh-duesseldorf.de/>**präsentiert am **11.2.
<https://www.rsh-duesseldorf.de/veranstaltungen/details/2026-02-11-visual-mu…>**und
**12.2.
<https://www.rsh-duesseldorf.de/veranstaltungen/details/2026-02-12-visual-mu…>**Arbeiten
**des**S**tudiens**chwerpunkt**s**Visual Music und in der **Tonhalle
<https://www.tonhalle.de/>**stehen Musik von György Kurtág am **20., 22.
und 23.2.
<https://www.tonhalle.de/veranstaltung/sternzeichen/17303-bartok>**sowie
das **notabu.ensemble <https://www.notabu-ensemble.de/>**am **25.2.
<https://www.tonhalle.de/veranstaltung/na-hoern-sie-mal/17636-na-hoern-sie-m…>**auf
dem Programm.*
*Sonstwo*
In der 76. Ausgabe derSoundtrips NRW <https://soundtrips-nrw.de/> reist
Felix Nussbaumer <https://www.felixnussbaumer.com/> vom 31.1. bis 9.2.
mit Saxophon und Live-Elektronik durchs Land und trifft auf wechselnde
Gäste.
In der *Aachener*Raststätte <https://raststaette.org/>erwartet uns am
4.2.
<https://raststaette.org/termine/sync-synthesizer-jam-48-2/2026-02-04/>Synthesizer
Jam und die Gesellschaft für zeitgenössische Musik Aachen
<https://www.gzm-aachen.de/> kündigt die Reihe 'Hören und Sprehenüber
Neue Musik' am 6.2.
<https://www.gzm-aachen.de/hoeren-und-sprechen-ueber-john-luther-adams-2-2-2…>
und den Pianisten Jan Gerdes am 7.2.
<https://www.gzm-aachen.de/jangerdes-3/> an.
Die Cooperativa Neue Musik <https://cooperativaneuemusik.de/> in
*Bielefeld*veranstaltetmonatlich einenJour fixe
<https://cooperativaneuemusik.de/verein/jour-fixe/> und im Theater
<https://www.buo-bielefeld.de/theater> hat am 21.2.///Kassandra/
<https://www.buo-bielefeld.de/theater/veranstaltung/kassandra>//mit
Musik von Mathis Nitschke und Stefan Behrisch Premiere. Erste Einblicke
gibt es bereits am 9.2.
Die In Situ Art Society <https://in-situ-art-society.de/> präsentiert am
17.2. im *Bonner* Dialograum Kreuzung an Sankt Helena
<https://kreuzung-helena.de/> in der Reihe ‚The Dissonant Series‘ ein
Doppelkonzert.
In der Hochschule für Musik <https://www.hfm-detmold.de/> in *Detmold*
ist am 6.2. das hauseigene Ensemble Earquake zu erleben.
Das E-Mex Ensemble <https://e-mex.de/> lädt am 7.2.
<https://e-mex.de/konzerte/musikalischer-spaziergang-durch-die-sammlung/>
zu einem musikalischen Spaziergang durch das Museum
<https://museum-goch.de/> *Goch *ein.
*D**as TAM <https://www.tamkrefeld.de/>, Theater am Marienplatz **in
***Krefeld***, lädt jeweils freitags um 22 Uhr zum Nachtprogramm
<https://www.tamkrefeld.de/details.php?id=170>.*
*In ***Moers***hat die griechische Vibraphonistin, Perkussionistin und
Komponistin Evi Filippou <https://evifilippou.com/> den Staffelstab als
Improviser in Residence
<https://www.moers-festival.de/improviser-in-residence/improviser-in-residen…>
übernommen. Am 6., 15. und 21.2. ist sie an verschiedenen Orten und mit
verschiedenen Mitstreitenden zu erleben. *
*I*n der Black Box
<http://www.blackbox-muenster.de/index.php?id=programm>*Münster*erwarten
uns außer den *Soundtrips NRW <https://soundtrips-nrw.de/>****am **1.2.
<https://cuba-muenster.de/kultur/kalender/felix-nussbaumer/>**Veranstaltungen
*in der Reihe elektroFlux <https://kunstkopf.elektroflux.art/>am 12.2.,
21.2., 27.2. und 28.2. und im Theater
<https://www.theater-muenster.com/> hat am 27.2. /Die Kantine/
<https://www.theater-muenster.com/produktionen/die-kantine-925.html>,
ein Musiktheater im ganzen Haus von Nico Sauer <https://nicosauer.de/>,
Premiere. Folgeaufführungen des neuesten NOperas!
<https://www.noperas.de/noperas/>-Projekts finden am 13. und 14.3. statt.
Das Studio für Neue Musik
<https://www.musik.uni-siegen.de/studio_fuer_neue_musik/?lang=d> der Uni
*Siegen* lädt am 8.2.
<https://www.musik.uni-siegen.de/studio_fuer_neue_musik/veranstaltungen/25_2…>
ein zu einem Konzert in der Nicolaikirche.
Partita Radicale <http://www.partitaradicale.de/> präsentiert am 1.2. in
*Solingen* eine audiovisuelle Reise durch Reinigungsrituale der modernen
Gesellschaft
*I**m ***Wuppertaler*****ort
<https://www.kowald-ort.com/>****stehen****das New Cretan Quartet am
7.2.
<https://www.kowald-ort.com/termine-2026/newcretanquartet-7-2-2026/> und
das Trio Helicopter am 24.2.
<https://www.kowald-ort.com/termine-2026/helicopter-24-2-2026/> auf dem
Programm.*
Weitere Termine mit improvisierter Musik finden sich bei NRWJazz
<https://nrwjazz.net/>.
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29 Dec '25
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*Januar 2026*
*Gewesen: *Manos Tsangaris im Museum Kolumba
*Angekündigt: *Folkwang Woche Neue Musik in Essen – Frakzionen in
Bielefeld – PART-Ensemble mit Realness-Festival in Düsseldorf und Köln
u.v.a.m.
*(möchten Sie diese Gazette monatlich neu per E-Mail erhalten? Dann
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<mailto:neuemusik-join@list.kulturserver-nrw.de>*)*
*[Manos Tsangaris im Museum Kolumba]*
2024 wurde der ehemalige Kagelschüler Manos Tsangaris
<https://www.tsangaris.de/>mit dem von der Kunststiftung NRW ausgelobten
Mauricio Kagel Musikpreis
<https://www.kunststiftungnrw.de/uploads/PM_Musikpreis%20der%20Kunststiftung…>ausgezeichnet
und als „einer der international bedeutendsten Vertreter des Neuen
Musiktheaters“ geehrt. Der Preis ist mit 80.000 € dotiert, wobei ein
Teil der Summe in die Realisierung eines Werksmit einem Ensemble aus NRW
fließen soll. Mit der Uraufführung von /close Up – lontano 3/
<https://www.kolumba.de/index.php?language=ger&cat=2&art=995>durch das
Ensemble hand werk <https://ensemble-handwerk.eu/>, die Sopranistin
Friederike Kühl <https://friederike-kuehl.de/>und weitere Mitwirkende
hat diesesProjekt nun im Kolumba
<https://www.kolumba.de/index.php?language=ger>, dem von Peter Zumthor
entworfenen Kunstmuseum des Erzbistums Köln, Gestalt angenommen.
An das Motto dergegenwärtigenJahresausstellung /make the secrets
//productiv//e!/
<https://www.kolumba.de/index.php?language=ger&cat=47&art=989>knüpftTsangaris
unmittelbar an; mit dem Geheimnisvollen, dem Ambivalenten, dem
Uneindeutigen kennt er sich aus und, wie sein Werktitel bereits
anzeigt,sucht er es diesmalin der Gleichzeitigkeit von Nähe (/close Up/)
und Ferne (ital. /lontano/, entfernt). In Gruppen vonjeweils sieben
Personen erwartet uns„ein Stationentheater in verbundenen Räumen“, wobei
die fünf Stationen jeweils von einem Imperativ überschrieben sind. Die
einzelnen ca. 10-minütigen Etappen laufen parallel ab, so dass uns, als
wir im zweiten Stock aus dem Fahrstuhl entlassen werden, ausder Ferne
bereits eine Gesangsstimme und einePosaune entgegen tönen. Doch zunächst
werden wir in die entgegengesetzte Richtung in eine scheinbare Sackgasse
gelockt. Ganz dicht sitzen wir vor einem offenen Klavier, dessen
Eingeweide von einem Pianisten bearbeitet werden, während zwei
Mitwirkende sich im Beuysschen ‚Ja ja ja ja ja ne ne ne ne ne‘-Singsang
ergehen. ‚Lausch!‘ heißt es, die scheinbare Sackgasse entpuppt sich beim
Öffnen einer Fahrstuhltür als Durchgangszimmer, doch während miralles
möglichedurch den Kopf schießtund ich versuche, weitere Details des
Szenarios einzuordnen (ein lautlos rotierender Plattenteller, eine
vergängliche Schrift an der Wand), werden wir schon weitergeleitet. Denn
Bleiben ist nirgends, alles ist Transit, alles ist Übergang. Der Weg
führt uns in die Bibliothek, einem hohen, von edler Holzvertäfelung und
großen Fenstern geprägten Raum. Umhülltvon Streicher- und Flötenklängen
ist unser Blick auf zwei schweigende, uns frontal gegenübersitzende
Personen gerichtet, über deren KöpfenTexte projiziert werden. ‚Lies!‘
heißt die Aufforderung diesmal, lies die Worte, lies die Gesichter, lies
die Maserungen des Holzes, alles wird zum Zeichen und lässt sich doch
nicht eindeutigentschlüsseln, alles ist gedeutete Welt, in der wir
bekanntermaßen nicht sehr verlässlich zu Haus sind. Vorbei an Tsangaris’
dauerhaft installierter Kugelbahn
<https://www.kolumba.de/?language=ger&cat_select=1&category=2&artikle=184>,
die wir diesmal nicht in Aktion erleben, betreten wir den großen
Verbindungsraum und können nun auch das bislang nur aus der Ferne
Hörbare zuordnen. Doch zunächst werden unsere Sinne in einen Nebenraum
auf eine /Tragedia civile/, eine bürgerliche Tragödie,
gelenkt(‚Schau!‘). Jannis Kounellis gleichnamiges Werk, bei dem er vor
einer mit gleißendem Blattgold überzogenen Wand einen mit Hut und Mantel
behängten Kleiderständer platziert, handelt ebenfalls vom Miteinander
des Transzendenten und des Profanen, von Aufgehoben- und Verlorensein,
von Übergang und Übrigbleiben. Die Sopranistin Friederike Kühl lädt
dieses Ensemble mit ihrem Gesang zusätzlich auf, bevor sie sich unserer
kleinen Gruppe zuwendet, direkt vor uns Platz nimmt und uns so nah
kommt, dass kein Ausweichen möglich ist. Die vierte Station (‚Sei!‘)
erfordert nur einen Platzwechsel um 180° und doch ergibt sich ein ganz
anderes Szenario. Ohne direktes menschliches Gegenüber nimmt die
Hellhörigkeit zu; eine Geige gibt sich hin, säuselt ganz nah am Ohr, die
Posaune, die sich schon zu Beginn unseres Weges aus der Ferne bemerkbar
machte, erfüllt den Raum, hinzukommen geräuschhafte Gesten, schwirrende
Ruten, metallisches Klirren, klackernde Hölzer, die jeweils den Übergang
von einer Station zur nächsten markieren. Die letzte (‚Sieh!‘) führt uns
in einen hohen turmartigen Raum, wir sitzen im Rund, in das sich Cello
und Trompete einfügen. Fast lebensgroß steht zwischen uns ein
Schmerzensmann aus dem 15. Jahrhundert. Als sich ihm gegenüber (unter
Paul Theks /Gefiederter Schlange/) ein Obdachloser aus seinem Schlafsack
schält, wirkt dies einen Moment lang fast plump, wie ein unangemessener
Einbruch des Alltäglichen. Aber vielleicht wohnt Christus hier seiner
eigenen Auferstehung bei oder die Trompete bläst zum jüngsten Gericht.
Tsangaris macht die Geheimnisse produktiv, er greift vorhandene Fäden
auf, verwebt sie mit neuen und knüpft unerwartete Verbindungen, während
im Kopf ein Schneegestöber aus Bildern, Worten, Erinnerungen entfacht
wird, entsteht durch Klänge und Geräusche, minimalistische Szenerien und
unmittelbare Begegnungen eine geschärfte Wahrnehmung und damit eine
besondere Sinnlichkeit und Empfindsamkeit. Der Körper wird zur
Bibliothek. Das Nahe und das Ferne, das Profane und das Sakrale, das
Geistige und das Körperliche, das Schreckliche und das Tröstliche, Aura
und Spur begegnen und berühren sich. Lebendige machen alle den Fehler,
dass sie zu stark unterscheiden.
Als ich nach einer guten Stunde wieder die Straße betrete, fühle ich
mich selbst gegen den Kölner Weihnachtswahnsinn wohltuend gefeit.
*[Termine im Januar]*
*Köln *
*In der **Philharmonie
<https://www.koelner-philharmonie.de/de/>****stehen das **Ensemble
Modern <https://www.ensemble-modern.com/>**mit Steve Reichs **/Music vor
18 Musicians/**am **6.1.
<https://www.koelner-philharmonie.de/de/konzerte/music-for-18-musicians/4605>**,
das **Trio Catch <https://www.triocatch.com/de/>**am **15.1.
<https://www.koelner-philharmonie.de/de/konzerte/trio-catch/4657>**und
die Academy of St Martin in the Fields mit einem Werk von Kevin Puts am
**18.1.
<https://www.koelner-philharmonie.de/de/konzerte/academy-of-st-martin-in-the…>**auf
dem Programm. **Die **Musikfabrik
<https://www.musikfabrik.eu/de/>**kündigt **das Abschlusskonzert der
Virtual Brass Academy am **12.1.
<https://www.musikfabrik.eu/de/kalender/virtual-brass-academy-for-composers-…>**,
ein Montagskonzert am **19.1.
<https://www.musikfabrik.eu/de/kalender/montagskonzert-runnin-wild/>**,
das 95. Konzert der Reihe 'Musikfabrik im WDR’ am **30.1.
<https://www.musikfabrik.eu/de/kalender/musikfabrik-im-wdr-95/>**und
**einen Auftritt des**Kölner Chaos Orchester**s**am **31.1.
<https://www.musikfabrik.eu/de/kalender/koelner-chaos-orchester-konzert/>****an.
**I**n der **Hochschule für Musik und Tanz
<https://www.hfmt-koeln.de/>****erwarten uns****ein Konzert der
Kompositionsklassen am **7.1.
<https://www.hfmt-koeln.de/aktuelles/veranstaltungen/07-01-2026-kompass-8-ko…>**,
ein Neue Musik-Abend für acht Posaunen am **22.1.
<https://www.hfmt-koeln.de/aktuelles/veranstaltungen/22-01-2026-neue-musik-a…>**sowie**jeweils
mittwochs die **Ringvorlesung
<https://www.hfmt-koeln.de/musik/wissenschaft-forschung/ringvorlesung/>
über Zukunftsmusik.****Bei freiem Eintritt sind am 8.1.
<https://www.stadtgarten.de/programm/nica-live-special-2026-10991> und
9.1. <https://www.stadtgarten.de/programm/nica-live-special-2026-10992>
die NICA <https://nica-artistdevelopment.de/>**A**rtists*
<https://nica-artistdevelopment.de/>***im Stadtgarten **zu erleben **und
am 26.1.
<https://www.stadtgarten.de/programm/nica-live-trio-abstrakt-10342> ist
in der benachbarten Christuskirche das Trio Abstra
<https://trioabstrakt.com/>**k**t* <https://trioabstrakt.com/>*zu Gast.
Beim 4. Raderbergkonzert des Deutschlandfunks am 13.1.
<https://www.deutschlandfunk.de/raderbergkonzert4-13-1-2026-100.html>
spielt das Schlagzeugensemble TrioColores auch zeitgenössische Klänge,
in der WDR-Reihe 'Musik der Zeit **#Atelier**' am 14.1.
<https://www1.wdr.de/orchester-und-chor/sinfonieorchester/konzerte/termine/m…>
bringt das WDR Sinfonieorchester **Werke des musikalischen Nachwuchses
zur Aufführung und in der Fuhrwerkswaage wird am 16.1. die interaktive
Klanginstallati**on****/Ripples/
<https://www.musikfonds.de/kalender/ripples>**der Künstlerin und
Komponistin Claudia Robles-Angel <https://claudearobles.de/> eröffnet
(bis 1.2. erlebbar). In der Reihe 'soundings' der Kunsthochschule für
Medien <https://www.khm.de/> ist am 22.1.
<https://www.khm.de/termine/news.6019.soundings-052-multilogue/> das
Künstlerkollektiv multilogue zu Gast, **beim Neujahrskonzert des
Japanischen Kulturinstituts <https://co.jpf.go.jp/> trifft am 23.1.
<https://co.jpf.go.jp/veranstaltungen/kalender/die-welt-der-tsuzumi-trommel-…>
Tradition auf Gegenwart und das Ensemble hand werk
<https://ensemble-handwerk.eu/> setzt am 24.1.
<https://ensemble-handwerk.eu/hw26c_1/> seine Reihe mit guter Musik in
der Alten Feuerwache <https://altefeuerwachekoeln.de/> fort.
*Einblicke in die freie Szene bekommt man bei *ON Cologne
<https://www.on-cologne.de/>**und **Noies <https://noies.nrw/>**, der
Zeitung für neue und experimentelle Musik in NRW, jeden 2. und 4.
Dienstag im Monat sendet****FUNKT
<https://www.gerngesehen.de/funkt/?page_id=618>**ein Radioformat mit
Elektronik und Klangkunst aus Köln **und jeden letzten Mittwoch im Monat
findet die **Soirée Sonique <https://ltk4.de/termine/>**im **LTK4
<https://ltk4.de/>**statt**. Fast täglich gibt es interessante Konzerte
im **Loft <https://www.loftkoeln.de/de/programm/> **und****w**eitere
Termine und Infos finden sich bei **kgnm <https://kgnm.de/>**, **Musik
in Köln <https://www.musik-in-koeln.de/>**und****impakt
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improvisierter Musik bei **Jazzstadt Köln
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*Ruhrgebiet*
D*as auf Live-Musik zu Stummfilmen spezialisierte Ensemble **Interzone
Perceptible <https://www.i-p-music.com/>****ist **am 15.1. in Bochum und
am 16.1. in Duisburg zu erleben.*
*Das Schumann Quartett spielt am **15.1.
<https://www.konzerthaus-dortmund.de/de/programm/15-01-2026-schumann-quartet…>**im
***Dortmunder*****Konzerthaus
<https://www.konzerthaus-dortmund.de/de>**ein Streichquartett von Amy
Beach und ebenfalls am **15.1.
<https://www.domicil-dortmund.de/programm-details/the-dorf-11948.html>**steht
**The Dorf <https://thedorf.net/index.php?section=Start>**im **domicil
<https://www.domicil-dortmund.de/>**auf der Bühne*
*Als Nachspiel der Folkwang Woche Neue Musik kommen am **24.1.
<https://www.folkwang-uni.de/home/hochschule/veranstaltungen/veranstaltungen…>**im
***Duisburger***Ableger **der Hochschule **frische Klänge zu Gehör
**und**im **EarPort <https://earport.de/pages/de/startseite.php>**wird
am 25.1. eine neue Ausstellung mit einem Performancekonzert eröffnet.*
*Die **Folkwang Universität <https://www.folkwang-uni.de/home>****in
***Essen*****veranstaltet **vom 12. bis 15.1. die Folkwang Woche Neue
Musik. Außerdem stehen Kompositionen von Folkwang-Lehrenden am **6.1.
<https://www.folkwang-uni.de/home/hochschule/veranstaltungen/veranstaltungen…>**,
die Tape Session am **8.1.
<https://www.folkwang-uni.de/home/hochschule/veranstaltungen/veranstaltungen…>**,
junge Neue Kammermusik aus der Türkei am **28.1.
<https://www.folkwang-uni.de/home/hochschule/veranstaltungen/veranstaltungen…>**und
das Impr%rchester am **31.1.
<https://www.folkwang-uni.de/home/hochschule/veranstaltungen/veranstaltungen…>**auf
dem Programm. In der **Philharmonie
<https://www.theater-essen.de/philharmonie/>**spielt ****die **Academy
of St Martin in the Fields **am **11.1.
<https://www.theater-essen.de/programm/kalender/joshua-bellacademy-of-st-mar…>**ein
Werk**von Kevin Put**s und die **Neue Musik Zentrale
<https://www.gnm.ruhr/> **lädt am 10.1. zum Treff13.*
**Düsseldorf**
*Das **PART-Ensemble <https://part-musik.de/>**veranstaltet vom 8. bis
10.1. **in Kooperation mit der New Yorker Gruppe Unheard-of//Ensemble
das Festival **Realness <https://part-musik.de/projects/realness/>**mit
einem Symposium**an der Düsseldorfer Heinrich Heine
Universität****sowie**Konzerten in Düsseldorf und Köln. Die****Sammlung
Philara <https://www.philara.de/de> **beendet die **Ausstellung
<https://www.philara.de/de/aktuell>****/Modular Organ/**am 24.1.
<https://www.philara.de/de/programm> **mit einem **Artist Talk in der
Ausstellung und (in Zusammenarbeit mit dem****IDO-Festival
<https://www.ido-festival.com/>**) **einer****Orgelnacht
<https://www.ido-festival.com/programm-orgelfestival/veranstaltung/?id=644>**in
St. Antonius Oberkassel. In der **Tonhalle
<https://www.tonhalle.de/>**erklingt am **16., 18. und 19.1.
<https://www.tonhalle.de/veranstaltung/sternzeichen/17300-peer-gynt-suiten>**ein
neues Werk von Gordon Hamilton.*
*Sonstwo*
In der *Aachener* Raststätte <https://raststaette.org/> erwartet uns am
7.1.
<https://raststaette.org/termine/sync-synthesizer-jam-48-2/2026-01-07/>
Synthesizer Jam und die Gesellschaft für zeitgenössische Musik Aachen
<https://www.gzm-aachen.de/> kündigt für den 16.1.
<https://www.gzm-aachen.de/big-bandits-she-2-3-2/> aktuellen Jazz mit
dem Anirahtak Trio an
Die Cooperativa Neue Musik <https://cooperativaneuemusik.de/> in
*Bielefeld* veranstaltet monatlich einen Jour fixe
<https://cooperativaneuemusik.de/verein/jour-fixe/> und in der
Zionskirche <https://www.zionsgemeinde-bethel.de/.cms/112> findet vom
11. bis 18.1. wieder das Frakzionen-Festival
<https://www.frakzionen-festival.de/> statt. Mit dabei sind diesmal das
Trio Abstrakt <https://trioabstrakt.com/de/home/>, die Ensemble Ascolta
<https://ascolta.de/>, BRuCH <https://6000720639e41.site123.me/> und
Earquake
<https://www.hfm-detmold.de/die-hochschule/ensembles-der-hfm/ensemble-earqua…>
u.v.a.m.
Das Ensemble Horizonte <http://www.ensemble-horizonte.de/> präsentiert
am 17.1. in der *Bonner* Lutherkirche Johann Sebastian Bach und die Moderne.
*In der Hochschule für Musik <https://www.hfm-detmold.de/> in
***Detmold***stehen ein Vortragsabend der Klasse Prof. Dr. Mark Barden
am 9.1. und ein Konzert mit dem Ensemble Earquake am 25.1. auf dem
Programm.*
*D**as TAM <https://www.tamkrefeld.de/>, Theater am Marienplatz **in
***Krefeld***, lädt jeweils freitags um 22 Uhr zum Nachtprogramm
<https://www.tamkrefeld.de/details.php?id=170>.*
*D**ie*Musikhochschule
<https://www.uni-muenster.de/Musikhochschule/>*Müns**ter*widmet sich am
9.1.
<https://www.uni-muenster.de/de/veranstaltungskalender/prod/ausgabe/termine.…>dem
Münsteraner Komponisten Winfried Michelund in der Black Box
<http://www.blackbox-muenster.de/index.php?id=programm>erwarten uns
geballte Münsteraner Improvisationspower am 4.1., in der Reihe
elektroflux:kunstkopf <https://kunstkopf.elektroflux.art/>Gregor
Bohnensack am 18.1. und mifuri mit Claudius Lazzeroni und Eicke Riggers
am 25.1. sowie das Duo Abdelnour/Dimitradis am 24.1.
*I**m ***Wuppertaler*****ort
<https://www.kowald-ort.com/>****stehen**The Sound of Sisterhood **in
der Reihe ‚all female‘ am **11.1.
<https://www.kowald-ort.com/termine-2026/sisterhood11-1-2026/>**, **ein
Film über Dieter Fränzel in der Reihe ‚cine:ort‘ am **18.1.
<https://www.kowald-ort.com/termine-2026/cineort-18-1-2026/>**, das Trio
RüboSOM am **28.1.
<https://www.kowald-ort.com/termine-2026/bonnen-28-1-2026/>**und der
Auftakt der nächsten Runde der **Soundtrip**s NRW*
<https://soundtrips-nrw.de/>mit dem Saxophonisten Felix Nussbaumer
<https://www.felixnussbaumer.com/>am 31.1.
<https://www.kowald-ort.com/termine-2026/soundtrips-nrw/>auf dem
Programm. Anlässlich des 100. Geburtstags von Morton Feldman gastieren
das JACK Quartet <https://www.jackquartet.com/>und die Pianistin
Florence Millet <https://www.florencemillet.com/>am 16.1.
<https://skulpturenpark-waldfrieden.de/veranstaltungen/details/jack-quartet-…>im
Skulpturenpark Waldfrieden <https://skulpturenpark-waldfrieden.de/>.
Weitere Termine mit improvisierter Musik finden sich bei NRWJazz
<https://nrwjazz.net/>.
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1
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27 Nov '25
Wenn diese Gazette in ihrem Mailprogramm nicht korrekt angezeigt wird,
können Sie sie auch hier lesen:
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*Dezember 2025*
*Gewesen: *NOW!-Festival in Essen*Angekündigt: *Carte Blanche Cologne –
Soundtrips NRW – musik21 in Düsseldorf u.v.a.m.
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*
*
*
*[NOW!-Festival in Essen] *
Während das Kölner Achtbrückenfestival in diesem Jahr sein Aus
verkündete und andere Konzerthäuser der Region ihre Festivals mit
zeitgenössischer Musik sang- und klanglos beerdigt haben (z.B. die
‚Zeitinsel‘ im Konzerthaus Dortmund oder das ‚Schöne Wochenende‘ der
Düsseldorfer Tonhalle), hält sich das Essener NOW!-Festival
<https://www.theater-essen.de/philharmonie/now-festivalprogramm-2025-element…>
wie ein Fels in der Brandung. An zwei Wochenenden gab es neue Musik mit
hochkarätigen Ensembles und das soll auch im nächsten Jahr so bleiben.
Der diesjährige Auftakt war allerdings überschattet durch eine Absage,
die einigen Wirbel auslöste. Die Uraufführung eines bei Clara Iannotta
<https://claraiannotta.com/> in Auftrag gegebenen Violinkonzerts, bei
dem Carolin Widmann <https://carolinwidmann.com/> als Solistin glänzen
sollte, wurde kurzfristig zurückgezogen, gegenseitige Schuldzuweisungen
machten die Runde. Stein des Anstoßes waren die von Iannotta
vorgesehenen unkonventionellen Klangerzeuger, weshalb ein Teil der
Essener Philharmoniker nur unter Zahlung einer tarifrechtlich
vorgesehenen Zulage zur Mitwirkung bereit war – Mittel, die offenbar
nicht zur Verfügung standen. Letztlich führte wohl eine unglückliche
Kommunikation zu dem Dilemma, wofür sich das NOW!-Festival inzwischen
bei der Komponistin entschuldigte.
Anstelle der geplanten Uraufführung erklang /Night in Appen /von//Elena
Firsova/, /in dem dieseeine sehr reale Situation (eine Nacht im Haus von
Sofia Gubaidulina mit aufs Dach prasselnden Eicheln, morgendlichem
Vogelgesang und Kirchenglocken) in eine von Dramatik und Heiterkeit
gleichermaßen geprägteMusik übersetzt. Ihr besonderes Engagement für die
Neue Musik konnten die Essener Philharmoniker mit /Segel/von Lisa
Streich unter Beweis stellen, ein Werk, in dem diese kontrastreich mit
dem zeitgenössischen Vokabular spielt und hingehauchte
Streicherklängeauf aggressiveRhythmen treffen lässt. Carolin Widmann
durftesich derweil ganz auf Alban Bergs /Violinkonzert/konzentrieren.
Aber auch ClaraIannottasKlangwelt kam nicht zu kurz, da sie als
Porträtkomponistin im Programm vielfachvertreten war. Ein absolutes
Highlight stellte das Konzert mit dem Jack Quartet
<https://www.jackquartet.com/>dar, dasHelmut Lachenmanns /Reigen seliger
Geister/mit Iannottas vier Streichquartetten verknüpfte. Lachenmanns
filigrane Klangforschung unter Einsatz erweiterter Spieltechniken ist
akribisch ausgearbeitet und wurde vielfach analysiert, vor allem ist
dieses Stück aber ein sinnliches Ereignis, das auch 35 Jahre nach seiner
Uraufführung noch unter die Haut geht. Das Jack Quartet tastete sich
aufso konzentrierte und feinnervigeWeisean der Hörschwelle entlang, dass
jede noch so kleine Nuance spürbar war. Iannotta geht diesen Weg weiter,
indem sie Zuspielungen und Präparationen verwendet. In /dead wasps in
the jam-jar (iii)/bettet sie hohe, sirrende Geräuschschlieren in eine
Aura aus wogenden Sinuswellen. In /Earthing – dead wasps
(obituary)/verschmelzen die wispernden, säuselnden, knisternden Tönemit
zugespielten Klängen, verdichten sich zu einer dunklen Färbung oder
versteigen sich in gläsern-flirrende Höhen. Auch in dem Konzert mit dem
Ensemble Recherche <https://www.ensemble-recherche.de/>war Iannotta mit
zwei Werken vertreten. In /D’après/ließ sie sich vom Geläut des
Freiburger Münsters inspirieren, in /Limun/kommen neben Violine und
Viola zwei Umblätterer zum Einsatz, die im weiteren Verlaufdurch mit
Stoff umwickelte Mundharmonikas zu einem besonders obertonreichen
Gesamtklang beitragen. Iannotta verwendet oft schlichteMittel
(Büroklammern, Knete), doch die damiterzeugten Effekte wirken nieals
Selbstzweck oder originelleZugabe sondern verbinden sich zu einem
subtilen Klangkosmos, der einfach Freude macht. Auch Günter Steinke,
dessen neues Werk /You never know /vomEnsemble Recherche alsdeutsche
Erstaufführung gespielt wurde, lässtlive erzeugte Musik mit auf
Instrumentalklängen basierenden Zuspielungen interagierenund
verschmelzen. Aus einem behutsamen, geräuschhaften Auftakt entwickelt
sich ein komplexes Gewebe, dasphasenweise anschwillt, sich zunehmend
verdichtet und bei dem man nie genau weiß (/You never know/), was aus
dem Instrument und was aus dem Lautsprecher kommt.
NOW! firmiert als Festival der Essener Philharmonie, lebt aber vom
kreativen Input der Folkwang Hochschule – vor allem dem Engagement von
Günter Steinke. Steinke ist seit 2004 Folkwang-Professor für
Instrumentalkomposition, seit Gründung des Festivals dabei, maßgeblich
für dessen inhaltliche Planung verantwortlich und durch
Konzerteinführungen omnipräsent und zwar auf eine sehr nahbare und
sympathische Weise, die nicht selbstverständlich ist. Diese engagierte,
unprätentiöse Art zeichnet auch Barbara Maurer aus, ehemaliges Mitglied
des Ensemble Recherche und seit 2017 Professorin für zeitgenössische
Musik. Traditionellerweise präsentieren sich ihre Studierenden,
fürsorglich von ihr umhegt, in einem Konzert im Museum Folkwang. Diesmal
stellte sich mit dem Trio Signale (Sophie Kockler, Klarinetten, Jungin
Kim, Violoncello, Emi See, Klavier) eine neue Formation vor, die rund um
Lachenmanns /Allegro Sostenuto/ dem 90-jährigen ein Geburtstagsständchen
brachte. Bei einer Auftaktveranstaltung in der Neue Musik Zentrale
präsentierte sich bereits das Trio Sillage (Margot Le Moine, Bratsche,
Aaron Wolharn, Flöte und Fanny Herbst, Harfe) erstmals der
Öffentlichkeit – an Nachwuchstalenten besteht also kein Mangel. Aus dem
Vollen schöpfen konnten die Studierenden bei dem Projekt /Folkwang
Elemente/
<https://www.theater-essen.de/programm/a-z/folkwang-elemente-145314/>,
bei dem unter der Leitung von Roman Pfeifer die verschiedenen
künstlerischen Sparten (Musik, Tanz, Video, Performance, Theater) sich
gemeinsam dem Thema Chaos widmeten. Herausgekommen ist eine stimmige
Gesamtschau, bei der Videos von wuchernden Schwarmwolken, tanzende
Schatten, selbstgebaute Instrumente, zarte nervöse Ensembleklänge und
ein geschredderter Popsong sich organisch verbinden. Zum Sinnbild einer
bunten Identität, die nicht immer aufgehen muss, werden Zauberwürfel,
die mit ihrem Klacken wiederholt dazwischenfunken.
Während am ersten Festivalwochenende vor allem Liebhaber und
Liebhaberinnen der Neuen Musik mit großem N auf ihre Kosten kamen, war
das zweite Wochenende weiter gefasst. Das Ensemble Modern
<https://www.ensemble-modern.com/> ist bekannt dafür, dass es gerne über
den Tellerrand der Neuen Musik hinausschaut. Allerdings ist das Narrativ
von der Überwindung der Grenzen zwischen E- und U-Musik selbst alles
andere als neu, auch wenn Alex Paxton <https://alexpaxtonmusic.com/> es
im Gespräch mit Steinke als taufrische persönliche Heldentat verkauft.
Früher hieß es beschwichtigend, dass zumindest die Unterscheidung
zwischen guter und schlechter Musik bestehen bleibe, doch haben wir
dafür heute noch funktionierende Kriterien? Für sein neues Stück /Don’t
leave me behind /plündert Paxton die Geräuschkulissen, die an
Alltagsorten wie Shoppingmalls auf uns einprasseln, und verknüpft sie zu
einem effektvollen Potpourri, das seinen Witz für mich allerdings
schnell ausgereizt hat. Enno Poppe, der gleichzeitig am Dirigierpult
stand, arbeitet sich in seinem Werk /Körper/am Sound der Bigband ab. Zum
Auftakt entfacht er ein großartiges, lustvoll überschäumendes
Tohuwabohu, doch im weiteren Verlauf verliert er zwischen Hammondorgel
und mäandernden jazzigen Passagen den roten Faden und findet den
Ausstieg nicht, so dass das Stück überlang um sich selbst kreist.
Zumindest begegnet unsU-Musik bei ihm nicht nur als verquirlteZitate,
sondern als zersplitterte Partikel, die neu zusammengesetzt ein
Eigenleben entfalten. Für /Fleisch/- interpretiert vom Ensemble Nikel
<http://ensemblenikel.com/> – ließ er sich von Blues- und Rockmusik
inspirieren, wovon ich mir mehr draufgängerischen Drive erhofft hatte.
Der vom Nikel-Gitarristen Yaron Deutsch bemühteVergleich mit Jimi
Hendrix scheint mirjedenfalls überzogen. Mehr überzeugt hat mich Rebecca
Saunders <https://www.rebeccasaunders.net/> /Us //D//ead Talk Love/, bei
dem das Ensemble Nikel von der Altistin Noa Frenkel
<https://www.noafrenkel.com/> unterstützt wurde. Dem Stück liegt, wie
auch SaundersOper /Lash/, eine Zusammenarbeit mit dem Videokünstler und
Autor Ed Atkins zugrunde, doch im Gegensatz zur Oper kannman sich hier
ganz auf die akustische Ebene konzentrieren. Einfragil-wogenderKlangraum
wird von harten Attacken und scharfen Spitzen zerpflügt. In diesem
unsicheren Terrain nimmt uns Frenkel mit auf eine rasante
Achterbahnfahrt, johlt, bäumt sich auf, versinkt in dunklem Raunen,
nimmt Fahrt auf, bremst ab, stürzt sich in den Abgrund und schießt im
nächsten Moment hoch hinaus. Am Ende fühlte ich mich wohligdurchgerüttelt.
NOW!-Tradition hat die Übernahme eines ‚Musik der Zeit
<https://www1.wdr.de/radio/wdr3/musik/musik-der-zeit/index.html>‘-Konzerts
mit dem WDR-Sinfonieorchester. Unter der Leitung von Patrick Hahn
<https://www.patrick-hahn.com/> (wohlgemerkt der Dirigent, nicht der
kurzzeitige Redakteur für Neue Musik) erklingen neben Berios
/Bewegung/aus den 70er Jahren drei neuere Werke. Doch was Stefano
Gervasoni, Mirela Ivičevićs und Mikel Urquiza auf die Bühne zaubern,
verliert sich – jedes auf seine Weise – in bombastischen Gesten und
Theaterdonner. Besonders irritiert das bei Gervasonis neuem Werk
/Tacet/, das im Titel Schweigen verheißt, aber stattdessen im Horror
Vacui versinkt und jeden Moment des Innehaltens mit Pauken und
Tirilieren an die Wand spielt. Als neuer WDR-Redakteur für
zeitgenössische Musik wurde inzwischen übrigens Anselm Cybinski benannt,
der in diesem Ressort bislang noch nicht nennenswert in Erscheinung
getreten ist. Man darf gespannt sein und hoffen, dass davon
unberührtNOW! in diesen widrigen Zeiten noch lange die Stellung hält!
*[Termine im Dezember]*
*Köln *
In*der **Alten Feuerwache <https://altefeuerwachekoeln.de/>****stehen
**Pulse <https://pulsepulse.de/>**mit **progressive**n
**Streich**quartett**klängen am 2.12., das Ensemble **S201
<https://www.ensemble-s201.com/>**am 3.12.,****States of Play
<https://sebastiangramss.de/statesofplay/>****am 5.12, das Duo Stöber
und Watanabe am 9.12., Britta Lieberknechts Reihe **/Leise schäumt das
Jetzt/**am 13. und 14.12. und **Carte Blanche Cologne
<https://kgnm.culturebase.org/de_DE/carte-blanche>**, ein Festival der
kgnm für elektroakustische Musik, am 16. und 17.12. auf dem Programm.
**In der **Philharmonie
<https://www.koelner-philharmonie.de/de/>****erwartet uns Musik von
George Benjamin und Jonathan Harvey am **7.12.
<https://www.koelner-philharmonie.de/de/konzerte/schwanengesang/4946#programm>**,
von Jörg Widmann am **12.12.
<https://www.koelner-philharmonie.de/de/konzerte/lebensklange-schumanns-zwei…>**und
**18.12.
<https://www.koelner-philharmonie.de/de/konzerte/christiane-karg-hakan-harde…>**sowie
von Arvo Pärt am **25.12.
<https://www.koelner-philharmonie.de/de/konzerte/nils-monkemeyer-larte-del-m…>**Die
**Musikfabrik <https://www.musikfabrik.eu/de/>**kündigt ein
Werkstattkonzert mit Spat'Sonore und Phillip Sollmann am **1.12.
<https://www.musikfabrik.eu/de/kalender/montagskonzert-spatsonore/>**,
die Eröffnung der Virtual Brass Academy am **15.12.
<https://www.musikfabrik.eu/de/kalender/virtual-brass-academy-eroeffnung/>**und
Adventure #15, ein Kooperationsprojekt mit der Musikhochschule, am
**19.12. <https://www.musikfabrik.eu/de/kalender/adventure-15/>**an.
**I**n der **Hochschule für Musik und Tanz
<https://www.hfmt-koeln.de/>****findet außerdem**jeweils mittwochs die
**Ringvorlesung über Zukunftsmusik****und am **11.12.
<https://www.hfmt-koeln.de/aktuelles/veranstaltungen/11-12-2025-klassenabend…>**ein
Klassenabend Neue Musik statt und am **4.12.
<https://www.museum-ludwig.de/fileadmin/content/00_Ausstellungen/_Medien/202…>**präsentieren
Studierende der Hochschule ein Konzert im Rahmen der Ausstellung **/Fünf
Freunde/
<https://www.museum-ludwig.de/de/ausstellungen/fuenf-freunde-john-cage-merce…>**im
Museum Ludwig.****I**n der **Kunststation Sankt Peter
<https://www.sankt-peter-koeln.de/wp/musik/ubersichtseite-musik/>
**erwarten uns das Part-Ensemble <https://part-musik.de/> mit Musik aus
den USA am 5.12., ein Lunchkonzert am 6.12. und das Silvesterkonzert am
31.12.**
Beim **Chamber Remix <https://www.hfmt-koeln.de/>**am 2.12. leitet
Albrecht Maurer das Large Ensemble, ein **Konzert
<https://collmus.uni-koeln.de/konzerte>**in St. Albert Magnus am 3.12.
ist dem 90. Geburtstag von Arvo Pärt gewidmet, die **Kunsthochschule für
Medien <https://www.khm.de/>**setzt am **4.12.
<https://www.khm.de/termine/news.6018.soundings-051-echo-ho--pulgar-vitols/>**die
Reihe ‚soundings‘ fort, **im Konzertraum 674fm findet ebenfalls am
**4.12. <https://674.fm/klang-und-raum-ambient-sessions-2/>**eine
Ambient Session statt,****das **Asasello Quartett
<https://asasello-quartett.eu/de/>**interpretiert am **5.12.
<https://asasello-quartett.eu/de/events/05-12-2025-koeln/>**das **/2.
Streichquartett/**von Peter Jakober **und gleichfalls am **5.12.
<https://o-ton.koeln/konzert-literatur-fr-5-12-25-2030h-der-verfuehrer-szyma…>**kann
man dem Werk **des**Komponisten Karol Szymanowski b**egegnen.****D**as
**E-Mex-Ensemble <https://e-mex.de/>**präsentiert am **6.12.
<https://e-mex.de/konzerte/sonnenlandschaften/>**im
Wallraf-Richartz-Museum im Rahmen des **Tonedmelisma-Festivals
<https://tonedmelisma.com/>****/Sonnenlandschaften, /**der **Junge
Kammerchor Köln <https://www.junger-kammerchor-koeln.de/>**feiert am
**6. und 7.12. <https://www.junger-kammerchor-koeln.de/konzerte/>**sein
zehnjähriges Jubiläum, **die **reiheM <https://www.reihe-m.de/>**hat
am**//**8.12. <https://www.reihe-m.de/?p=6086>**BJ Nilsen und Anna
Schimkat zu Gast, die **Soundtrip**s NRW*
<https://soundtrips-nrw.de/>kommen am 9.12. ins Atelier Dürrenfeld
<https://platformcologne.com/live/>, *das **E-Mex-Ensemble
<https://e-mex.de/>****gratuliert am **12.12.
<https://e-mex.de/konzerte/280-1/>**Boulez, Pagh-Paan und Berio und das
**Ensemble handwerk <https://ensemble-handwerk.eu/>**bringt vom 10. bis
15.12. **/close UP – lontano 3/
<https://ensemble-handwerk.eu/manos/>**von Manos Tsangaris im Museum
Kolum**b**a zur Aufführung. **Ins neue Jahr kann man übrigens auch im
**LTK4 <https://ltk4.de/>**im Lutherturm feiern.
*Einblicke in die freie Szene bekommt man bei *ON Cologne
<https://www.on-cologne.de/>**und **Noies <https://noies.nrw/>**, der
Zeitung für neue und experimentelle Musik in NRW, und jeden 2. und 4.
Dienstag im Monat sendet****FUNKT
<https://www.gerngesehen.de/funkt/?page_id=618>**ein Radioformat mit
Elektronik und Klangkunst aus Köln **(am 9.12. mit Pablo Garreton und am
**23.12.
<https://kgnm.culturebase.org/de_DE/konzertkalender/funkt-sessions-x-mas.179…>**mit
einer Weihnachtsausgabe)**. Fast täglich gibt es interessante Konzerte
im **Loft <https://www.loftkoeln.de/de/programm/>**, **w**eitere Termine
und Infos finden sich bei **kgnm <https://kgnm.de/> **(z.B. die Reihe
pianissimo am 5.12.
<https://kgnm.culturebase.org/de_DE/konzertkalender/pianissimo-stille-halten…>
und 11.12.
<https://kgnm.culturebase.org/de_DE/konzertkalender/pianissimo-eine-weile-fu…>)**,
**Musik in Köln <https://www.musik-in-koeln.de/>**und****impakt
<https://impakt-koeln.de/>****sowie **Veranstaltungen mit Jazz und
improvisierter Musik bei **Jazzstadt Köln
<https://jazzstadtkoeln.de/de_DE/home>**.***
*Ruhrgebiet*
D*as auf Live-Musik zu Stummfilmen spezialisierte Ensemble **Interzone
Perceptible <https://www.i-p-music.com/>****ist im November in Essen,
**Duisburg****und Bochum **zu erleben.*
*Die****Soundtrip**s NRW* <https://soundtrips-nrw.de/>sind am 6.12.
<https://www.kunstmuseumbochum.de/ausstellung-veranstaltung/details/soundtri…>im
Kunstmuseum *Bochum*zu Gast und***Partita Radicale
<http://www.partitaradicale.de/>****präsentiert am 7.12. im Kino
Metropolis eine audiovisuelle Reise durch Reinigungsrituale der modernen
Gesellschaft.*
*I**n der **Parzelle <https://www.parzelledortmund.de/>**in
***Dortmund***erwarte**n**uns Objekt-Musiktheater mit scheinzeitmenschen
und Yenga am **5.12.
<https://www.parzelledortmund.de/2025/11/03/scheinzeitmenschen-yenga/>**und
die**Soundtrip <https://soundtrips-nrw.de/>**s NRW*
<https://soundtrips-nrw.de/>*am 12.12.
<https://www.parzelledortmund.de/2025/11/17/camille-emaille-nina-garcia-soun…>,
im **domicil <https://www.domicil-dortmund.de/>****sind **das **Ensemble
Consord <https://consord.net/>****mit dem Thema **/Dystopie/
<https://consord.net/dystopie-ii>****am **7**.12. **und **The Dorf
<https://www.thedorf.net/index.php?section=Konzerte> **am **18.12.
<https://www.domicil-dortmund.de/programm-details/the-dorf-11570.html>****zu
Gast****und **das **mex <http://www.mexappeal.de/>**lädt am **10.12**.
zu **kollektiver Elektronik <http://www.mexappeal.de/?p=6048>**ins
Künstlerhaus. *
*Das**Lokal Harmonie <https://www.lokal-harmonie.de/> in
***Duisburg*****kündigt****die**Soundtrip
<https://soundtrips-nrw.de/>**s NRW* <https://soundtrips-nrw.de/>am
4.12. sowie installative Musik am 13.12. anund in *der **Kirche Sankt
Ludger gestaltet Dominique Susteck <https://dominiksusteck.de/> immer
freitags mit wechselnden Gästen die Marktmusik
<https://www.stadtkirche-duisburg.de/2025/05/30/ab-juni-regelm%C3%A4%C3%9Fig…>.
*
*In der Neuen Musik Zentrale <https://www.gnm.ruhr/> **in
***Essen*****stehen****die Reihe **FRIM **am 2. und 16.12., **Treff12
**mit Sholto Dobie **am 6.12., **Entretemps Konzert **am 8.12., die
Konzertreihe **Voicescape **am 12.12., die **Hörzentrale #3 **am 13.12.
und **Backfeed **mit Johannes Winkler am 20.12. auf dem Programm. **I**m
benachbarten Rabbithole Theater <https://rabbithole-theater.de/>
erwarten uns **die****Soundtrip**s NRW* <https://soundtrips-nrw.de/>am
8.12. und das Trio *Hyperbolic*am 11.12. Die Folkwang Hochschule
<https://www.folkwang-uni.de/home> kündigt die Tape Session am 11.12.,
ein Akusmatikkonzert am 17.12. und Musik von Sofia Gubaidulina im Rahmen
des Kontrabass-Marathon am 19.12. an. Das catinblac
<https://www.catinblackensemble.com/>k ensemble
<https://www.catinblackensemble.com/>ist am 5.12.
<https://szene10.de/spielplan/symphonic-pocket/> in der Szene 10
<https://szene10.de/> zu Gast, das Ensemble Crush
<https://ensemble-crush.com/> präsentiert seine Performance /Are you
ready?/ <https://ensemble-crush.com/motion-crush-are-you-ready/>am
14.12. im Katakombentheater und die Gruppe Moment
<https://www.gruppemoment.de/> ist am 14.12.
<https://www.gruppemoment.de/project/spatial/> in der Essener Innenstadt
mit einer /Christmas edition/zu erleben.
**Düsseldorf**
*Im Theatermuseum sind am 3.12. die Soundtrip
<https://soundtrips-nrw.de/>**s NRW* <https://soundtrips-nrw.de/>***zu
Gast. Am 6.12. bringt das **IDO-Festival
<https://www.ido-festival.com/>**elektronische Klänge mit Jessica
Ekomane in die **Sammlung Philara
<https://www.ido-festival.com/programm-orgelfestival/veranstaltung/?id=642>**,
**Axel Larsen **und**Catherine Danger **kommen**in d**ie****Schleuse
Zwei <https://bilkerbunker.de/schleuse-zwei>**und **musik21
<http://www.musik21.de/>**präsentiert aktuelle Variationen über
Schumann-Skizzen. **Am **12.12.
<https://www.tonhalle.de/veranstaltung/na-hoern-sie-mal/17635-na-hoern-sie-m…>**setzt
das **notabu.ensemble <https://www.notabu-ensemble.de/>**in der
**Tonhalle <https://www.tonhalle.de/>**seine Reihe ‚Na hör‘n Sie mal’
mit Werken von Berio fort und **ebenfalls am 12.12. stellt **Cecilia
Castagneto i**m Sparkassenforum ‚**Frauen im Licht
<https://www.eventbrite.de/e/frauen-im-licht-konzert-nr-3-tickets-1859491361…>**‘
vor. *
*Sonstwo*
Vom 3. bis 13.12. schickt*Soundtrip <https://soundtrips-nrw.de/>**s NRW*
<https://soundtrips-nrw.de/>*Camille Emaille
<https://camilleemaille.com/> **und**Nina Garcia
<https://www.parabailarlabamba.fr/> **nach Düsseldorf, Duisburg,
Gelsenkirchen, Bochum, Münster, Essen, Köln, Bonn, Oberhausen, Dortmund
und Wuppertal, wo sie auf wechselnde Gäste treffen. *
In der *Aachener* Raststätte <https://raststaette.org/> erwartet uns am
3.12.
<https://raststaette.org/termine/sync-synthesizer-jam-48-2/2025-12-03/>
Synthesizer Jam und die Gesellschaft für zeitgenössische Musik Aachen
<https://www.gzm-aachen.de/> kündigt die Reihe 'Hören und Sprechen über
Neue Musik' am 5.12.
<https://www.gzm-aachen.de/hoeren-und-sprechen-ueber-john-luther-adams-2-2-2…>,
ein Konzert mit dem Neue Musik Ensemble Aachen zum Gedenken an die
Pogromnacht am 14.12.
<https://www.gzm-aachen.de/trotz-aller-widerstaende-der-juedische-kulturmund…>
und aktuellen Jazz am 6.12.
<https://www.gzm-aachen.de/big-bandits-she-2-3/> und 18.12.
<https://www.gzm-aachen.de/jakob-baensch-quartett/> an.
Die Cooperativa Neue Musik <https://cooperativaneuemusik.de/> in
*Bielefeld* bietet monatlich einen Jour fixe
<https://cooperativaneuemusik.de/verein/jour-fixe/> an (am 1.12.
<https://cooperativaneuemusik.de/2025/11/19/jour-fixe-dezember-2025-einfuehr…>
mit einer Einführung in das Werk /Tzimtzum/ der Komponistin Sarah Nemtsov).
Norbert Rodenkirchen <https://www.norbertrodenkirchen.org/>präsentiert
am 7.12.
<https://musik-in-koeln.de/de_DE/kalender/the-swanbone-tracks.17919095>im
Künstlerforum *Bonn*/The Swanbone Tracks/. Im Dialograum Kreuzung an
Sankt Helena <https://kreuzung-helena.de/home/>veranstaltet die In Situ
Art Society <https://in-situ-art-society.de/>vom 5. bis 7.12. ein
Festival zum 90. Geburtstag von Leonid Hrabovsky, Giya Kancheli und Arvo
Pärt undam 10.12. sind die*Soundtrip <https://soundtrips-nrw.de/>**s
NRW* <https://soundtrips-nrw.de/>***zu Gast.*
*D**as TAM <https://www.tamkrefeld.de/>, Theater am Marienplatz **in
***Krefeld***, lädt jeweils freitags um 22 Uhr zum Nachtprogramm.*
*Das Ensemble Horizonte <http://www.ensemble-horizonte.de/> spielt am
11.12. in der Martin-Luther-Kirche in ***Detmold***Musik von Alfred
Schnittke und Petr Eben **und in der Musikhochschule
<https://www.hfm-detmold.de/> findet am 14.12. ein Konzert mit dem
Ensemble Earquake zum 100. Geburtstag von Giselher Klebe
<https://www.hfm-detmold.de/aktuelles/aktuelles-detail/news/100-geburtstag-v…>
statt. *
*Am 7.
<https://monheim-triennale.de/de/news/gemeinsames-konzert-mit-rabih-lahoud-i…>**12.*
<https://monheim-triennale.de/de/news/gemeinsames-konzert-mit-rabih-lahoud-i…>*lädt
die ***Monheim***Triennale <https://monheim-triennale.de/de> unter dem
Titel ‚Stadtstimmung macht Licht‘ zu einem Konzert **in
d**ie**Altstadtkirche ein. *
*I*n derMusikhochschule
<https://www.uni-muenster.de/Musikhochschule/>*Müns**ter*widmet sich das
Ensemble Consord <https://consord.net/>am 6.12. dem Thema /Dystopie/
<https://consord.net/dystopie-ii>und in der Black Box
<http://www.blackbox-muenster.de/index.php?id=programm>stehen das
/Scheinding/, eine Auseinandersetzung mit Kubricks /Shining/, am 5.12.,
die *Soundtrip**s NRW* <https://soundtrips-nrw.de/>am 7.12. und Anton
Zimmermann am 13.12. auf dem Programm.
*Sebastian Gramss <https://sebastiangramss.de/>**stellt am **6.12.
<https://loch-wuppertal.de/programm/kalender/states-of-play-helix-2500>**im
***Wuppertaler*****Loch <https://loch-wuppertal.de/>**mit seinem
Ensemble **States of Play
<https://sebastiangramss.de/statesofplay/>**seinen neuen Stil
**/Helix/**, Musik in soghaften Zeitspiralen, vor. **I**m **ort
<https://www.kowald-ort.com/>**erwarten uns am **6.12.
<https://www.kowald-ort.com/termine-2025/kammermusik-6-12-2025/>**neue
Musik für Violine und Klavier und am 13.12.
<https://www.kowald-ort.com/termine-2025/soundtrips-nrw/> die
**Soundtrip**s NRW* <https://soundtrips-nrw.de/>und***Partita Radicale
<http://www.partitaradicale.de/> **präsentiert am 14.12. im ehemaligen
Schauspielhaus eine audiovisuelle Reise durch Reinigungsrituale der
modernen Gesellschaft.*
Weitere Termine mit improvisierter Musik finden sich bei NRWJazz
<https://nrwjazz.net/>.
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*Wenn Sie die Gazette nicht mehr erhalten möchten, senden sie bitte eine
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**redaktion(a)kulturserver.de <mailto:redaktion@kulturserver.de>*
1
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30 Oct '25
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können Sie sie auch hier lesen:
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*November 2025*
*Gewesen: *IDO-Festival in Düsseldorf
*Angekündigt: *NOW!-Festival in Essen – In Front-Festival in Aachen –
Umland-Festival in Dortmund u.v.a.m.
*(möchten Sie diese Gazette monatlich neu per E-Mail erhalten? Dann
senden Sie bitte eine Mail an *neuemusik-join(a)list.kulturserver-nrw.de
<mailto:neuemusik-join@list.kulturserver-nrw.de>*) *
*/[IDO-Festival in Düsse//l//dorf]/*
/Das Internationale Düsseldorfer Orgelfestival //IDO
<https://www.ido-festival.com/>//feiert //2025//bereits sein 20-jähriges
Jubiläum und //auch//wenn die Rubrik ‚modern‘ überschaubar //ist//,
finden sich jedes Jahr //für Freunde und Freundinnen neuer Klänge //ein
paar Trouvaillen. In diesem Jahr gehörte dazu ein //Konzert
<https://www.ido-festival.com/programm-orgelfestival/veranstaltung/?id=613>//mit
dem //PART-Ensemble <https://part-musik.de/>//, das sich der
Wiederentdeckung der Komponistin Hilda Dianda verschrieben hat. Geboren
1925 in Argentinien kam //Dianda//nach einem Musikstudium in //Buenos
Aires//1949 //nach Europa, wo sie einige für die Nachkriegszeit typische
Stationen durchlief: Dirigieren bei Hermann Scherchen,
//Auseinandersetzung//mit elektronischer Musik in Paris (Pierre
Schaeffer) und am Mailänder Studio di Fonologia, Teilnahme an den
Darmstädter Ferienkursen inklusive //einer Auszeichnung des
Kranichsteiner Musikinstituts. Doch irgendwann verlieren sich ihre
Spuren, ihr //Wikipedia-Eintrag
<https://en.wikipedia.org/wiki/Hilda_Dianda>////(Stand //30//.10.25)
//vermerkt nicht einmal ihr Sterbedatum und führt sie als
Hundertjährige. Die Mitglieder des PART-Ensembels mussten mit ihren
Recherchen //daher //praktisch bei Null anfangen, wobei sie
//unterstützt wurden //von der chilenischen Musikwissenschaftlerin
Daniela Fugellie, die in Deutschland studierte und promovierte und sich
intensiv //mit dem kulturellen Austausch zwischen Europa und
Lateinamerika befasst. Hinzukommt, dass es //im Zuge //einer
einflussreichen feministischen Bewegung, die //in Lateinamerika //als
grüne Welle bekannt ist, ein wachsendes Interesse an weiblichen
Künstlerinnen gibt. //So konnte herausgefunden werden, dass Dianda
leider nicht mehr unter den Lebenden weilt, sondern 2014 in ihrem
Heimatland verstorben ist. //A//n Partituren heranzukommen //erwies sich
//jedoch //als weitaus schwieriger, //weshalb die//geplante Aufführung
des Werkes ///Rituales///(1994) für Marimba//ph//on entfallen
//musste//, da das Aufführungsmaterial nicht zu beschaffen war. //M//it
ihrem Orgelstück ///Ludus 3///(1969) hatte man mehr Glück. Von 1973 bis
1979 lebte Dianda nämlich in Düsseldorf und hatte dabei Kontakt //zu
//Oskar Gottlieb Blarr, der tatsächlich die entsprechende Partitur aus
seinem Fundus zaubern konnte – eine //wahre //Steilvorlage für eine
Beschäftigung mit Dianda im Rahmen des Düsseldorfer Orgelfestivals.
///Ludus 3///ist Teil eines dreiteiligen Zyklus, zu dem noch ///Ludus 1
///(1965) für Cello und Orchester und ///Ludus 2///(1968) für
Kammerorchester gehören. //Wie der Titel bereits andeutet //steht
das//Spiel //im Mittelpunkt //und so kann Matthias Geuting an der Orgel
sein Instrument voll zum Einsatz bringen. Dianda lässt es brausen, tosen
und scheppern, aber auch zart rieseln und säuseln, sie schafft abrupte
Übergänge und manchmal fühlt man sich in elektronische Klangwelten
versetzt. //Als ein weiteres Werk brachte //Evelin Degen
///Diedros///(1962) für Flöte solo zur Aufführung. //Der Titel ist der
Geometrie entlehnt und bezieht sich auf sich schneidende Ebenen im
dreidimensionalen Raum, die Dianda in sich verschränkende Klangbilder
übersetzt. Zart wispernde, vibrierende, mit Flatterzunge erzeugte Töne
werden von hellen Akzenten, kleinen Floskeln und Trillern
//durchkreuzt//. Das Programm in der St. Albertus Magnus Kirche wurde
//ergänzt //durch//zwei Uraufführungen, //die von zwei jungen
Komponistinnen aus Lateinamerika mit Bezug zu Deutschland stammen.
//Tamara Miller <https://tamara-miller.com/>//, //1992 in Chile geboren,
studierte in ihrem Heimatland sowie in Dresden und Köln, wo sie heute
lebt. //Auch sie schöpft in ihrem Orgelstück ///Nicea///(2025) die
Möglichkeiten des Instruments aus. Zarte, hohe Töne werden von dunklem
Grollen unterminiert. Daraus entwickelt sich eine Dynamik, die mit
Wiederholungsstrukturen arbeitet, mal ins Stocken kommt, dann wieder
beschleunigt, sich vorwärts wälzt und in dichtes Dröhnen und
choralartiges Fließen mündet. Pamela Soria wurde 1987 in Mexiko geboren,
wo sie Klavier und Komposition studierte und erste Erfolge feierte.
//2022 kam sie nach Deutschland, um ihr Studium an der Robert Schumann
Hochschule bei Oliver Schneller zu ergänzen. In ihrem neuen Werk
///Continuum///(2025) für Flöte, Orgel und Zuspielung //erkundet sie
Phänomene der Kommunikation und des Austauschs – mit dem Raum, dem
Publikum, der Musikgeschichte. Flöte und Orgel treten in einen Dialog,
Reminiszenzen an die Barockzeit klingen an, //kleine////szenische //und
vokale Elemente //kommen hinzu, //doch durch diese Vielzahl an
Ingredenzien verliert das Stück an Stringenz //und wirkt unausgereift//. /
/Manchmal ist die Welt ganz klein. In Borkum, noch dazu in einem ganz
unmusikalischen Kontext, traf //der Kirchenmusiker //der Unterbacher
Kirche St. Mariä Himmelfahrt auf den //Komponisten//Gerhard Haugg und
gemeinsam entstand die Idee, Hauggs //installative Konzertperformance
<https://www.ido-festival.com/programm-orgelfestival/veranstaltung/?id=632>/////f-d-g-(D)o
– Macht, O(hn)Macht///in das IDO-Programm aufzunehme//n – //ein
Vorschlag, den die Intendantin //des Festivals////Frederike Möller
<http://frederikemoeller.de/>//, als Pianistin selbst im Bereich
zeitgenössische Musik //aktiv//, freudig aufgriff. Das von Haugg und
//Ludger F.J. Schneider <https://ludgerschneider.de/>//entwickelte
//Werk//kam bereits 2024 im Rahmen des Kölner Achtbrückenfestivals zur
Aufführung und erlebte nun in Düsseldorf seine //Renaissance//. Die
Abkürzung fdGO steht für freiheitlich, demokratische Grundordnung, //ein
//Prinzip//, das die //Koexistenz//von Freiheit und Ordnung
ver//spricht//. Indem Haugg und Schneider diese//s Konzept//mit zwei
anderen Ordnungssystemen verbinden, dem Schach und der Musik, machen sie
deutlich, dass Ordnung stets mit Ordnungsmacht, mit Unter- und
Überordnung, verbunden ist. //Dies spiegelt sich in der immer wieder
kontrovers geführten und heute wieder besonders aktuellen Diskussion,
wie viel staatlicher Eingriff zumutbar ist, um Ordnung und Sicherheit zu
gewährleisten, ohne Freiheit über Gebühr zu gefährden. //Dass die
Aufführung in einem modernen Kirchenraum stattfindet, //erweist sich
als//besonders sinnfällig: Die von Josef Lehmbrock entworfene
Architektur vermittelt Weite und Offenheit, während //insbesondere die
katholische //Kirche //bis heute//in ihre//n////autoritären und
patriarchalen Strukturen verha//rrt//.//Zu Beginn sitzen sich Haugg und
Schneider //in
einer//klassische//n//Schachspiel//konstellation//gegenüber, ihren
Figuren //entsprechend //ganz in weiß //bzw.//schwarz gekleidet und auf
das Spiel konzentriert. Doch schon bald löst sich die Szene auf und
//die//Musik kommt ins Spiel. Während Haugg im Hintergrund am
//K//l//avier//sitzt, //das gewissermaßen für bürgerliche Bodenhaftung
sorgt, //agiert Schneider an //exponierter//Stelle //(vor dem Altar) am
Theremin und zieht //mit flirrenden, sirenenhaften Klängen in den Bann.
Die Töne f-d-g und Do (=c) klingen an und verdichten sich zu bekannten
Melodien, allen voran dem langsamen Satz aus Haydns Kaiserquartett –
besser bekannt als Deutschlandlied. Dass die Nationalhymne eines sich
als freiheitlich und demokratisch //definierenden//Staates auf einer
österreichischen Kaiserhymne basiert, ist an sich schon bemerkenswert.
//Dem Theremin überantwortet entsteht daraus ein betörender Gesang, dem
man sich kaum entziehen kann, wozu die besondere Spielweise, bei der die
Klänge ohne direkte Berührung wie von Geisterhand erzeugt werden,
zusätzlich beiträgt. Doch die scheinbare Idylle wird jäh unterbrochen.
Schneider verlässt seinen Platz und wendet sich den im Raum verstreuten
großformatigen Schachfiguren zu, die er geräuschhaft traktiert und
scheppernd zu Boden gehen lässt. //Während bereits das Schachspiel auf
strengen Regeln und rigiden Rollenzuweisungen basiert und als
Kriegssimulation verstanden werden kann, scheint jetzt jede Ordnung
aufgehoben. Das Schachbrett, //die Grundordnung, der //gemeinsame
//Boden, auf dem wir stehen, wurde //bereits //in einem alten
gusseisernen Ofen entsorgt. Dazu erklingt ein dumpfes Wummern der Orgel,
die Musik, eben noch leicht, schwebend, verführerisch, erlangt eine
dunkle, bedrohliche Färbung. Tonbandzuspielungen, Stimmengewirr,
platzende Ballons, wie Schüsse, sich vielfach überlagerndes,
insistierendes Ticken sorgen für zusätzliche Verunsicherung. Da kann
auch Beethovens von Ferne anklingendes ///Für Elise///nichts mehr
retten. A//ls Haugg und Schneider zum Schluss zu ihrem Schachspiel
zurückkehren, stellen sie //äußerlich //die Ausgangssituation wieder her
und doch ist nicht//s//mehr wie es war.
Das //IDO-Festival <https://www.ido-festival.com/>////wird im November
fortgeführt//– //am //16.11.
<https://www.ido-festival.com/programm-orgelfestival/veranstaltung/?id=640>////erwartet
uns zum Beispiel //in der Kunstsammlung Philara ein Kagelschwerpunkt mit
//Simon Rummel <https://www.simonrummel.de/>//und Mitgliedern des
/*notabu.ensembles <https://www.notabu-ensemble.de/>*/./
*[Termine im November]*
*Köln *
*In der **Philharmonie
<https://www.koelner-philharmonie.de/de/>****stehen **die
WDR-Reihe**‚Musik der Zeit
<https://www1.wdr.de/radio/wdr3/musik/musik-der-zeit/index.html>‘ am
**7.11.
<https://www.koelner-philharmonie.de/de/konzerte/musik-der-zeit-tangerine/48…>**und
Konzerte mit dem Ensemble Modern am **19.11.
<https://www.koelner-philharmonie.de/de/konzerte/ensemble-modern-iema-ensemb…>**sowie
dem SWR Sinfonieorchester am **30.11.
<https://www.koelner-philharmonie.de/de/konzerte/jean-francois-heisser-swr-s…>****(jeweils
**mit Werken**von Helmut Lachenmann**)**auf dem Programm. Gleich drei
Veranstaltungen präsentiert im November die **reiheM
<https://www.reihe-m.de/>**: am **4.11.
<https://www.reihe-m.de/?p=6049>**live electronics mit Max Eilbacher und
Friday Dunard i**n der **Kunststation Sankt Peter
<https://www.sankt-peter-koeln.de/wp/musik/ubersichtseite-musik/>**,
**am **18.11. <https://www.reihe-m.de/?p=6076>**Trevor
Wishart**s****/The Garden of Earthly Delights /**in der **Alten
Feuerwache <https://altefeuerwachekoeln.de/>**und am **27.11.
<https://www.reihe-m.de/?p=6081>**Piotr Kurek, Martina Bertoni & Stefan
Schneider Monti **im **Konzertraum 674.fm <https://674.fm/konzerte/>**.
In der **Kunststation Sankt Peter
<https://www.sankt-peter-koeln.de/wp/musik/ubersichtseite-musik/>**erwarten
uns außerdem ein Klavierkonzert mit */Alberto Carnevale Ricci /*am
7.11., ein Konzert mit dem */trio f:t/** <https://www.ft-trio.com/>am
21.11. sowie Lunchkonzerte am 8., 15. und 22.11. Die Alte Feuerwache
<https://altefeuerwachekoeln.de/> kündigt zudem die minimalistische
Musiktheater-Collage /Love Your Darlings /am 7., 8. und 9.11., das
Kommas Ensemble <https://www.kommas-ensemble.de/>am 15.11. und *Zett
Emm_20_2*5, das wohl einzige Jugendfestival für zeitgenössische Musik
und Tanz, am 22.10.
<https://www.musikfabrik.eu/de/kalender/studio-musikfabrik-zett-emm-2/>
an. Die *Musikfabrik <https://www.musikfabrik.eu/de/>****lädt am **3.11.
<https://www.musikfabrik.eu/de/kalender/montagskonzert-feld/>**,
**10.11.
<https://www.musikfabrik.eu/de/kalender/montagskonzert-tonband/>**und
**17.11.
<https://www.musikfabrik.eu/de/kalender/montagskonzert-migrants/>**zu
Montagskonzerten **in ihr Studio**,**die **Plattform nicht
dokumentierbarer Ereignisse <https://platformcologne.com/>**präsentiert
Konzerte <https://platformcologne.com/live/> am **3.11., 15.11. **und
**28.11.,**in der **Hochschule für Musik und Tanz
<https://www.hfmt-koeln.de/>**wird jeweils mittwochs die **Ringvorlesung
über Zukunftsmusik**fortgesetzt **und a**m *13.. 19. und 28.11.
*erwarten uns **drei Abende <https://www.gerngesehen.de/?p=2561>****mit
**klangbasierte**n **Künste**n**und performativer Musik.
Die Reihe **ritual <https://ritual-music.de/>****ist am **1.11.
<https://ritual-music.de/1-11/>**mit Drag & Drum im **Stadtgarten
<https://www.stadtgarten.de/>**zu Gast, **die****Kunsthochschule
fü**r****Medien* <https://www.khm.de/>***setzt **die Reihe ‚soundings‘
am **6.11.
<https://www.khm.de/termine/news.6017.soundings-050-miki-yui--urban-recall/>**mit
**Miki Yui <http://www.mikiyui.com/>**fort, **beim **Chamber Remix
<https://chamber-remix.de/>**am 9.11. gedenkt Manos Tsangaris des
kürzlich verstorbenen Komponisten Thomas Witzmann, das **Bux Ensemble
<https://www.buxensemble.de/>**spielt am **15.11.
<https://www.buxensemble.de/concerts>**Musik aus Japan und das
**ensemble hand werk <https://ensemble-handwerk.eu/>**veranstaltet am
**22.11. <https://ensemble-handwerk.eu/home-swinger-workshop/>**einen
**Home Swinger <https://en.wikipedia.org/wiki/Home_Swinger>**Workshop
mit anschließendem Konzert.
*Einblicke in die freie Szene bekommt man bei *ON Cologne
<https://www.on-cologne.de/>**und **Noies <https://noies.nrw/>**, der
Zeitung für neue und experimentelle Musik in NRW, und jeden 2. und 4.
Dienstag im Monat sendet****FUNKT
<https://www.gerngesehen.de/funkt/?page_id=618>**ein Radioformat mit
Elektronik und Klangkunst aus Köln. Fast täglich gibt es interessante
Konzerte im **Loft <https://www.loftkoeln.de/de/programm/>**,
**w**eitere Termine und Infos finden sich bei **kgnm <https://kgnm.de/>
**(z.B. die Reihe pianissimo am 26.11.
<https://kgnm.culturebase.org/de_DE/konzertkalender/pianissimo-melancholie-a…>)**,
**Musik in Köln <https://www.musik-in-koeln.de/>**und****impakt
<https://impakt-koeln.de/>****sowie **Veranstaltungen mit Jazz und
improvisierter Musik bei **Jazzstadt Köln
<https://jazzstadtkoeln.de/de_DE/home>**.***
*Ruhrgebiet*
D*as auf Live-Musik zu Stummfilmen spezialisierte Ensemble **Interzone
Perceptible <https://www.i-p-music.com/>****ist im November in Duisburg,
Essen, Soest, Gladbeck und Bochum zu erleben.*
Im *Bochumer* Kunstmuseum findet am 15.11.
<https://www.kunstmuseumbochum.de/ausstellung-veranstaltung/details/klangbil…>
begleitend zur Ausstellung /How We Met/
<https://www.kunstmuseumbochum.de/ausstellung-veranstaltung/details/how-we-m…>
ein Konzert mit improvisierter Musik statt und am 29.11.
<https://bochumer-symphoniker.reservix.de/p/reservix/event/2461131> ist
das Ensemble Crush <https://ensemble-crush.com/> mit der Performance
/Are you ready?/
<https://ensemble-crush.com/motion-crush-are-you-ready/> im Anneliese
Brost Musikforum zu Gast.
*Das*****Dortmunder ***Konzerthaus
<https://www.konzerthaus-dortmund.de/de>******frönt am 1./2.11. mit dem
**Slow-Festival
<https://www.konzerthaus-dortmund.de/de/landingpage/slow-festival#veranstalt…>**der
Langsamkeit –**mit Musik von Cage, Pärt, Glass u.v.a. Am 9.11. trifft
**MAM <https://www.manufaktur-aktuelle-musik.de/>**, die manufaktur für
aktuelle musik, in der Konzertreihe **Heimen
<https://www.manufaktur-aktuelle-musik.de/projects/heimen>**auf das
Mandolinen- und Gitarrenorchester Dortmund **und die Oper Dortmund
bringt am 10.11. **mit****/Was das Nashorn sah/
<https://www.theaterdo.de/produktionen/detail/was-das-nashorn-sah-als-es-auf…>****die
U**raufführung **einer Jugendoper**, die sich mit dem Holocaust befasst.
Im **domicil <https://www.domicil-dortmund.de/>****findet am **20.11.
<https://www.domicil-dortmund.de/programm-details/the-dorf-11569.html>**und
**21.11.
<https://www.domicil-dortmund.de/programm-details/alternative-umland-fest-2.…>**das
Umland-Fest statt und das **mex <http://www.mexappeal.de/> **lädt am 6.
und 23.11. **zu kollektiver Elektronik <http://www.mexappeal.de/?p=6048>
ins Künstlerhaus *
*Im ***Duisburger***Steinbruch <https://www.steinbruch-duisburg.de/>
präsentier**t das **Duo wehnermehner <https://www.wehnermehner.de/home>
**am 5.11.
<https://www.steinbruch-duisburg.de/veranstaltungen/20251105-the-dorf-umland…>
sein **aktuelles Programm **und****im Lokal Harmonie
<https://www.lokal-harmonie.de/> stehen****das Trio
Lucatelli/Engel/Mahnig am 9.11.
<https://www.lokal-harmonie.de/termine/eventeinzelheiten/11205/-/lucatelli-e…>
und Hübsch/Martel/Zoubek feat. Tiziana Bertoncini**der **am 13.11.
<https://www.lokal-harmonie.de/termine/eventeinzelheiten/11281/-/huebsch-mar…>
auf der Bühne. In **der **Kirche Sankt Ludger gestaltet Dominique
Susteck <https://dominiksusteck.de/> immer freitags mit wechselnden
Gästen die Marktmusik
<https://www.stadtkirche-duisburg.de/2025/05/30/ab-juni-regelm%C3%A4%C3%9Fig…>.
*
*Bis zum 9.11. findet in ***Essen***das****NOW!-Festival
<https://www.theater-essen.de/philharmonie/now-festivalprogramm-2025-element…>****statt,
das**sich in diesem Jahr den Elementen **widmet und wie üblich
hochkarätige Musiker und Musikerinnen wie Carolin Widmann, das Ensemble
Recherche, das Jack Quartet, die Basel Sinfonietta, das Ensemble Nikel,
das Ensemble Resonanz, das **Ensemble Consord
<https://consord.net/>**und das WDR Sinfonieorchester zu Gast **hat**.
**D**ie **Folkwang Hochschule <https://www.folkwang-uni.de/home>**ist
**am **2.11.
<https://www.folkwang-uni.de/home/hochschule/veranstaltungen/veranstaltungen…>**und
**8.11.
<https://www.folkwang-uni.de/home/hochschule/veranstaltungen/veranstaltungen…>****mit
an Bord, außerdem **steht **dort **am **1**3**.11.*
<https://www.folkwang-uni.de/home/hochschule/veranstaltungen/veranstaltungen…>***die
Tape Session **auf dem Programm. **Am **8.11.
<https://www.theater-essen.de/programm/a-z/28-jazz-pott-the-dorf/>**erhält
die Formation **The Dorf
<https://www.thedorf.net/index.php?section=Start>**im Grillo-Theater den
‚Jazz Pott‘ verliehen **und **in der **Szene 10
<https://szene10.de/>**im Girardet Theater stehen **Interzone
Perceptiple <https://i-p-music.com/de/startseite.html>**am **9.11.
<https://szene10.de/spielplan/hintertreppe/>**, das **c**atinblack
**e**nsemble* <https://www.catinblackensemble.com/>*und das **Ensemble
S201 <https://www.ensemble-s201.com/>**am **14.11.
<https://szene10.de/spielplan/ko-lab/>****und das**Ensemble S201
<https://www.ensemble-s201.com/> **mit **/Things and Systems/**am
**30.11. <https://szene10.de/spielplan/ensemble-s201/>**auf dem
Programm. **I*m *Rabbit Hole Theater
<https://rabbithole-theater.de/>****erwarten uns **die **Konzertreihe
ElecTair am 6.11., Hardcore Chamber Music am 9.11. und ein
Objekt-Musiktheater am 28.11. *
*I**m****Makroscope <https://www.makroscope.eu/>**in ***Mülheim an der
Ruhr*****findet am **22.11.
<https://www.makroscope.eu/programm/shiny-toys-festival>**das Shiny Toys
Festival statt. *
*Düsseldorf*
Im FFT <https://www.fft-duesseldorf.de/de/> kommen am 7. und 8.11.
<https://www.fft-duesseldorf.de/spielplan/alla-breve-25> zeitgenössische
Kammeropern von Studierenden der Robert Schumann
<https://www.rsh-duesseldorf.de/> Hochschule zur Aufführung, Irene Kurka
<https://irenekurka.de/> wird am 9.11.
<https://irenekurka.de/events/irene-kurka-laedt-ein-singing-future-5-in-der-…>
in ihrer Konzertreihe ‚Singing Future‘ gemeinsam mit der Sopranistin
Angelika Luz die Zentralbibliothek zum Klingen bringenund dasEnsemble
Crush <https://ensemble-crush.com/>istam 14.11.im 34Ost mit
derPerformance /Are you read//y?/
<https://ensemble-crush.com/motion-crush-are-you-ready/>///z/u
erleben/./Auf Einladung des Vereins musik21 <http://www.musik21.de/>
kommt das Art Ensemble NRW am 16.11. in die Neanderkirche, ebenfalls am
16.11.
<https://www.ido-festival.com/programm-orgelfestival/veranstaltung/?id=640>
erklingen im Rahmen des *Orgelfestivals **IDO
<https://www.ido-festival.com/>**in der Kunstsammlung Philara Windrosen
& Gläserspiel und der **Salon Neue Musik
<https://www.klangraum61.de/salon>**des **Klangraums 61
<https://www.klangraum61.de/index.html>**widmet sich am 21.11. B**é**la
Bart**ó**k. **Das **notabu.ensemble
<https://www.notabu-ensemble.de/>****setzt am **26.11.
<https://www.tonhalle.de/veranstaltung/na-hoern-sie-mal/17634-na-hoern-sie-m…>****in
der **Tonhalle <https://www.tonhalle.de/>**die Reihe 'Na hör'n Sie
mal...!' fort **und am **28.11., 30.11. und 1.12.
<https://www.tonhalle.de/veranstaltung/sternzeichen/17294-tschaikowsky>****kommt****dort
**Musik von Thomas Adès und John Adams **zu Gehör**. **V**om 27. bis
29.11. findet das **Approximation-Festival
<https://approximation-festival.de/>**statt, das sich Grenzgängen rund
um das Klavier widmet. *
*Sonstwo*
In der *Aachener*Raststätte <https://raststaette.org/>erwartet uns am
5.11.
<https://raststaette.org/termine/sync-synthesizer-jam-48-2/2025-11-05/>Synthesizer
Jam und die Gesellschaft für zeitgenössische Musik Aachen
<https://www.gzm-aachen.de/>feiert vom 14. bis 16.11. das In Front
Festival mit Leonie Klein, dem ensemble hand werk, dem Neue Musik
Ensemble Aachen u.v.a. Bereits am 7.11. widmet sich die Reihe ‚Hören und
Sprechen über Neue Musik‘ Thomas Larcher und am 30.11. stellen sich
junge Nachwuchstalente vor. Der Aachener Ableger der Kölner
Musikhochschule lädt am 20.11.
<https://www.hfmt-koeln.de/aktuelles/veranstaltungen/20-11-2025-neue-musik-a…>zu
einem Neue Musik-Konzert ein.
Die Cooperativa Neue Musik <https://cooperativaneuemusik.de/> in
*Bielefeld* widmet seinen monatlichen Jour fixe
<https://cooperativaneuemusik.de/verein/jour-fixe/> am 3.11.
<https://cooperativaneuemusik.de/2025/10/09/jour-fixe-november-2025/>
sowie einen Klavierabend am 10.11.
<https://cooperativaneuemusik.de/2025/10/10/klavierabend-alberto-posadas-196…>
Alberto Posada und in der Zionskirche
<https://www.zionsgemeinde-bethel.de/.cms/112> erwarten uns neue Musik
am 2.11. und 16.11. und ein Orgelkonzert am 9.11.
In *Bonn*feiert Moritz Eggert am 3.11.
<https://beethoven-piano-club.com/event/moritz-eggert-klavier/>der60.
Geburtstag von Moritz Eggert gefeiert und dieIn Situ Art Society
<https://in-situ-art-society.de/>präsentiert im Dialograum Kreuzung an
Sankt Helena <https://kreuzung-helena.de/home/>am 13.11. das Projekt
/the ocean within us /und am 21.11. eine Kammeroper von Simon Nabatov.
*Die Hochschule für Musik <https://www.hfm-detmold.de/> **in
***Detmold*****erinnert **mit **einer Ausstellung, einem Symposium,
einer Oper und **Konzerten am 11.11., **15.11. und 16.11. an den 100.
Geburtstag von Giselher Klebe
<https://www.hfm-detmold.de/aktuelles/aktuelles-detail/news/100-geburtstag-v…>.*
*D**as TAM <https://www.tamkrefeld.de/>, Theater am Marienplatz **in
***Krefeld***, lädt jeweils freitags um 22 Uhr zum Nachtprogramm.*
*I**m*****Mönchengladbach****er*****Kunstverein <https://mmiii.de/>
**findet am 1.11. **im Kontext einer **Ausstellung ein Konzert von
Giulio Erasmus und The End of Worm statt **(präsentiert von Econore)**. *
*I*n der Black Box
<http://www.blackbox-muenster.de/index.php?id=programm>in
*Münster*stehen der Klangbildhauer Ketonge am 1.11., das Quartett Keune/
Hirt/Smith/Blume am 2.11., das Runde Ecken Festival für improvisierte
Musik am 7.11. und 8.11., *Hübsch/Martel/Zoubek feat. Tiziana
Bertoncini**der am 11.11., das Trio Petzold/Kürvers/Hirt am 16.11. und
eine Kammeroper von Simon Nabatov am 23.11. auf dem Programm. **In der
**Musikhochschule
<https://www.uni-muenster.de/Musikhochschule/die_Musikhochschule/index.html>**wird
am **22.11.
<https://www.uni-muenster.de/de/veranstaltungskalender/prod/ausgabe/termine.…>**der
Hans-Werner-Henze-Preis an **Klaus Ospald
<https://www.verlag-neue-musik.de/verlag/authors.php?authors_id=543>**verliehen.
*
*Am **27.11.
<https://www.musik.uni-siegen.de/studio_fuer_neue_musik/veranstaltungen/25_2…>**ist
Klaus Ospald
<https://www.verlag-neue-musik.de/verlag/authors.php?authors_id=543> im
Rahmen eines Porträtkonzerts des****Studio**s**für Neue Musik*
<https://www.musik.uni-siegen.de/studio_fuer_neue_musik/?lang=d>*der
Universität ***Siegen ***zu erleben.*
*In Werne findet am **9.11. <https://www.gerngesehen.de/?p=2557>****ein
**LichtKlang-Spaziergang mit den RaumZeitPiraten statt*
Im *Wuppertaler*ort <https://www.kowald-ort.com/>stehen eine Hommage an
Ernst Jandl am 2.11.
<https://www.kowald-ort.com/termine-2025/kaffeeklatsch-2-11-2025/>,
musikalisches Speeddating am 7.11.
<https://www.kowald-ort.com/termine-2025/speeddating-7-11-2025/>, die
Reihe ‚Off-Grid‘ am 13.11.
<https://www.kowald-ort.com/termine-2025/offgrid-13-11-2025/>, das Trio
*Petzold/Kürvers/Hirt **am 14.11.
<https://www.kowald-ort.com/termine-2025/weiterbauen-14-11-2025/> und
das Trio Gottschalk/Mehner/Jentgens*am 30.11.
<https://www.kowald-ort.com/termine-2025/trialog-30-11-2025/>auf dem
Programm. DerWuppertaler Ableger der Kölner Hochschule für Musik und
Tanz <https://www.hfmt-koeln.de/>veranstaltet in der Historischen
Stadthalle am 1.11.
<https://www.hfmt-koeln.de/aktuelles/veranstaltungen/01-11-2023-sinfoniekonz…>ein
Sinfoniekonzert mit einer Uraufführung von Paul Rodriguez Flys und am
27.11.
<https://www.hfmt-koeln.de/aktuelles/veranstaltungen/09-01-2025-atos-trio-1-…>
ein Konzert mit dem Minguet Quartett und Musik von Hosokawa. Das
Wuppertaler Jazzmeeting kooperiert mit dem Multiphonics-Festival
<https://multiphonics-festival.com/> und bietet Veranstaltungen vom
30.10. bis 8.11. an verschiedenen Orten in der Stadt.
Weitere Termine mit improvisierter Musik finden sich bei NRWJazz
<https://nrwjazz.net/>.
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